22. August 2013

Sixto Rodriguez und die Suche nach “Sugar Man”

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Oh Mann, wo soll ich anfangen? Es ist schon einige Wochen her, als mir Spotify die Platte “Coming from Reality” von Rodriguez* empfahl. Ich klickte damals neugierig drauf, weil ich dachte, es wäre eine Neuerscheinung und der Typ auf dem Cover augenscheinlich ohne Star-Attitüde auskam und alles irgendwie komplett “Retro” aussah. Ich mag ja sowas. Noch bevor ich das Album wirklich zu Ende gehört hatte, war es schon in meinem Amazon-Warenkorb. Wow! Der Typ klingt wie Bob Dylan in seinen besten Zeiten. Nur besser, anders, grooviger – mit einer gehörigen Portion Poesie in den Texten. Jeder Song ein Gedicht, ein “Werk”, eine “Hommage an Musik”. Verdammte Hacke, dachte ich, wer produziert denn heute noch so ein Album? Welche Plattenfirma, packt denn so ein Talent optisch als Anti-Künstler auf´s Cover und bezahlt aufwendige Streicher-Arrangements und setzt dieses unfassbar geilen Retro-Sound auf die Stimme?
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20. August 2013

Einzelcoaching meets Pärchen-Shooting

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Mitunter haben meine Workshopteilnehmer ja clevere Ideen, wie diese, mich für ein Shooting zu buchen, um mir dabei über die Schulter schauen zu können. Das ist natürlich eine ganz wunderbare Kombination, weil viele Dinge dabei ineinander greifen: Kommunikation, Lichtsetzung, Locationscouting… außerdem hat man immer was zu sabbeln und alles bleibt schön “im Fluß”… Nicole und Marc ließen es sich, bei meinen Köln-Aufenthalt in der letzten Woche, nicht nehmen, mich für ein solches Unterfangen ans Rheinufer einzuladen. Und ja – wir hatten Spaß!!!
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12. August 2013

Hotelzimmershoting mit Merrique (Akt)

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Es war im März diesen Jahres, in einem Zimmer des Athletics Club – Hotel in Downtown Los Angeles. Merrique steht im Licht eines Fensters, Michael Kiwanuka singt im iPhone und der Spiegelschlag meiner Kamera meint es gut mit mir. Knappe Anweisungen, ein kurzes Kichern wegen eines falsch gewählten Verbs im Englischen und immer wieder neue Posen.
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7. August 2013

Unsinnige Fragen in Dänemark und das Glück im versandeten Wohnmobil

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Wieso investiere ich eigentlich den Großteil meiner Zeit dafür, möglichst viel zu tun zu haben? Eine Frage, die ich mir stellte, als die Sonne zu später Stunde im dänischen Meer versank und der menschenleere Strand vor Zeit nur so sprudelte. Im warmen Sand sitzend, die Füsse tief vergraben, genieße ich die aufgeheizten Körper meiner Lieben links und rechts von mir. Dänemark ist so herrlich windig! In diesem Moment hasse ich jeden Plan und jede Minute, die über die jetzige hinausgeht. Wo ist die Loop-Funktion? Ein total versandetes Wohnmobil, gefüllt mit einer knappen Handvoll Leuten die mir alles bedeuten, reicht  zum Glück. Die Töpfe klappern bei jeder Bodenwelle so herrlich in den Schränken und geben mir das Gefühl meines eigenen kleinen Heimatplaneten. 
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29. Juli 2013

Offline-Mode: on

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So Ihr Strolche. Ich bin raus! 2 Wochen wird es jetzt ruhig hier. Ich werde wie in jedem Jahr mal für 2 Wochen weder ans Telefon gehen, noch e-Mails abrufen. Außer dänischem Sand zwischen meinen Zehen und dem Echo meines Wohnmobils will ich weder was hören noch sehen. 

Bis dahin wünsche ich Euch ebenfalls zwei ganz wunderbare Wochen.

Euer Stilpirat

 

Foto: Michael Molzar

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