8
Jan
2012
0

Das iPhone als Urlaubskamera

Vor jeder Reise quäle ich mich tagelang mit der zermürbenden Frage, welche Kamera ich mitnehme. Ich hab diesem furchtbaren Umstand ja bereits ein eigenes Kapitel in meinem Buch gewidmet. Glücklicherweise Dummerweise steht mir ein riesiges großes Arsenal verschiedener Kameramodelle unterschiedlicher Formate zur Verfügung. Ich kann von der kleinen Kompaktkamera bis hin zur Grossformat-Kamera so ziemlich jedes Bildformat abdecken und es macht mich fertig!

Auch bei meiner letzten Reise auf die wunderschöne Insel Usedom, zermatterte ich mir tagelang den Kopf, um am Ende ALLE Kameras mitzunehmen. Mit dabei die Nikon D90 (weil schön leicht), die Nikon D3s (wenn man mal was WICHTIGES fotografieren will), die Pentax67 (mit der ich eigentlich fotografieren wollte) sowie mein allerneuestes Baby meine „Jack Cousteau“ im Grossformat (für diverse Tests – hierzu diese Woche noch eine extra Blogpost). Hinzu kommt natürlich noch ein Koffer voller Objektive, damit ich immer schön flexibel bin. Und was soll ich sagen? Am Ende hab ich mit meinem iPhone fotografiert weil ich es immer dabei hatte. Pah!

Nachdem ich an den ersten beiden Tagen ausschliesslich mit dem iPhone fotografiert hatte, beschloss ich, mich nun diesem Experiment konsequent hinzugeben und zu testen, was mir fehlen würde und wie weit ich käme.
Das iPhone hat für mich eine ganze Reihe verschiedener Vorteile gegenüber „Offline Knipsen“: Es ist leicht, immer dabei und hat fantastische „On Board“ Bearbeitungsmöglichkeiten. Dazu kommt, dass ich die Welt sofort via Flickr, Facebook und Twitter mit meinen Ergebnissen langweilen kann. Auch nicht zu vergessen: Ich habe die Bildergebnisse permanent „am Mann“- auch nach dem Urlaub“.

Nachteil: nur eine Brennweite (das hat meine Grossformat aber auch), eine doch recht knappe Auflösung von 8MP (wir wissen, dass das für normale Abzüge völlig ausreicht) und: ich hab das iPhone immer dabei! Im Urlaub permanent das iPhone „am Mann“ zu haben, hat nicht nur Vorteile – ihr wisst was ich meine!

Okay, schauen wir mal, wie weit ich gekommen bin (alle folgenden Links sind iTunes und/oder amazon Affiliate-Links, was heisst, dass ich dadurch unendlich reich werde und ihr nicht :-) )

 

Bild 1
Ich möchte die Stimmung unseres wunderschönen Ferienhauses einfangen und entscheide mich für diese Aufnahme (klick macht groß):

Das Bild wurde mit dem iPhone-App CrossProcess (1,59€) geschossen. Ich mag das App, weil es einen vergleichsweise subtilen Crosseffekt hinzufügt.

Bild 2
Ich gehe Brötchen holen und die Sonne knallt (klick macht groß):

Das Bild wurde recht fix in Snapseed  (3,99€) bearbeitet und anschliessend mit einem Bild-Rahmen in Camera+  (0,79€) versehen, die auch für die Beschriftung zuständig ist.

Snapseed kommt aus dem Hause NIK und entwickelte sich mit der Zeit zu meinem iPhone-Bildbearbeitungs-App- Nr. 1, weil es so einfach wie effektiv arbeitet. NIK konnte mich ja schon mit den NIK-Color-Efx beeindrucken, mit denen ich meine übrigen Bilder in Photoshop bearbeite. Snapseed gibt es übrigens auch für das iPad (auch 3,99€) und spielt dort, ob der größeren Bearbeitungsfläche, erst recht seine Stärken aus. Ein „Must Have“!!

