7
Jan
2011
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Leseprobe „Der Hochzeitsfotograf“

Ich hatte ja in meinem kleinen Jahresrückblick bereits vorsichtig angedeutet, daß ich gerade dabei bin ein Buch zu schreiben. Mir kam das Ganze bei den Vorbereitungen auf meinen Hochzeitsfotografenworkshop in den Sinn. Ich bastelte an den  Charts meiner Präsentation herum als mir auffiel, wie viel ich eigentlich zu jedem Stichpunkt erzählen könnte. Und fast hatte ich ein bisschen Bammel, ob die Zeit überhaupt reicht. Ich überlegte mir, daß es für die Teilnehmer sicherlich cool wäre – falls man was vergisst oder die Zeit wirklich nicht reicht –  wenn sie von mir im Anschluß an den Workshop noch mal detaillierte Gedanken zu den einzelnen Chart nachlesen könnten und so begann ich damit alles aufzuschreiben, was mir einfiel.

Mittlerweile sind echt ein ne Menge Kapitel entstanden – es wird also echt recht umfangreich! Ich sitze seit einigen Wochen täglich mehrere Stunden dran… Es geht in dem Buch um meine Arbeit als Hochzeitsfotograf und wie ich an die Dinge heranrangehe – was man darf, was man kann und wo die Stolpersteine liegen…   Ich will heute mal eine kleine Leseprobe zum besten geben, weil ich Eure Meinung hören möchte. Wie gefällt Euch der Stil? Würdet Ihr Euch das Buch sogar kaufen? Wenn ja, was würdet Ihr ausgeben? Ich kann mir vorstellen, daß ich das Buch als PDF hier über den Blog vertreibe. Es wird grafisch hübsch ausgearbeitet und ansehnlich bebildert sein. Ich könnte mir auch vorstellen BookOnDemand zu nutzen oder es über einen Verlag zu vertreiben, da ich persönlich ja eigentlich auf gedrucktes stehe und was in der Hand halten möchte. Bin gespannt was ihr sagt:

Vorwort

Mein Name ist Steffen Böttcher und ich bin Hochzeitsfotograf. Ich mache Menschen glücklich in dem ich ihr Glück festhalte. Ich werde dafür bezahlt, die schönsten Momente des Lebens zu fotografieren. Welch ein Vertrauen – welch ein Job.
Ich bin dabei wenn sie vor Aufregung den Schnürsenkel nicht zu einer Schlaufe formen können und den Schlips zum vierten Male öffnen, weil er nicht sitzt. Ich bin dabei, wenn sie sich vor der Trauung ein letztes mal im Spiegel betrachten und mit einer letzten Träne das MakeUp versauen. Ich bin dabei, wenn sie sich das Jawort geben und heulend in den Armen liegen und den Moment begreifen, sich nun gegenseitig ihr Leben geschenkt zu haben. Ich halte diese Momente fest und erschaffe Fotografien, die für die Beteiligten mit Geld nicht zu aufzuwiegen sind. Und wenn ich das gut mache, verbindet mich etwas mit ihnen. Dann werden sie diese Fotografien betrachten und sich genau an die Empfindungen dieses einen Moments erinnern. Und im schönsten Fall, haben sie auch mich nicht vergessen.


Ich fotografiere Hochzeiten mittlerweile lieber als alles Andere. Ich fühle mich dabei “zu Hause” und weiß was zu tun ist. Ich bin ein Jäger und Sammler, meine Beute sind “Momente“. Diese kleine Zeiteinheiten, die weder eine Sekunde davor, noch eine Sekunde danach von Bedeutung sind – perfekte Momente eben. Ich bin stiller Beobachter oder inszenierender Entertainer und wechsle blitzschnell zwischen beiden Rollen.
Ich erzeuge den visuellen Soundtrack eines Tages, der für zwei Menschen einer der bedeutsamsten Tage im Leben ist.


