9. Dezember 2011
Abenteuer Logbuch
Ich hab den Karasek neulich im Fernsehen gesehen wie er sagte: “Alles was gedruckt wird, ist Literatur.” und ich gebe zu, ein klein wenig schoben sich meine Augenbrauen schon nach oben. Yeah! “Ich bin Literatur“! Ja, es ist ein verdammtes Abenteuer so ein Buch zu schreiben und dann zu Hause nägelkauend auf die ersten Reaktionen des verehrten Publikums zu warten. Um ehrlich zu sein, hatte ich keinerlei Vorstellungen davon, wie das Buch ankommt. Ich hatte es vor Drucklegung gerade mal einer Handvoll Leuten gegeben und erntete zugegebenermaßen ein “Hach, mir fehlt im Moment die Zeit!”. Einzig mein Obermat Terlinden, gierte nach immer neuen Episoden und kritisierte mich auf´s heftigste, wenn ich mich verlor. (weiterlesen )
Ein wenig Wehmut hatte ich schon im Herzen als ich mich am vergangenen Sonntag das letzte Mal von
Ich hab ne verdammte Woche dieses Foto im Kopf:
Was treibt mich eigentlich permanent an, überall draufzuklicken? Jede Scheiss-freie Minute wird genutzt, um irgendwas im Netz nachzulesen oder zu bestellen. Und sitze ich mit ein paar Nerds beim Italiener, starren wir auf unser iPhone und “socialn” in der Gegend rum. Es ist echt die Pest! Das Dumme ist: Ich kann mich davon nicht frei machen. Ich würde mich liebend gern mal wieder “langweilen”. So richtig schön 2-3 Stunden “Nichts tun”– ich krieg es nicht hin. Ist der Verlust von Langeweile nicht irgendwie auch schädlich? Ich glaub das tut sich für Therapeuten ein völlig neuer Markt auf.
Offenbar kann ich immer nur Gasgeben oder Bremsen… Alles dazwischen findet in meinem Leben nicht statt. Momentan ist es Zeit, mal wieder abzubremsen. Ich hab für die nächsten 3 Monate keine Hochzeiten mehr angenommen und will mich nur noch auf die anstehende