Mit Snapseed lassen sich auch abgefahrenere Look kreieren:

Bild 3

 

Ich gebe zu, das ist nicht jedermanns Sache, deshalb mal ein Beispiel, dass es auch wesentlich entschärfter geht:

Bild 4
Am Strand von Ahlbeck fand ich dieses alten Kutter (klick macht groß):

Dieses Foto ist wahrscheinlich für all jene interessant, die mit „Kaputtmachfiltern“ nicht viel Anzufangen wissen. Natürlich muss man nicht alles Bilder nachträglich mit Apps in alte analog-Bilder verwandeln, um sie erträglicher zu machen. Dieses Foto wurde wieder mit Snapseed und dem „Drama“ Filter bearbeitet und anschliessend mit einer Sonne aus dem App „LensFlare“ (0,79€) versehen. Auch dieses App ist als iPad Version (2,39€) verfügbar und zaubert wunderschöne Sonnen in Dein Bild, wo eigentlich keine sind 😉

 

Bild 5
In Peenemünde fand ich dieses alte Jagdflugzeug und mir sollte eine Aufnahme davon nicht reichen (klick macht gross):

Solche Triptychons (aber auch Polyptychone) lassen sich ganz wunderbar mit dem App Diptic umsetzen, welches ebenfalls für das iPad verfügbar ist. Für gerade mal 0,79€ kann man mit der Software wirklich nichts falsch machen. Die Grundbearbeitung in diesem Foto kam wieder von Snapseed und die Sonne von LensFlare.

Bild 6 (klick macht gross)

Ein überaus interessantes App ist Filterstorm. Mit diesem Programm lassen sogar sich ebenenbasierte Aktionen durchführen und eine ganze Reihe von Bildkorrekturen umsetzen. Ich nutze es vor allem, für die schwarz/weiss Umwandlung, weil ich bei Filterstorm die Möglichkeit habe, eine Schwarz/Weiss-Konvertierung über die Farbkanäle anzusteuern. Bei der Fülle an Möglichkeiten geht manchmal ein bisschen die Übersicht verloren, da hat NIK mit Snapseed eindeutig die Nase vorn. Allerdings hat Filterstorm eine ganze Reihe „Hammer-Optionen“ die ich in Snapseed vermisse, wie die besagte Schwarz/Weiss-Konvertierung über Farbkanäle oder umfangreiche Beschriftungsoptionen. Auch lassen sich hier EXIF-Daten auslesen, Arbeitsschritte zurückverfolgen und korrigieren oder das Ergebnis in verschiedenen Größen ausgeben…

Kommen wir zum größten und für viele argumentativ schwerwiegensten Gegenargument gegen das iPhone: Die Auflösung:

Bild 7

Die 8Megapixel des iPhones sind wahrlich keine Offenbarung doch lassen sie sich via Panorama-App leicht vervielfachen. Ich nutze für solche

Aufgaben „AutoStich“ (1,59€). Die Software macht was sie soll und die Ergebnisse lassen sich in verschiedenen Auflösungen abspeichern. Auch kann man nein Panorama mit der iPhone Kamera schiessen und die Bilder irgendwann später mit Autostich zusammenfügen. Autostich versteht sich auf mehrere Arten von Panoramen – sowohl horizontal als auch vertikal. Einfach und simpel!

Dieses Foto wurde mit Autostich zusammengefügt und dann via Snapseed nachbearbeitet.

Bild 8
Freunde analoger „Kaputtmach-Filter“ sei das App LoMob empfehlen (klick macht gross):

Ich mag die Fülle an Filtern und die Ergebnisse, die wirklich sehr schön umgesetzt werden. Von Polaroid Filtern bis hin zum „thru the Viewfinder“ Look, hat man eine wirklich grosse Auswahl al Farb- und s/w Filtern. Ein weiteres Must Have im Analog-kaputtmach-Wettbewerb ist Hippstamatic – aber das kennt wohl jeder, oder? Mit diesem App verwandelt man sein iPhone einfach in eine alte, klapprige Kamera, bei der sich sogar Filme und Objektive wechseln lassen. Allerdings ist die App so erfolgreich, dass sich der Look reichlich ausgelutscht hat:

Die Bearbeitung der Fotos erledige ich immer schnell und zügig, meist direkt danach auf dem Heimweg. Natürlich muss ich mir – und das ist wirklich ein Nachteil – permanent den Spruch anhören: „Nun leg es doch einmal weg, verflucht!“ Trotzdem – was will ich mehr? Es gibt mittlerweile sogar eine eigene Kunstform dafür „iPhoneography“ und – yeah – wenn mich einer fragt, dann bin ich ein „iPhoneograph“ Regelmässige Besucher und Freunde wohldosierter Unterhaltungskunst wissen ja seit Wochen, dass ich eine eigene Rubrik hier im Blog habe, in der ich meine Ergebnisse aus dem iPhone direkt poste: www.stilpirat.de/iphone-stream/