Warum soll man Hochtzeitsfotograf werden?
Wenn man es mal runterbricht, liest es sich wie ein Traumberuf. Hochzeitsfotografie ist vielseitig, man kommt viel rum – wenn man gut ist sogar weltweit. Man hat gute Verdienstmöglichkeiten und es spricht sich durch die hohe Anzahl an Gästen immer relativ schnell herum. Innerhalb kürzester Zeit wird aus der eigenen Arbeit eine florierenden Jobbörse, denn wer gute Hochzeitsfotos machen kann, der wird auch für Businessporträts, Familienporträts oder Kinderfotos gebucht. Zudem hat man es mit einer überaus dankbaren Kundengruppe zu tun, die pünktlich und ohne Diskussionen zahlen. Hochzeitsfotografie ist absolut planungssicher, denn Hochzeiten werden in der Regeln wenigstens ein halbes Jahr im voraus geplant. Der eigene Kalender füllt sich also bereits im Winter mit Terminen. Und eines sollte man nicht vergessen: Geheiratet wird immer!

Dem gegenüber stehen ein paar Argumente, die der geneigte Leser nun jedoch zu schlucken hat. Sobald man darüber nachdenkt, das Ganze professionell anzubieten, sollte man sich darüber im Klaren sein, daß sich das Investitionsvolumen nicht auf eine Tausend-Euro DSLR Kamera mit gutem Objektiv beschränkt. Ich gehe auf die Frage der Technik in einem späteren Kapitel noch genauer ein, will allerdings an dieser Stelle bereits vorausschicken, daß man – wenn man professionell verdienen will – auch in professionelle Technik investieren muß. Eine Vollformat-Kamera samt lichtstarker Objektive vom Weitwinkel bis in den Telebereich sollte das Minimum an Ausstattung darstellen. Und bevor der Taschenrechner rausgeholt wird: Die Kamera bitte in doppelter Ausführung, denn auf eine Hochzeit ohne Backup-Kamera zu gehen ist nicht leichtsinnig sondern dumm und gefährlich. Sollte die Kamera kurz vor der Trauung aus irgendeinem Grund (und es gibt tausend Gründe) plötzlich den Geist aufgeben, wird niemand auf darauf warten, bist man sich von einem Freund eine Ersatz-Kamera geliehen hat. Man hast als Hochzeitsfotograf eine große Verantwortung. Diese Last spürt man bei den ersten Hochzeiten, wenn man noch nicht wirklich “drin” bist… Für die verehrte Kundschaft ist dieser Tag der bedeutendste in ihrem Leben. Man sollte also genau wissen was man tut.






Du willst trotzdem Hochzeitsfotograf werden? Dann streiche die Wochenenden an denen du zu Hause bleiben darfst rot an. Es werden nicht viele sein. Wenn der Rest deiner Freunde im Schwimmbad abhängt, rennst du mit kiloschwerem Equipment im Anzug durch die Sonne und holst dir nen Muskelkater.
Ok, auch das schreckt dich nicht ab? Dann zeig was du drauf hast und dirigiere 100 Leute beim Gruppenfoto. Mach, daß sie lachen und laß dir was einfallen, daß sie nicht die Geduld verlieren, während du die schwerhörige Mutter der Braut in Position bringst. Du mußt ein Entertainer-Typ sein. Für einen vierstelligen Tagessatz erwartet man das von dir und nicht nur das: Ein guter Fotograf muß auch ein guter Geschichtenerzähler sein. Und wenn gerade keine Geschichte zur Hand ist: Inszeniere sie! Mit kleinen Tricks und Hilfsmitteln lässt sich mit jedem Gast oder sogar dem Brautpaar selbst, die Szene aus einem Kinofilm nachstellen.

Wie bereite ich mich also am besten auf einen solchen Job vor? Und wenn es mir dann gefällt, wie mache ich weiter? Wie komme ich an neue Aufträge? Welche Motive werden von mir erwartet? Welches Equipment lohnt eine Anschaffung? Welches nicht? Darf ich in der Kirche blitzen? Wie übergebe ich dem Brautpaar eigentlich die Bilder? Soll ich die Rechte an den Bildern behalten? Was mache ich wenn es regnet? Tausend Fragen…



Dieses Buch wird kein allgemein gültiges Regelwerk. Es soll eine Stütze sein und unterhalten. Es fußt auf meinen eigenen Erfahrungen als Hochzeitsfotograf. Andere erfolgreiche Hochzeitsfotografen mögen andere Wege gegangen sein. Hier findest du meinen.

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49 Responses

  1. lichtbildwerkerin

    Dein Schreibstil gefällt mir so gut, dass ich mir das (gedruckte) Buch ganz sicher kaufen werde, sobald es erscheint, auch wenn ich gar keine Ambitionen in Richtung Hochzeitsfotografie habe :-).
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg!

