22
Sep
2011
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Abgetaucht

Offenbar kann ich immer nur Gasgeben oder Bremsen… Alles dazwischen findet in meinem Leben nicht statt. Momentan ist es Zeit, mal wieder abzubremsen. Ich hab für die nächsten 3 Monate keine Hochzeiten mehr angenommen  und will mich nur noch auf die anstehende Knackscharf-Tour konzentrieren. Wenn ihr das hier lest, stehe ich am Fenster einer Blockhütte in der Lausitz  und schaue den Wölfen beim kacken zu. Ein Ofen, ein Bett, ein Stuhl, ein Tisch und kein Telefon & Internet. Ich will Wanderungen unternehmen, mit den Wölfen heulen, nachdenken und schreiben. … und fotografieren (hüstel – ich kann nicht anders). In einer Woche bin ich wieder da und gespannt, was ich zu erzählen habe.

Herr Kaliban schrieb neulich in der Rede des Herrn Vater an seine Tochter (Für Siri – ein Versuch): „Hab keine Angst. Probiere Dinge, die dich ängstigen. Iss exotische Lebensmittel, sprich fremde Leute an.  Finde eine Fahne, mit der in der Hand du die Barrikaden stürmen würdest. Schließ dich einer guten Sache an, kämpfe für ein Ideal. Vergieße Herzblut, immer wieder.“

Ich bin dabei!

17 Responses

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  3. marc.

    schöner Schlusssatz.
    Den Schritt zu gehen, und sein Leben für einige Momente zu entschleunigen, zeugt von „Hören auf das innere Ich“ oder dem Lernen aus schlechten Erfahrungen.
    „Meine“ Lausitz ist die Küste. Genau richtig, um dem Alltag den Stinkefinger zu zeigen und sich wieder an Kleinigkeiten erfreuen zu können.

    Wünsche Dir viele schöne Momente auf dieser kurzen Reise.

  4. Michael

    … endlich mal „alleine“…schön

    viel ruhe wünsche ich

    PS, wo findet man so eine Hütte? -- ich suche schon ewig eine „zeitlose“ Hütte, aber zu erschwinglichen Preisen?!

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