30. Mai 2011

Das Foto, das mich hasste

Es gibt Aufnahmen, die wollen nicht auf die Welt kommen und  ich behaupte, diese Aufnahme hasste mich! Alles begann in  auf Bornholm neulich im Urlaub: Ich bin im Auto unterwegs um Großformat-Motive zu finden. (Ja, für mich gibt es Motive, die sehen nach “Großformat” aus. Übrigens gilt das in meinem Hirn auch für Mittelformat- und Kleinbild-Motive… egal…) Jedenfalls dachte ich mir, es wäre doch mal etwas völlig verrücktes, einen Leuchtturm im Großformat aufzunehmen, während die Sonne untergeht und das Licht am Leuchtturm gerade angegangen ist…
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29. April 2011

Familienalbum (analog)

Es gab Zeiten in meinem Leben, da klang das Wort “Familie” wahnsinnig klebrig und gehörte allein den Spießern. Ich kokettierte mit Begrifflichkeiten wie “Hardcore-Single” und hätte  mein Leben, so wie es gerade läuft, hochmütig belächelt. Nun, “Leben ist das was passiert, wenn du Pläne machst” und es kommt der Tag, wo man sich eingesteht, dass es wunderschön wäre, wenn es da jemanden gäbe, der auch nach dem eigenen Abgang von dir erzählen könnte. Jemand, der die eigenen Ideen und Ideale  in die nächste Generation nimmt, jemand, an den du den Nabel der Welt abgibst. 
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13. April 2011

Hamburg auf Crossbird, und mein Himmelreich

Was hab ich in der letzten Woche darum gekämpft, das Baby endlich in Betrieb nehmen zu können. Doch irgendwann meint die Zeit, ich sei an der Reihe und so sollte ich dann doch noch glücklich auf einen selbst entwickelten Farbfilm schauen. Für die verehrten Leser, die jetzt erst zugeschaltet haben, möchte ich für das Verständnis kurz erklären, dass ich seit ein paar Tagen stolzer Besitzer einer Jobo-CPE2 bin – einer Entwicklungsmaschine für Analog-Filme. Fischte ich in den letzten Jahren vor allem im farblosen analog Bereich durch die Gegend, erlaubt mir das Schätzchen von nun an in die Welt der Farben einzutauchen. 
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23. März 2011

Beute: Zenza Bronica ETRSi

Dem aufmerksamen Leser wird es in der letzten Woche aufgefallen sein, daß meine selbst zur Analog-Woche aufgerufene Strecke bereits am Donnerstag endete. Das lag daran, daß der Testfilm, mit dem ich mein neues Familienmitglied einweihen wollte, irgendwie im Labor verschollen war. Glücklicherweise fand er sich dann doch wieder an und bestärkte mich in dem Vorhaben, nun endlich um eine Möglichkeit der heimischen Farbentwicklung zu bemühen.
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17. März 2011

Analogwoche (3) Elbphilharmonie im Grossformat auf Spürsinn G50 (Typ3)

Am dritten Tag meine kleinen Analogwoche erreichen wir auch schon den qualitativen “Break Even”. Wussten mich bereits die beiden Ortho´s der Hafencity zu beeindrucken, so haute mich der Spürsinn G50(Typ3) komplett aus den Latschen. Spürsinn selber beschreibt den Film so: “Orthopanchromatischer Schwarzweißfilm mit hoher Bilddichte und verstärkter Kontrastbildung. In seiner Abbildungsart erinnert der Film an legendäre Materialien, wie sie zwischen den 1930er und 1950er Jahren Verwendung fanden und noch heute für die ganz große Fotografie stehen. Unübersehbar hat der Film einen leichten Hang zur Dramatik.”
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