  2. Hallo lieber Stilpirat,

    da ich selber, als hauptberuflicher Fotojournalist seit einiger Zeit im Bereich Hochzeitsfotografie unterwegs bin, brenne ich geradezu darauf, alles über Deine Arbeitsweise zu erfahren.
    Am liebsten wäre mir das Buch in Printform, da ich nicht noch mehr Zeit vor dem Computer verbringen möchte, sondern gerne bei ruhiger Musik auf der Couch das Werk geniesen möchte.
    Hoffentlich erscheint es SEHR bald.

    Beste Grüße

    Tom

  3. Pingback : schwarzbuntes.de – Fotoblog » Aussichten 2011

  4. „Wie gefällt Euch der Stil? Würdet Ihr Euch das Buch sogar kaufen? Wenn ja, was würdet Ihr ausgeben?“

    Ja, dein Schreibstil ist sehr angenehm, deine Worte lesen sich flüssig, du kommst direkt auf den Punkt ohne Umschweife und offensichtlich scheinst du ein sympathischer Kerl zu sein 🙂 Ach ja, und deine Bilder sprechen für dich! Schade, dass ich zu lange überlegt habe, mich zu dem Workshop Hochzeitsfotografie anzumelden. Wird es da eigentlich noch weitere Termine geben? Wäre toll.

    Dein Buch würde ich mir definitiv kaufen, ob gedruckt oder als PDF. Der Preis wär mir ehrlich gesagt egal. Wenn dein Buch so wie du es in einem Kommentar bereits kurz erwähntest, tatsächlich für 9,90 EUR rauskommt, ist das gar keine Frage mehr, ich würde sofort und blind bestellen.

    Liebe Grüße
    ivan

  5. Wow, ich bin sprachlos. Bin gerade bei der Vorbereitung für einen ähnlichen Job nächste Woche und habe bis jetzt nur grottenschlechte Hochzeitsfotos gesehen. (Sehr viele Galerien von Fotostudios, die das professionell anbieten… ich kam teilweise aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus) Ich mache das zum ersten Mal und bin deshalb etwas unsicher. Aber deine Fotos sind so wunderschön, die haben mich sehr inspiriert. Diese warmen, hellen Farben und diese Momentaufnahmen sind einfach klasse. Es können also doch richtig schöne Hochzeitsbilder gemacht werden…

  6. @Johannes vielen Dank für Deine Einschätzung. Ohne Lektorat würde ich das Buch niemals herausgeben 😉
    Aber vielleicht sollte ich noch einen „Überheblichkeits-Signal-Geber“ drüberschauen lassen.

  7. Johannes

    Sind noch ne Menge Rechtschreib-, Grammatik- und Kommafehler drin.

    „Ich halte diese Momente fest und erschaffe Fotografien, die für die Beteiligten mit Geld nicht zu aufzuwiegen sind.“ klingt schon recht überheblich.

    Damit will ich Dich nicht angreifen, es ist nur ein Rat: Ich würde mir auf jeden Fall einen guten Lektor suchen. Das, was Du hier veröffentlicht hast, taugt meiner Meinung nach sehr gut für einen ersten Eindruck, aber ein Buch ist eben doch etwas anderes als ein Blogbeitrag. Zumindest ich störe mich an den vielen Typos und an einigen unsauberen Formulierungen.

    Der lockere Stil insgesamt gefällt mir gut und ich bin mir sicher, dass Du eine Menge zu erzählen hast. Wird sicher ein interessantes Buch.

  8. Also ich würde das Buch auch kaufen, nicht weil ich Hochzeiten forographieren will sondern einfach um mir vielleicht so allgemein ein zwei tricks abzuschauen und weil mir dein Schriebstiel gefällt 😉

    Ich würde auch die pdf Version bevorzugen, sollte diese billiger sein 😉 -- Wenn du Gebundene Ausgabe aber auch bei einem „akzeptablen Preis“ liegen wäre gebunden natürlich erste wahl 😀

  9. Hannes

    Die Leseprobe macht Lust auf mehr, selbst wenn ich nicht in das Geschäft des Hochzeitsfotografen einsteigen will. Ich persönlich würde mir wohl nur das Buch kaufen, ein PDF wohl eher nicht. Um mal drin rumzuschmöckern und vielleicht noch ein paar Geschichten rund um Deine bestimmt reichhaltig vorhandenen Erlebnisse zu lesen, wäre mir so 30 EUR wert.

