Als ich vor gut 10 Tagen die Segel strich, um mal wieder ein wenig abzubremsen, fuhr ich das erste mal in meinem Leben in die Lausitz. Auf mich wartete dort eine karge Blockhütte ohne jeden Luxus. Eine Woche lang kein Telefon, kein Social Media Gedöns, dafür Stille, Natur und liebe Gastgeber. Ich hab einen Haufen Fotos geschossen, mich entspannt und viel nachgedacht und geschrieben. Es war ein bisschen wie eine “Reinigung”…
Die Lausitz hat mich vom ersten Tag an umarmt und mich mit schönstem Wetter beschenkt. Ich muss zugeben, dass ich mich eigentlich immer ein wenig schwer damit tue, deutsche Landstriche (ausser dem, in dem ich wohne) in mein Herz zu schliessen. Die Lausitz schaffte das auf Anhieb. Ich hab mich dort vom ersten Moment an wohl gefühlt und war wehmütig, als ich wieder los musste.
Alle Eindrücke und Fotos in einer Blogpost unterzubringen, würde dem Trip in die Lausitz nicht gerecht, deshalb starte ich heute einfach mal ganz seicht, mit ein paar Fotos der letzten Woche aus meiner Zenza Bronica. Ich hab ne Menge Filme belichtet… Digitalfotografie schloss sich bei dem Anblick dort irgendwie sofort aus…




















Oktober 3rd, 2011 at 11:29 pm
Alle diese Motive habe ich täglich vor Augen und trotzdem habe ich die meisten noch nie so gesehen. Vielen Dank für die Bilder und die tolle Zeit …
Oktober 4th, 2011 at 12:56 am
Wirklich sehr beeindruckende und melancholische Bilder.
Oktober 4th, 2011 at 8:02 am
WOW!
Und wie kommt man an so eine Hütte?
Oktober 4th, 2011 at 8:44 am
Sehr schöne Fotos, besonders gefallen mir Nr. 3,4,5,9,11. Sehr warme und häusliche Atmosphäre herrscht hier.
Oktober 4th, 2011 at 8:52 am
@Teatime die Internetadresse steht über der Galerie: http://www.spreecamp-neustadt.de
Oktober 4th, 2011 at 4:44 pm
Oh gott. Wir großartig das dort aussieht. Danke fürs zeigen!
Oktober 4th, 2011 at 5:39 pm
danke dass du mir meine heimat auf so eine schöne art und weise zeigst : )
wird wohl zeit wieder meine großeltern zu besuchen -- da schauts auch so (ähnlich) schön aus -- grün, bauernhof, freilaufende hühner, sommerküche, kleine scheune (da kann man vom oberen heu ins untere heu springen), apfelbäume, das haus am waldesrand…
Oktober 5th, 2011 at 12:44 pm
Herrlich. Vor ein paar Wochen war ich auch dort:
http://boschblog.de/2011/05/09/brandenburg/
Oktober 5th, 2011 at 1:07 pm
Ein Traum! Ich weiß nicht, was ich mehr dazu sagen soll… Es ist der absolute Wahnsinn! Hätte ich nie gedacht, aber jetzt will ich in die Lausitz!
Oktober 6th, 2011 at 10:13 am
Also, wenn ICH das fotografiert hätte, wäre KEINEM eingefallen, unbedingt mal in die Lausitz zu müssen. Denn eigentlich ist es so: eine Hälfte (wenn überhaupt) macht das Motiv, die andere (oder mehr) der Fotograf. Gell? Davon abgesehen: ich leb auch gern hier;-)
Oktober 7th, 2011 at 1:36 am
Ich finde die Fotos super spitzenmäßig!
Und so eine Zenza Bronica möchte ich mal auch haben!
Oktober 9th, 2011 at 9:58 pm
Wunderschön klingt das da
hach!
November 16th, 2011 at 5:23 pm
[...] Schreibtisch, hingeworfene Filmstreifen, die mich an nie zu Ende gebrachte Analog-Experimente aus meiner Reise in die Lausitz erinnern sollen. Meist die letzten Bilder einer Rolle -- unnötig zerkratzt, vom Entwickler [...]
Januar 21st, 2012 at 10:45 am
[...] hab gerade Gegenbesuch aus der Lausitz. Wurde auch Zeit. Karsten hab ich bei meinem Besuch damals in der Lausitz so mit meiner Graflex angefixt, dass er fortan mit nervösem Finger in die Bucht starrte und nach [...]