15
Feb
2010
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Fassaden & Geometrie in der Hafencity

Die Hamburger Hafencity ist eines der “sportlichsten” Herausforderungen, der sich die Stadt selbst aufgebürdet hat. Nach meinem persönlichen Geschmack ist das wegreißen der alten Kaispeicher und hinsetzen von schmucklosen, Augenkrebs verursachenden Betonklötzen in diesem ehemals schönen, alten Stadtteil eine Katastrophe. Nun denn – mich hat wiedermal keiner gefragt…
Möglicherweise kann man den geometrischen Linien und Betonfassaden fotografisch irgendwas abgewinnen und sie zumindest als Hintergrund für Porträt-Shootings nutzen – so meine Überlegung.

Doch sieht man meinen Ergebnissen die fehlende Zuneigung zu dieser Art von Motiven an? Ich hab lange davor gesessen und überlegt und bin zu keinem Ergebnis gekommen… sagt ihr es mir…

Zum Einsatz kamen die Nikon D90 mit einem Nikkor 24-120mm ED Objektiv

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11 Responses

  1. .incognito

    wie wäre es mit etwas mehr blauen Himmel und Sonne. So hast du eben Hintergrund getroffen. Kann man aber auch in der Schanze. Viel Himmel in grau, ohne Schatten. ;)

  2. Ich mag solche Fotos total gerne und finde sie gelungen. Natürlich fehlen da Wärme, Charakter und Charme die irgendwelche verschnörkelten und verzierten alten Bauten vorzuweisen haben. Aber gerade so ist doch das Wesen der neuen Bauten treffend eingefangen, oder etwa nicht?

  3. Mich würde mal interessieren was auf dem 5. Foto zu sehen ist. Sieht aus wie diese Papp-Kaffee-Becher. Ansonsten, trifft es kalt und formal sehr gut.

    1. Das sind “Lauschhörner” an der Außenseite des Pavillions der Elbphilharmonie an den Magellan-Terrassen. Aus diesen “Lauschhörnern” kommt Musik…

  4. Ich finde die Fotos zeigen perfekt diese “Durchgeplantheit” der Hafencity, es wirkt einfach total unpersönlich und kalt. Vor allem das Bild mit den Balkonen finde ich sehr gelungen, es zeigt so eine Angepasstheit…

  5. Ja die Hafencity.
    Immer, wenn die Architekten mal die Gelegenheit haben so richtig zu zeigen, was sie können, kommen solche Sachen wie die Hafencity oder der Potsdamer Platz und andere Bausünden in Berlin heraus. Einheitsbrei und langweilige Klötze über denen in spätestens 30 Jahren die Abrißbirne schwebt.

  6. Auf mich wirken die Bilder kalt und formal. Fehlende Zuneigung? Ich finde ja. Bestenfalls dienen Sie als “schöner” Kontrast für People/Mode-Aufnahmen.