  10. Alex

    Also das klingt auf jeden Fall interessant, ich würde das Buch auf jeden Fall kaufen um mein evtl. neues Arbeitsfeld noch besser kennenzulernen. Kannst Du mich informieren wenn das Buch raus kommt ?

    Wünsch Dir auf jeden Fall alles gute und viel Erfolg

  11. Muss mich Stefan anschliesen: Es von dir erzählt bekommen kann ein Buch einfach nicht ersetzen. Aber da du jetzt ja Podcaster bist steht dem Hörbuch nix entgegen. Ich bin ganz klar für eine gedruckte Version des Buchs. Lange Texte als PDF lesen ist nichts halbes und nix ganzes. Wenn du jemanden zum Vorablesen suchst ….Ich bin da (hab sogar ne Gramatik- und Rechtschreibkoryphäe an der Hand die sich wahnsinnig freuen würde ihren Senf dazu zu geben).

    Ich bleibe gespannt 🙂

  12. ich finde den satz “ Ich bin ein Jäger und Sammler, meine Beute sind “Momente“ “ besonders schön. der schreibstil allgemein ist klasse, genau die richtige mischung aus sachbuch und roman.
    auch ich fände ein gedrucktes buch schöner (allein schon weil gedruckte bücher allgemein schön sind), außerdem lassen sich e-books schlecht in die tasche stecken und mitnehmen wenn man nicht das passende gerät hat. 😉
    als preisliche obergrenze würde ich auch so um die 30€ vorschlagen, auch wenn dass vermutlich knapp wird, weil schöne lfotos wollen schließlich in farbe gedruckt werden.

    diese leseprobe hat bei mir sofort das ‚haben-wollen-gefühl‘ ausgelöst. 🙂

    weiter so!

  13. Christian

    Dein Schreibstil gefällt mir. Ich möchte zwar nicht Hochzeitsfotograf werden, könnte mir aber aufgrund der kurzweiligen Erzählweise vorstellen das Buch zu lesen. Als Alternative zu BOD kann ich dir noch http://www.mv-verlag.de/ empfehlen. Habe dort vor einigen Jahren ein Fachbuch veröffentlich.

  14. Ganz kurz: im Ganzen stilistisch angenehm, wenn mich auch Kleinigkeiten stören, die aber ein guter Lektor rausfiltert.

    Ich persönlich kann mit ebooks rein gar nichts anfangen und würde demnach ebenso ein gedrucktes Werk bevorzugen. Kostentechnisch gebe ich üblicherweise nicht mehr als 30,- € für entsprechende Bücher aus.

    Ich finde es eine gute Idee und glaube, dass Du mit Deiner Art einen Erfolg landen könntest! Ich drück die Daumen…

  15. Ich reihe mich ein, aber fasse mich kurz: Da Du ein empathischer Typ und die Hochzeitsfotografie Dein Ding ist, würde ich das Buch auf jeden Fall kaufen, da es mir GERADE NICHT auf die technischen Dinge, sondern auf die Erfahrungen ankommt, die Du weitergeben kannst; kurz die Geschichten.. Was ging schief, warum mache ich dies und das nicht mehr.. etc.

    Deine einführenden (und zugleich auch warnenden) Worte kann ich absolut nachvollziehen.
    Auch ich habe vor kurzem meine erste Hochzeit fotografiert und habe mich dabei auch von Deinen Fotos inspirieren lassen und den Satz „Mach nie nie die erste Hochzeit allein“ und „Schon gar nicht von Freunden“ mal direkt ignoriert.

    Aber der psychische Druck, der gerade während der Trauung auf einem lastet, ist enorm. Und wenn dann noch das Licht ne Katastrophe ist, wird er nicht kleiner. Da kommen wir dann gleich zum Equipment: Du hast recht recht recht recht.
    Ich fotografierte mit einer D200. Wer die Kamera kennt weiß, was passiert, wenn man ISO 1000 benutzen muss..

    Ich bin sehr gespannt auf das Buch. Lieber als Buch, aber das PDF ist vermutlich für Dich einfach unkomplizierter im Vertrieb und wohl auch schneller verfügbar, als ein verlegtes Buch.