Ich muss nicht weiter betonen, dass ich von sowohl von den Möglichkeiten, als auch von den Ergebnissen begeistert bin und den Handschmeichler immer bei mir führe. Ich nutze das iPhone auch als Belichtungsmesser, als GPS-Tagger, als LocationScout, als Photo-Buddy zur Berechnung der Schärfentiefe, des Sonnenstandes, der Faltenbalg-Belichtungs-Korrektur… Es ist mein Büro, meine E-Mail Sammelstelle, mein Notizbuch und vieles mehr. Und es mach verflucht geile Fotos!
Nikon? D4? Tse!

 

You may also like

Kevin Russ | A Traveling Photographer
Weihnachtsgrüsse by Hipstamatic

59 Responses

  1. Pingback : iPhone als Kamera. Im Urlaub. In New York & an der Ostküste USA. | leichtscharf.de

  2. Pingback : Das iPhone als Urlaubskamera | Meine Homepage

  3. Pingback : Vintage: Oder wie zerstöre ich ein Bild « www.brumm.me

  4. Pingback : Die Journalisten-App der Woche: Snapseed

  5. Pingback : linkTime – Januar 2012 – #3 | linkTIME | bhoffmeier.de

  6. Pingback : SCHWARZbuntes.de » Merkzettel und Linktipps

  7. Pingback : Das iPhone als Urlaubskamera | ikalli

  8. SergioN

    Wirklich sehr schöne Bilder.
    Ich mab da mal ne Frage: Wenn ich die Bilder aufnehme sind sie ca. 2500 x 2000 pixel gross (Iphone 4). Nach dem ich sie mit apps weiterbearbeite (auf dem Iphone) sind sie höchstens die Hälfte so gross. Kennt jemand dieses Problem? Weiss jemand wie man diese Skalierung verhindern kann? z. Bsp bei Instamatic. Danke für Tipps.

  9. Steffen, guter Beitrag. Wir wollen hier app-Rennen verursachen, aber SwankoLab sollte dir nicht entgehen. Ein nettes kleines analoges Fotolabor, das man auch im Cafe um die Ecke gerne mal nutzt. Meine Empfehlung an dich ohne Link 😉

  10. Du schreibst viel darüber mit welchen Apps Du die Bilder überarbeitet hast. Die Aufnahme selbst war dann mit der mitgelieferten Kamera-App oder hast Du dazu auch Camera+ verwendet?

  11. Thomas

    Also, wundern tut mich ja heute die Geschichte: werden wir denn da angeschwindelt. Wenn ich heute die Fotos mit der Polaroid sehe, sehe ich die gleichen Motive auf der I-Phone-Seite. Da hast du wohl doch ein bisschen übertrieben! Oder hast du nun eine Polaroid mit I-Phone-Mount??? 😉

    Papperlapp, alles egal, schöner Artikel, das einzige was mich stört: ich habe ein 3gs und kein 4s. Den Vorsprung könnte ich schon gut brauchen! Denn irgendwie macht am Ende doch die Kamera das Foto….

  12. Pingback : Knackscharf #29 – D4, 85mm und die Wahl der richtigen Kamera | Nikonians Podcasts :: Knackscharf :: Für den ambitionierten kreativen und aufgeschlossenen Fotografen

  13. Pingback : Beute: Polaroid 110A in 4×5 Conversion | Der Stilpirat

  14. Was mich stört ist, dass die fotografische Qualität beim Smartphone meist spätestens dann endet, wenn die Sonne untergeht. Daher würde ich auf eine reguläre Kamera ungern verzichten wollen. Allerdings ist es beruhigend, wenn es im Notfall (oder zumindest in vielen Davon) eben auch das Smartphone tut.

  15. Ralf Jannke

    Aaaaaah -- Ostsee…

    Ja „Knipsen“ mit i- oder Smartphone… Es haben noch nicht alle kapiert, dass man damit auch Fotos machen kann. Sehr schöne Bildstrecke!

