Da lag sie. Eingebettet in der Ledertasche im Originalkarton auf dem Tapeziertisch eines Buchholzer Flohmarktes. Die “Voigtländer Vito CLR“.
Fast ein halbes Jahrhundert ruhte die Lady. Es scheint, sie wär noch nie nennenswert außerhalb dieses kleinen weiß-blauen Kartons gewesen zu sein – die Ärmste! Fast möchte man meinen ein wenig “Neuwagengeruch” umspielt die sauber gearbeitete Belederung. Sie ist eine Handschmeichlerin, doch ihr Gewicht macht auf sich aufmerksam. Sie ist sicher nichts für eine Nacht obgleich sie gerade mal für Zwanzig Euro zu haben war. WEITERLESEN »
Tag ‘Fotografie’
Seit einiger Zeit widme ich mich der analogen Fotografie. Obwohl ich auf diesem Gebiet nicht unbedingt ein “blutiger Anfänger” bin, so würde ich mich immer noch als “Einsteiger” bezeichnen. Ich habe verschiedene alte Apparate Handschmeichler die ich wechselseitig immer wieder gern ausführe. Momentan befinde ich mich in der Phase des Ausprobierens verschiedenster Filme und deren Ergebnisse hinsichtlich Ästhetik, Farbe, Schärfe etc. WEITERLESEN »
Norwegen ist für Fotografen wie mit dem Feuerzeug in den Gastank zu gucken. Hinter jeder Ecke findest man ein kitschiges Tapetenmotiv!
Das “Land der Fjorde” ist flächenmässig in etwas so groß wie Deutschland, es “tummeln” sich hier jedoch nur knapp 5 Mio Einwohner. Für einen “Doofmannsfeind” wie mich ein Labsahl! Zudem will der scheue Norweger gern in Ruhe gelassen werden und drängt Dir kein Gespräch auf. Er heizt im Winter seine Einfahrt (kein Flachs!) und verspeist Elche. WEITERLESEN »
Jeder Fotograf kommt irgendwann an einen Punkt, an dem beginnt “thematisch” zu arbeiten. Oft ist dieser Punkt verbunden mit dem Gefühl alles irgendwie schon mal fotografiert und gesehen zu haben.
Martin Miller aus Baltimore (USA) hat sich an ein Thema gemacht, welches zu fotografieren per se erst einmal als “unmöglich” erscheint: Massenvernichtungswaffen.
Für uns Kinder des kalten Krieges war dieser Begriff über Jahrzehnte abstrakt und real zugleich. Eine Vorstellung, wie Massenvernichtungswaffen denn nun aussehen hatte keiner.
Martin Miller zeigt auf eindrucksvolle Weise den Schrecken einer ganzen Epoche der Menschheit. WEITERLESEN »
Auf Esther Hernandez wurde ich durch das Interview der letzten Woche mit Michelle Brea aufmerksam. Sie lebt auf den Kanaren und ist nicht nur leidenschaftliche Fotografin sondern auch Malerin. Ihre Bilder sind technisch vom ähnlichen Schlag wie die von Michelle, lassen jedoch leichter Kost keinen Raum. Eine tiefe Melancholie überzieht ihre gesamte Bilderserie. Sie erreicht das, was ein(e) Fotograf(in) unbedingt erreichen sollte: Ihre Bilder nehmen Dich ein und lassen dich emotional tief Blicken – keine leichte Kost. Mich haben sie erreicht! …sicherlich nichts für Schärfefanatiker und Technikverliebte… WEITERLESEN »