    Leider kann ich nicht zu Deinem Workshop kommen.. aber vielleicht ist das ja nicht der letzte? 😉

    Gruß!

    M.

  16. Uwe Boll

    zu den noch nicht beantworteten Fragen:

    Würdet Ihr Euch das Buch sogar kaufen?
    Ja, kommt ganz auf den Preis an.

    Wenn ja, was würdet Ihr ausgeben?
    Falls ich mich zum Hochzeitsfotografen entwickeln möchte, sicherlich bis 89 Euro. Dann aber auch gedruckt und von einem renommierten Verlag verlegt (Lektorat und all die Dinge versteht sich!). Da ich nur für meinen alltäglichen Portrait- und Familienwahnsinn viel Neues lernen möchte, liegt die Schmerzgrenze bei mir bei 49 Euro.

    Ich kann mir vorstellen, daß ich das Buch als PDF hier über den Blog vertreibe.
    Paddys Leuchtfeuerbibel passt sich den technischen Entwicklungen (und seinen Schreiblaunen) ständig an. Da machen die vielen Ergänzungen per PDF schon Sinn. Das Rüstzeug für einen Hochzeitsfotografen ist jedoch eher universell und allgemeingültig. Daher würde ich das Buch in gedruckter Form veröffentlichen. Gleichwohl verkauft man natürlich schneller 1000 PDF’s für 9 Euro anstelle von knapp 500 gedruckten Exemplaren für 49 Euro. Und bei den 1000 PDF’s bleibt immer noch mehr im Geldbeutel übrig.

    Ich könnte mir auch vorstellen BookOnDemand zu nutzen!
    BoD ist qualitativ nicht immer der Reißer und hoher Gewinnspannen sind auch nicht drin. Letzteres gilt auch für eine 1000er Auflage bei einem klassischen Verlag.

    1. @Uwe Danke! das waren genau meine Überlegungen. Ich denke, daß das ein PDF ein gedrucktes Buch letztlich nicht ausschliesst und umgekehrt. Ich denke auch, daß es für mich (wahrscheinlich) mehr Sinn machen würde, daß Buch für 9,90€ als PDF zu vertreiben als einen Verlag zu finden, bei dem ich wahrscheinlich nur die Hälfte bekomme… Letztlich lese ich allerdings aus den Kommentaren, daß eine gedruckte Version im Allgemeinen besser ankommt.

  17. Das Buch ist bereits gekauft.
    1. weil ich deinen Schreibstil sehr unterhaltend finde.
    2. weil ich bald selber eine Hochzeit fotografieren darf und mir somit gute Tipps für den blutigen Anfang erhoffe.

    Also lass deinen Arm schnell gesund werden und dann schreib los was das Zeug hält.
    Ich freu mich drauf.

  18. Falls er diesen Satz meint, kann ich nur aus der Erfahrung sagen: Genau dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf, DAS ist der Grund, warum man sich überhaubt einen Hochzeitsfotografen leistet und die Hochzeitsfotografie überhaupt existieren kann.

  19. @Home Vielen Dank für die kritische Rückmeldung. Ich hab mir den betreffenden Satz jetzt 20 mal durchgelesen: „Ich mache Menschen glücklich in dem ich ihr Glück festhalte.“
    Und selbst mit ganz viel Phantasie kann ich da nichts überhebliches erkennen -- was hat dich genau „erschrocken“? Vielleicht hast Du ja auch einen anderen Satz gemeint ;-/

  20. Marcel Will

    Moin Moin,

    ein eindeutiges „JA“ zum kauf in Form eines Buches! Warum? Ich verfolge nun eine weile deinen Blog und mir gefallen deine arbeiten in Wort und Bild wirklich sehr. Die Leseprobe bestätigt das nochmal. Natürlich habe ich auch ein Fotografisches Interesse daran. Ich bin zwar vom Beruf Koch, doch die Fotografie, speziell Hochzeit,Porträt und Food hat es mir sehr angetan und bin daher sehr neugierig. Was das ganze kosten darf, ist eine gute Frage. Wieviel Aufwand möchtest du betreiben? Wieviele Bilder,Zeichnungen, Tricks, Tipps Geschichten möchtest Du einbringen und Rechnen lassen muss es sich ja auch;-). In anbetracht dessen was ich schon in deinen Blogs erfahren habe und mir, wie schon erwähnt, deine arbeiten sehr gefallen würde ich einen 3-stelligen Betrag dafür Ausgeben.
    Viel Erfolg und sobald ich auf dem Damm bin, werde ich sicher einen Workshop buchen und wenn es dann nicht zu Spät ist kann man sich darüber noch ausführlicher Unterhalten.
    Gruss Marcel