    Wer Lust hat, hier ein Beispiel meiner „Kunst“ mit einem Smartphone. Motiv war die liebevolle Rekonstruktion einer schwedischen Tankstelle der 60er (?) Jahre. Hängst sonst als 30x30 cm Druck an der Wand:

    http://farm7.staticflickr.com/6090/6086819092_238dbc5bd1_z.jpg

    Sehr schöner Beitrag: „Das iPhone als Urlaubskamera“!

    Viel Grüße

    Ralf

    PS.: Ein „EI-Fon“ habe ich (immer noch) nicht. Es hat aber schon zum „EI-Pätt“ Version 1 gereicht. Ich muss noch mal genauer lesen, welche Apps hier alle so auftauchen. Was ich selber habe, noch nicht kenne. Bzw. nicht nutzen kann, weil das iPad 1 keine Kamera hat…

  16. Pingback : iPhone 4s

  17. Tobias

    Also ich habe kein Smartphone. Aber ich bin fasziniert, was man aus solch einer kleinen Kiste raus holen kann. Ich kenne das Problem vor jedem Urlaub auch sehr gut. Einerseits möchte man flexibel und ohne viel Gedöns sein, anderseits ärgere ich mich dann aber, wenn ein geniales Motiv darauf warten von mir fotografiert zu werden und ich hab nichts passendes dabei. Deshalb hab ich mir eine RAW-fähige Edelkompakte geleistet und sie ist auch immer am Mann. Wobei ich mich jetzt doch ertappe, dass ich für einen Urlaub dann doch eine DSLR dabei habe. Die Edelkompakte begleitet mich eher durch den Alltag.

  18. Pingback : Lenovo, Netflix, Starfor | techslash.de

  19. DocTomTom

    Vielen Dank für diesen schönen Artikel. Gerade gestern hatte ich mich nach guten Foto-Apps im Internet umgesehen und heute kam dann dieser Artikel. Besonders die Untermalung mit Deinen schönen Fotos bestätigt mich jetzt mehr mit dem Iphone zu fotografieren.
    Bei mir funktioniert jedoch der Link zur LensFlare-IPad-App, auch in der Appstore Suche habe ich den nicht gefunden, wie heisst die Ipad Version denn?

  20. Ehefrau

    Und du fragst mich, warum ich nicht mehr fotografiere…würde heulen beim Bildervergleich…
    Du verschweigst den Lesern aber einen Riesennachteil:
    man wird permanent von der Ehefrau angemeckert, weil man wegen laufender Bildbearbeitung nur langsam vom Fleck kommt.

  21. Schöner Beitrag! Ich betreibe viel iPhoneography und habe allein 2 Ordner voll nur mit iPhone Photo Apps. 

    Hätte hier http://min.us/mR0xZPmgy noch ein paar Apps vorzuschlagen, die  einen Download wert sein düften. 

  22. Ja, das iPhone kann durchaus eine P&S Kamera ersetzen. Aber: ich bin nie mit viel Kamera durch die Gegend gezogen. Ein 35mm Objektiv hat es meist getan. Und wenn ich heute digital knipse dann meist mit meiner X100. Die ist klein genug um sie immer dabei zu haben.

    Es hat schon einen Grund warum Dieseleinspritzung M Serie so populär ist 😉

  23. OZ

    Und warum genau machst du im Urlaub Bilder als Erinnerungs-Aufbewahrung, wenn die echten Erinnerungen ohne die ganzen Filtergeschichten nach Jahren verblasst sind und nur noch die optimierten Bilder die Erinnerung auffrischen können und das Erlebnis verfälscht „schöner“ erscheinen lassen, als es vielleicht war?

    Gut, polemische Frage, ich gehe selbstverständlich davon aus, dass die originalen, unbearbeiteten Bilder immer noch irgendwo existieren. Oder etwa nicht? 😉

  24. Barbara

    Hihi… cool :) Hab Deinen Post hier über ne Bekannte bei FB gefunden und freu mich jetzt schon drauf, wenn ich bald mein (derzeit kaputtes) iphone wiederbekomme. Wobei ich sagen muss, auch mit einem Samsung kriegt man ganz gute Fotos hin *g*
    Feine Bilder, klasse bearbeitet. Mag ich!

