Diego Stocco ist ein amerikanischer Musik- und Sound-Nerd mit völlig durchgeknallten Ideen. Nicht umsonst war er einer der kreativen Köpfe hinter dem virtuellen Intrument “Atmosphere” von Spectrasonic, das wohl in jedem Studio zu finden sein dürfte. Mittlerweile arbeitete der Amerikaner bereits für sehr erfolgreiche Videospiel- und Kinoproduktionen wie “Call of Duty” oder “Terminator” und sorgte mit Projekten wie “Music from a tree” oder “The burning piano” für reichlich Aufsehen. WEITERLESEN »
Tag ‘Musik’
Im Rudas Studio in Düsseldorf versammelt sich einmal im Monat geballte Leidenschaft und Musikalität: Freshmusiclive -Veranstaltungsreihe und Band in einem – und es sind immer knapp 1.500 Leute die dem dann folgenden Schauspiel gebührend Rechnung tragen. Ich dokumentiere die Arbeit der Band bereits von Anfang an und liebe die Spielfreude und das hohe Niveau. Am letzten Wochenende war es wieder soweit. Ich habe die D90 geschultert und sowohl Proben als auch Auftritt fotografisch begleitet. Bei den Proben und den Backstage Fotos habe ich diesmal aus purem Spaß den “monochrom” Mode der D90 aktiviert und war über das Ergebnis überrascht. Ich hoffe, die Bilder gefallen Euch…
Im Jahre 2004 ergab es sich für mich, ein paar Ausflüge ins Musikvideo-Business zu unternehmen. Nachdem es mein erstes Musikvideo “Popbitch” ohne Budget aber mit willigen Promis (Heinz Hönig, Jens Riewa) in die MTV Rotation geschafft hatte, sollte ich diesen Überraschungserfolg mit dem Video zur nächsten Singleauskopplung wiederholen. Da ich überhaupt kein Freund davon bin, Erwartungen zu erfüllen, machte ich diesmal etwas völlig anderes. WEITERLESEN »
Manche Ideen sind so trivial und einfach und doch wieder genial. MTV gab der Düsseldorfer Werbeagentur BBDO den Auftrag zur Gestaltung eines Trauer-Motives des King of Pop. Heraus kam ein wirklich passendes Signet, welches auf der MTV-Website momentan als kurzer Film zu sehen ist. Chapeau!
Der King of Pop schweigt für immer. So traurig dies für seine Familie und seine Fans ist, bewahrt ihn dieser Abschied vor der angekündigten Tour vor dem gnadenlosen Absturz vom Thron des Pop. Unfreiwillig legt er damit Krone und Zepter beiseite und bewahrt sich das letzte Fünkchen Würde. Unbestritten war Michael Jackson einer der größten und wertvollsten Künstler unserer Zeit. Er setzte Maßstäbe und legte die Entertainment-Messlatte in unerreichbare Höhe. Für mich hat er sich jedoch bereits vor Jahren verabschiedet – in der Zeit als es im augenscheinlich nicht mehr um Musik sondern nur noch um die seinen Status ging. Viel Häme musste er seitdem ertragen, er demontierte sich und sein Aussehen und überschritt seinen Zenit viel zu weit.
Michael stand seit seinem fünften Lebensjahr auf der Bühne. Er durfte nie Kind sein und vielleicht ist er gerade deshalb immer eins geblieben. Ich hätte ihm einen glücklicheren Abgang gewünscht.