  21. Obwohl ich nicht vor habe irgendwelche Hochzeiten zu fotografieren, würde ich Dein Buch dennoch kaufen um mir Anregungen für die Portraitfotografie zu holen. Sicherlich gibt es zahlreiche Bucher die sich mit dem Thema Portrait befassen, aber Dein Schreibstil gefällt mir sehr. Ich schätze Deine direkte, aber dennoch gefühlvolle Erzählweise.

    Ich würde eine gedruckte Version vorziehen, hätte aber gegen ein PDF als Ergänzung nichts einzuwenden.

    Diese ersten Zeilen machen Lust auf mehr. Schade, dass es noch nicht veröffentlich ist!

  22. Home

    Ich bin nicht sonderlich an Hochzeitsfotografie interessiert, Deine Bilder und Geschichten fesseln mich jedoch. Aus diesem Grund würde ich das Buch vermutlich (bei günstigem Preis) erwerben. Aus preislichen Gründen in digitaler Form. Gedrucktes Buch würde ich bevorzugen, wenn ich mich stärker dafür interessieren würde, selbst Hochzeiten zu fotografieren.

    Zum Stil und zur Leseprobe: Deinen Stil zu schreiben (und zu fotografieren 😉 finde ich sowieso sehr gut -- sonst würde ich nicht regelmäßig Deinen Blog lesen ;). Folgendes kann ich nicht genug begründen, will ich aber trotzdem loswerden: der erste Absatz des Vorwortes hat mich irgendwie erschreckt… Ich finde, besonders der zweite Satz klingt bisschen überheblich -- so kenn ich Dich bisher nicht. Nicht böse gemeint und höchst subjektiv. Der Rest ist dafür klasse!

    Hau viel Anekdoten und Geschichten rein. Lockert alles etwas auf. Und bitte (!!!) schreib kein Buch für blutige Fotoanfänger, die eben erst gelernt haben, dass eine DSLR etwas anderes ist als eine Kompakte oder das eine Blende keine Abdeckung für Bullaugen ist…

    Von Herzen gute Besserung und viele Grüße

  23. Moin Steffen,
    der Auszug liest sich toll, weil du in dem Text deine Begeisterung für den Beruf glaubhaft rüberbringst. Wenn du das Buch dann noch mit technischen Hinweisen anreicherst und Hinweise gibst, die in anderen Bereichen der Fotografie auch brauchbar sind, dann wäre dein Buch sicherlich die Anschaffung wert. Ich würde allerdings die gedruckte Version vorziehen (da die persönliche Variante von Stefan unrealistisch erscheint 🙂 ).
    Gruß
    Hauke

  24. Die Mischung, die sich in der Probe schon andeutet, aus Technik und Gefühl finde ich Klasse.

    Ich würde auch hier eine gedruckte Version vorziehen. Das spricht mich mehr an.

    Was würde ich zahlen wollen? Am Ende das, was du verlangst. Schwer einzuschätzen. Deine Arbeit beim Verfassen soll ja auch belohnt werden. Wobei ich finde, dass Sachbücher im Allgemeinen zum Thema Fotografie meist überteuert sind. Aus dem Bauch sollte noch gerade noch so eine zwei vorne beim Preis stehen, dann würde ich ohne nachzudenken zuschlagen 🙂

    Gruß
    Schlussi

  25. Hallo Steffen,
    ich finde das super interessant -- hätte ich das nur schon letztes Jahr gehabt…
    Ich bin Hobby-Fotograf und war genau im letzten Jahr in der Situation das erste mal eine Hochzeit zu Fotografieren -- habe heute gerade den 2. Teil meines Reviews auf Blitzdings.info gepostet…
    Ich habe auch lieber ein Buch in der Hand als irgendein elektronisches Lesegerät. Das ist wahrscheinlich genau wie mit Bildern, ein gedrucktes Bild ist mir auch lieber als eines auf meiner Festplatte o. Flickr etc.!
    Den Stiel finde ich super und ich bin echt gespannt!
    Falls Du dich entscheiden solltest das Buch drucken zu lassen kann ich gerne einen Kontakt zu einem kleinen Verlag herstellen -- jemand aus meinem Bekanntenkreis ist hat einen kleinen Verlag…
    Für welche Form Du dich auch immer entscheidest wünsche ich Dir viel Erfolg!!!