  25. Wirklich ein toller Artikel Steffen. Ich habe jetzt auch seit ein paar Wochen ein iPhone und es macht echt Spaß Bilder damit zu machen und dann direkt im iPhone zu bearbeiten. Ich werde mir die Apps mal ansehen.

    Es ist echt unglaublich was Du für klasse Bilder gemacht hast!

  26. Seufz, jetzt ist es soweit. Jetzt will ich auch ein iPhone!
    Du kannst gerne einen Affiliate-Link posten, damit ich dich reich machen kann.
    Zwei Fragen habe ich noch:
    1. Wieviel Speicher sollte mein iPhone haben, damit ich im Urlaub damit fotografieren kann? Reichen 16GB aus?
    2. Wie bekommt man die Fotos zum Bearbeiten aufs iPad? Muss man ein Laptop mit iTunes dazwischen haben?

  27. @Ronny

    Irgendwo hab ich mal eine Hochzeitsreportage gesehen, die komplett mit Iphone geschossen wurde. Das war nicht das schlechteste. Immer noch 100mal Besser als die berühten „Onkel Bob“-Bilder! :-)

    Aber ich würde, glaube ich, nicht auf die DSLR verzichten..

  28. Und wofür hast du nun überhaupt noch Fotomaschinen samt Zubehör? ;D
    Ich sags ja immer, nicht die Technik macht das Foto sondern der Fotograf.

    Bei uns ist das übrigens genau anders rum, im Alltag die „Minivariante“ und im Urlaub das große Besteck. Aber wir haben ja auch einen anderen Beruf.

    Sehr beeindruckende Ergebnisse. Da bekommt man gleich Lust, selbst mal wieder zu experimentieren.

    Grüße! N.

  29. @Dieter Du nutzt Apple nicht, oder? Das iPhone schickt alle Bilder automatisch in die Cloud. Somit habe ich eine super einfache Backup-Lösung. Sollte mir das Ding irgendwann mal herunter fallen, kann ich alle Daten zügig wiederherstellen.

  30. Die Qualität ist echt beeindruckend. Für ein Handy, ähm Smartphone. Da kann ich mit dem BlackBerry beispielsweise nicht annähernd mithalten!

    Bild 4 ist großartig!
    Bild7 hatte ich zuerst bei flickr gesehen und fand es genial. Dass es aus dem iPhone kam, hätte ich nicht erwartet!

    Aber fehlt dir denn gar nichts ohne Spiegelreflexkamera?

  31. Doch. Gefälliges Album.
    Mit der aktuellen Inkarnation ist das iPhone zum „Schweizer Taschenmesser“ der fotografierenden Gemeinde avanciert.
    Nun, gibt es eine (sic!) adäquate Backuplösung? Es sei nicht unkaputtbar, das Eifon.

  32. ja immer diese fragen welche kamera man(n) nun mitnehmen will 😉

    schöne fotos und die bearbeitung ist ja wie vieles im leben geschmackssache aber es zeigt sich hier deutlich das man mit dem iphone viel anstellen kann und mehr kamera um für sich und seine „bande“ die erinnerungen festzuhalten braucht es nicht. aber gut das ist ansichtssache…ich werde dich nun im laufe des tages „unendlich“ reich machen indem ich deine vielen guten links anklicke und mal sehen auch bestimmt den einen oder anderen käuflich erwerben werde.

    wenn du dann also „reich“ bist wie „bolle“ und ich „arm“ wie eine „kirchenmaus“ wird es nichts ändern an der tatsache das ich weiterhin deine artikel lesen werde..denn sie sind ja „gratis“ :) und das kann ich mir dann noch leisten. schöner artikel für einen sonntag morgen. danke

  33. Patrick

    Sehr schöne Bilder. Danke für die vielen App Tipps! Habe erst seit Dienstag das 4S und da kommt dieser Post zur richtigen Zeit :)

  34. Sehr schöne Urlaubserinnerungen. Ich bleibe dennoch skeptisch gegenüber der Handyfotografie. Nenn mich altmodisch, aber ich möchte meine Fotos lieber mit einem echten „Apparat“ aufnehmen, welcher dafür gebaut wurde. Ist wie bei Frauen: wenn man was in der Hand hält ist es einfach schöner. 😉

    Schönen Restsonntag wünsch ich dir!
    hAnnes

  35. Ja, das iPhone hat was! Von den Bildern, die ich aus dem vergangenen Jahr behalten habe, sind rund 1/3 mit dem iPhone entstanden! Oft sind es Bilder, die ich mit der „Großen“ gar nicht gemacht hätte, weil ich sie im Alltag nicht mit mir rumschleppe. Alltagsbilder. Die Fotos, die später Erinnerungen wecken.

