12
Feb
2019
13

Myanmar – der Inle-See

Den Staub Myanmars schnell aus den Kleidern gewaschen, haben wir die Koffer schon wieder gepackt für die nächste Reise nach Israel. Aber irgendwie will ich noch gar nicht daran denken. Eine kurze Woche war ich hier in Deutschland, hänge zwischen zwei Trips, vollgepackt mit wundervollen Shootings, die mich doch nicht so richtig hier ankommen ließen. Ja, ich hänge Myanmar nach. Den Jetlag konnte ich aus den Gliedern schlafen, doch die Bilder trage ich Gottseidank noch in mir.

Die letzten Tage in Myanmar verbrachten wir am Inle-See, schipperten auf Holzbooten durch den morgendlichen Nebel und genossen die Zeit bis spät in den Sonnenuntergang. Eine Parallelwelt aus Mönchen, Giraffenfrauen und Fischern, die Luftseiden auftauchten und wieder verschwanden. Ein frommer Buddhismus hält sie zusammen und ihre Blicke spiegeln worüber sich nachzudenken lohnt, im Abschluss immer mit einem Lächeln. 

Es ist hier Tradition, dass jeder Mann einmal im Leben für eine Zeit ins Kloster geht und Verzicht und Entbehrung übt. Diese Tradition stammt aus einer Zeit, in der es hier noch keine Wehpflicht gab und erweist sich als einer der lohnenden Gedanken, den ich mit nach Hause nahm.

„Das Leben kann nicht ohne Erfüllung des Schicksals enden.“ sagt ein burmesisches Sprichwort, welches das ist, entscheidest du.

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