    Grüße aus Rhein/Main
    Neufi

  26. Das liest sich doch schon Mal sehr gut und macht Lust auf mehr! Den Stil finde ich genau richtig und habe auch nichts anderes erwartet. Einzig die paar kleinen Fehler die noch drin sind würden in Finaler Form stören, aber die werden ja sicherlich noch ausgebessert.
    Ich würde eine digitale Version bevorzugen.
    Wünsche eine gute Besserung!

  27. Absolut mein Geschmack 🙂
    Ich wußte das so etwas noch von dir kommen könnte.. mensch, wie vielen ich schon deine Art von Fotografie weiterempfohlen habe.. ich finde sie so fantastisch und einzigartig, geradezu grandios.. manch einer fragte mich ob ich dies ernst meinte.. und andere jubelten gleich mit mir 🙂 Ja, so ist das mit unseren kreativen Möglichkeiten. Hiermit bestelle ich auf jeden Fall schon mal vorab ein Buch.. ich mag einfach deinen Stil -- egal ob es schriftlich oder bildlich ist *smile* Nun sieh zu, das deine Lieben dich schnell gesundpflegen besser das deine Elle sich erholt und du weiter alles geben kannst.. nur weiter so!!! Ich freue mich schon wenn die Info kommt es ist soweit! Und ich die nächsten Stunden genau weiß was ich zu tun habe.. mich deinem Buch zu widmen. Ach, ist das schöööön! Ganz liebe Grüsse ein Fan—die Lilly

  28. Hallo Steffen,

    die Leseprobe ist super, mal will direkt weiterlesen und Beispiele sehen. 🙂

    Ich würde allerdings auch ein gedrucktes Buch bevorzugen, ist einfach schöner.

    Bin schon neugierig auf den Rest und die Tipps.

    Viel Erfolg!

  29. hey,
    also mir gefällt der schreibstil sehr. locker zu lesen und unterhaltsam. ich bin selbst in den anfängen als hochzeitsfotograf und würde so eine lektüre natürlich sofort verschlingen. ob als download oder „oldschool“ weiß ich nicht so recht. wenn die pdf bedeutend günstiger ist dann wohl pdf, aber ein schönes buch hätte auch etwas.
    ich freu mich auf die veröffentlichung
    grüße simon

  30. Hallo Steffen,
    mir hat deine Leseprobe bis auf die schon erwähnten Rechtschreibfehler sehr sehr gut gefallen und als der Text zu Ende war, war mein erster Gedanke „das Buch muss ich haben“. Ich habe zwar bisher noch keine Hochzeiten fotgrafiert, aber dieses Thema interessiert mich seit einer Weile doch schon sehr. Vorallem deine persönliche Sichtweise macht das Buch sehr interessant.
    Kurz noch zur Frage pdf oder gedrucktes Buch, für mich eindeutig eine gedruckte Version, am Rechner lese ich persönlich nur ungern Bücher.
    Viel Erfolg damit!

  31. Thomas

    Hallo Steffen,
    also hiermit bestelle ich schon einmal ein Buch vor.
    Dein lockerer Schreibstil gefällt mir. Erinnert mich ein wenig an Joe McNelly. Das ist schön, da kann man öfter schmunzeln. Ich bin zwar nur Hobbyfotograf und möchte auch nicht auf Hochzeiten fotografieren aber ich möchte gerne gute Portraits machen und was mir da fehlt ist die Ansprache der Modelle. Ich bin sicher, das das in Deinem Buch gut ‚rüberkommen wird.

  32. ich find den schreibstil ganz wunderbar und bin schon gespannt auf das endergebnis! zum preis kann man glaub ich jetzt schwer etwas sagen, weil man gar nicht weiß, welche kapitel du genau beschreiben willst, wie dick es wird, wie fotos von dir dort einen platz bekommen etc.
    allerdings sind mir in der leserprobe vor allem viele kommafehler aufgefallen. die solltest du dann nochmal bearbeiten 😉
    ansonsten: weiter so! 🙂

  33. Moin Steffen,

    ich antworte Dir jetzt aus meiner ganz subjektiven Sicht -- Du hast ja danach gefragt 🙂
    Vorab: Das liest sich bislang gut und generell ziehe ich auch ein gedrucktes Buch vor -- da bin ich Oldschool.

