27. Oktober 2014

Logbuch Israel

packshot-Logbuch_Israel-kleinIch glaube mich hat noch kein Land der Welt so beschäftigt wie Israel. Seitdem ich dort war, verfolge ich die Entwicklungen in diesem Land mit anderen Augen. Dabei kann ich mir nicht mal erklären, warum. Ich bin weder gläubig noch getauft und nahm das Betreten Grabeskirche in Jerusalem oder der Geburtskirche in Bethlehem unter ganz anderen Aspekten wahr, als meine Begleiter. 
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3. Juli 2014

Blick zurück – Israel

04-ju-bethlehem-ramallah-025Im Februar noch in Israel, schloss ich meine Reiseberichte mit dem Satz: “Du kommst ins Land, doch du wirst nie mehr ganz gehen! Ein Teil von Dir wird immer bei uns bleiben!”. Monate später ist die Lage dort eine andere und ich verfolge die aktuellen Meldungen mit traurigen Augen. Wie richtig dieser Satz doch ist…  Wir haben in Israel mehr Gespräche geführt, als das Land gesehen, saßen mit Jugendlichen, Unternehmern und Politikern beider Seiten stundenlang zusammen und wurden immer verwirrter. Wie sagte unser Gastgeber damals: „Wenn du nach Israel gekommen bist, um für dich Licht in die Problematik dieses Landes zu bringen und du anschliessend noch konfuser als vorher wieder nach Hause fährst, dann hast du die Problematik hier verstanden.“ Eines habe ich mit Sicherheit nicht gewonnen: Den Eindruck, das irgendjemand ein Interesse an der Situation hat, wie sie gerade herrscht…  
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16. März 2014

Hey Steffen, warum hast du denn die Nikon D610 mit nach Afrika genommen, obwohl du dir gerade die Nikon df gekauft hattest?

DCIM100GOPROGute Frage, kann ich auch schnell beantworteten: Weil sie für diesen Einsatz besser geeignet war. Ich wollte in Afrika Fotos für einen neuen Bildband schießen – vielleicht sogar ein paar FineArts. Die 24 Megapixel der Nikon D610 geben mir da noch mal ein Stück mehr Auflösung als die 16 Megapixel der Nikon df
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12. März 2014

Ghana, eine Reiseempfehlung? Der Versuch eines Fazits

stilpirat-ghana-1-3Was hattest du gehofft, was ich mitbringe aus Ghana!? Was hatte ich gehofft? Schöne Geschichten aus wundervoller Natur, Geschichten von herzlichen Menschen an traumhaften Küsten? Bilder von süßen Babys mit großen Kulleraugen, die auf dem Schoß glücklicher Mütter sitzen? Tolle Elefantenbilder von Fotosafaris? Nein, Ghana ist nicht das Land, in dem sich irgendwelche selbst ernannten Krieger für Fotografen herichten und für 5 Dollar fotografieren lassen. Es gibt  keine Touristendörfer, in denen sich die Einheimischen vor ihre Lehmhütten setzen und für kleines Geld auf „exotisch“ machen. Es gibt dort nichts, was du „pseudomäßig“ fotografieren kannst, um hinterher erzählen zu können, was du für tolle Abenteuer erlebt hast. Ghana ist „untouristisch“, sperrig und echt.
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9. März 2014

PramPram also, Wow!

stilpirat-ghana-prampram-0-1Die Dunkelheit kam schnell und wenig überraschend. Wir hatten den verbliebenden Tag in PramPram bis zum letzten Augenblick ausgequetscht. Nun brüllten die Scheinwerfer unseres Autos auf der dunklen Küstenstrasse nach AdaFoah merkwürdige Gestalten, überladene Busse und Kuhherden am Strassenrand an. Mein Schädel brummt, meine Haut spannt und die Ohren sind gefüllt mit Sand, doch bin ich selig. PramPram – die zweihändige Ohrfeige. Kein passenderes Wort für einen Ort wie diesen – so stolz, freundlich und voller Leidenschaft. 
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