27
Jul
2010
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Wer ist eigentlich dieser “Köln”?

Nunja – die wohl eher ketzerisch gemeinte Frage auf dem T-Shirt des Düsseldorfers, stelle ich mir ehrlicherweise dennoch bei jedem Besuch in der schönsten Stadt am Rhein. Ein Hochzeits-Job am vergangenen Wochenende in der „schönsten Stadt am Rhein“ überlies mir relativ unerwartet einige Stunden Auszeit und da ich die Kamera bei mir führte, gelang mir der eine oder andere Schnappschuss. Doch auch diesmal gelang es mir nicht, hinter die Fassade des Rheinländers zu blicken und mir ein Bild vom Wesen des Schnauzbärtigen „ch“ und „sch“ verwechselnden Rheinländers zu machen. Architektonisch durchaus mit zahlreichen Highlights versehen und mit großer Toleranz gesegnet, reicht es mir dennoch nicht für ein „weltoffen“. Der absurde optische Geltungsdrang des Ehrenstrassenspaziergängers, lässt die nordische Seele des Beobachters mit allerlei Fragen zurück.

Was bleibt? Irgendwie bin ich hier gern. Aber auch gern wieder weg. Und auf dem Heimweg stelle ich mir die Frage: „Wer ist eigentlich dieser Köln?“

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8 Responses

  1. Am letzten Wochenende waren natürlich auch etwas mehr mit „Geltungsdrang“ in Köln unterwegs.

    Ein paar schicke Bilder dabei.

    Kai sagst es richtig. Altstadt und Ehrenstrasse sind genauso repräsentativ für Köln wie die Speicherstadt für Hambursch 😉

  2. Steffen, du hättest durchklingeln sollen 🙂
    Das besondere an Köln findest du sicher nicht in der Altstadt, am Rhein oder auf der Ehrenstraße. Das Erscheinungsbild der Stadt mag ich selbst ja auch nicht so sehr, aber interessantere Viertel gibt s natürlich schon.

    Wenn du mal wieder da bist, zeig ich ich dir ein bisschen was.

  3. Denn so ist das mit Köln. Ich habe dort meine komplett Jugend verbracht und könnte dir nicht sagen, was an der Stadt so besonders sein soll.

    (Der VW Bus mit dem Anzugträger daneben ist ganz ganz großes Kino!)

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