    Mich verbinden zwei Dinge mit der Hochzeitsfotografie: Ich bin interessierter Hobbyfotograf und auf unserer Hochzeit im letzten Jahr hatten wir natürlich auch einen (sogar sehr guten, auch wenn Du es nicht warst 🙂 ) Fotografen da. Ich weiß deshalb wie es sich auf der anderen Seite der Linse anfühlt.

    Fotografie ist nur mein Hobby und ich habe weder vor professionell Hochzeiten zu fotografieren, noch sonst was. Omas 80. Geburtstag reicht da schon. Sicherlich würde ich mir dein Buch auch so holen -- einfach um das für mich im privaten Herunterzubrechen und nützliche Tipps zu kriegen. Deine Zielgruppe sind mehr professionelle Fotografen (oder solche die sich dafür halten oder solche die es werden wollen), das ist klar.

    Mir hat es besonders der erste Absatz angetan. Denn er hat nichts mit der Technik zu tun, viel mehr mit dem Gefühl. Fast schon Belletristik. In einigen der Situationen habe ich mich wiedergefunden, bei der Krawatte musste ich spontan denken: „Und nach jedem dritten Mal musst Du das Kack Ding nochmal Bügeln…!“. Und ich würde gerne mehr davon lesen. Kleine Geschichten oder auch ein großer roter Faden. Anekodten, Witziges, Trauriges. Ob nun wahr oder teilweise nur inspiriert ist egal.
    Klar, das passt nicht zum Konzept des Buches. Du bist auch kein Schriftsteller. Trotzdem bin ich mir auch sicher, dass Du das könntest -- wenn dein Fachbuch fertig ist 🙂

  34. Das Buch wird sicher klasse. Der Stil ist unterhaltsam und gut lesber und als Fotograf würde ich mir das Buch auf jeden Fall kaufen. Ich denke durch deine Erfahrung bringst du vieles auf den Punkt wo Anfänger noch unsicher sind. Bei einigen Sätzen deiner Leseprobe musste ich schmunzeln und an eigene Erlebnisse denken.

    Weiter so!

  35. Howdy Steffen,

    Coole Idee und eine große Aufgabe, die Du Dir da auferlegst! Ich habe zwar keinen Draht zur Hochzeitsfotografie, finde die Thematik aber generell spannend und habe, nach lesen der Probe, Bock auf mehr bekommen.

    Ein-zwei Fehler sind mir auch aufgefallen aber das geht ja vor V.ö. sicher noch durch´s Lektorat 😉

    Druck vs. PDF..´ne gedruckte Version ist für Dich als Autor, sicher von hohem idellen Wert. Wenn sich ein Verlag findet oder die on demand Geschichte, eine Option ist -- Why not?

    Hau rein!

    K.

  36. @Felix -- Es wird auch ne Menge darüber geschrieben stehen, wie ich Lichttechnisch an die Porträts rangehe und Situationen und Momente finde und inszeniere -- klar!
    Ich hab mal die Rechtschreibkorrektur drüberlaufen lassen… und hab 3 Fehler korrigiert 😉
    Bin ja momentan „einhändig“ unterwegs und schreib alles mit einer Hand -- weil die linke Elle gebrochen ist… ;-/

  37. Das klingt sehr interessant. Ich hab zwar momentan nicht vor Hochzeiten zu fotografieren. Aber ich denke auch für Portraits im allgemeinen wäre das Buch recht hilfreich.
    Aber nur wenn du die Rechtschreibfehler noch rausmachst. 😀

  38. Hey Steffen,

    freut mich hier als erster etwas dazu schreiben zu dürfen. Genauso stelle ich mir ein Buch vor welches das Thema Hochzeitsfotografie aus deiner Sicht behandelt.

    Das erste Kapitel welches wir hier lesen durften macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

    Persönlich würde ich ein „normales“ Buch einem PDF vorziehen, allerdings kann ich mir auch durchaus vorstellen dass ein PDF gute Chancen hat, sprichst du mit deinem Blog schon deine Zielgruppe zum größten Teil an.

    Bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht mit deinem Buchprojekt. Viel Erfolg weiterhin 😉

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