    Aber gelegentlich ertappe ich mich auch bei Ausflügen etc. dabei, wie ich die Nikon daheim lasse und mir sag: Wenns wirklich gute Motive gibt, mach ich nen Foto mit der Kamera. Und wenn nicht, dann erleb ich den Tag einfach. Ohne ne Kamera in der Tasche mit mir rumzuschleppen.

    Für mich bringt es eine gewisse Leichtigkeit ins Leben. Die Frage „schleppen und fotografieren“ oder „entspannen und über verpasste Motive ärgern“ gibts nicht mehr.

  36. Wohooo!
    Ich bin auch seit ein paar Wochen Iphone-Besitzerin. Hätte ich ja nie gedacht. Dein Artikel kommt genau richtig, ich bin noch auf der Suche nach Apps!

    Ich kann dir noch Photogene2 empfehlen! Hier hat man die Möglichkeit nur bestimmte Bereiche zu korrigieren, Dodge and Burn, schärfen, Weissabgleich, RGB Kanäle, Unschärfe mit dem Finger auftragen und es ist sogar ein Stempelwerkzeug vorhanden! Hat momentan sogar Snapseed bei mir verdrängt!

    Von Snapseed bin ich aber auch ganz angetan. Ich habe es vor ein paar Tagen doch tatsächlich in einem Aktionszeitraum umsonst bekommen! Yihaa!

    Ich hattte mir das Eifön wegen der Kamera gekauft und meine Ricoh GRD III dafür verkauft. Bis jetzt habe ich das nicht bereut! Womit ich aber nicht sagen will, dass das iPhone bessere Bilder als die Ricoh macht! Aber die Ricoh lag eigentlich nur zu Hause rum. Und dafür war sie dann doch zu schade.

    Vorletzte Woche waren wir in Frankfurt unterwegs und ich hatte das erste Mal die Möglichkeit, die Kamera zu testen. Vorher war es immer schon dunkel, wenn ich von der Arbeit kam und nu hatte ich endlich mal tagsüber Zeit..

    Bei der Bearbeitung der Bilder hatte ich erstmal alle in Lightroom gesogen (Iphone und DSLR). Hab dann losgelegt mit dem Bearbeiten. Dachte eigentlich, ich hätte nur die DSLR-Bilder bearbeitet und auf Flickr hochgeladen.

    Hier mal das Bild mit vorher-nachher-Vergleich!
    http://www.flickr.com/photos/limonenkojote/6636609873/

    Ich wurde allerdings schnell korrigiert. Das Bild von der Hauptwache hatte ich doch tatsächlich mit dem Iphone geschossen. O.O

    Also bei einer „richtigen“ externen Bearbeitung merkt man teilweise den Unterschied gar nicht!

  37. Danke, klasse Post!
    Ich traue mich ja kaum mich dazu bekennen, aber mir geht es gleich. Vor nicht mal einem Jahr war der Koffer mit zwei Bodys, Stativ, Panoramakopf, Objetive und dem üblichen Zubehör voll.
    Bei den letzten drei Tripps (Ägypten, Türkei und Frankfurt) hatte ich nur das iPhone (und die gopro zum tauchen) dabei.
    Irgendwie ist das entspannter:
    Nicht viel zu schleppen, keine Sorgen ob man die richtigen Objektive zum Ausflug dabei hat…
    Gegen iPhone immer am Mann: Ich habe mir extra eine zweite SIM-Karte gekauft um nicht immer erreichbar zu sein, da im Flugmodus die GPS-Daten nicht in die Fotos geschrieben werden können.
    LensFlare habe ich gleich mal gekauft, echt klasse!
    Nette Onlinegrüße und mach einen drauf mit deinen Affiliate-Geld 😉

  38. Guten Morgen……ach was hast du schöne Bilder hochgeladen…:)

    Das war ein klasse Urlaub.
    Warum denk ich jetzt dass ich ein iphone brauche?

    Gruß aud München
    Ursula

Leave a Reply