Während Ihr mit vorweihnachtlichen Gefühlen in den Lebkuchen beißt und den frühen Schnee in diesem Jahr willkommen heißt, erlaubt mir einen kleinen Blick zurück in den heißen Sommer, der in diesem Jahr leider nur bis Juni Puste hatte. Petrus hatte uns im Frühsommer bereits alles an verfügbarer Hitze vor den Latz geknallt und entschied sich in der Folge für Regen. Doch während Ihr den Sommer am Strand genossen habt, war der Stilpirat auf Deutschlandtour. Um genau zu sein auf Norddeutschlandtour. Ich hatte nämlich den Auftrag hochwertige Zäune und Carports der Firma Scheerer für den Katalog 2011 zu shooten. Und für alle, die glauben Zäune und Carports wären ein Kinderspiel, dem sei gesagt, daß dies auf den ersten Blick stimmt, auf den zweiten Blick jedoch durchaus konzentrierte Arbeit erfordert. WEITERLESEN »
Tag ‘Fotografie’
Mann war das kalt heute morgen. Das Thermometer zeigte -8° als ich in mein Brötchen biss und ich war noch weit davon entfernt fotografisch irgendwas auf die Beine zu stellen. Dies änderte sich jedoch rasch als mich die aufgehende Sonne verzauberte und so sattelte ich rasch meinen Rucksack, warf ein paar Objektive rein und zog ne lange Unterhose an. Ich wollte meiner neuesten Sigma-Linse eine Chance geben. Ja, ich konnte es wieder mal nicht lassen und besitze seit einigen Tagen ein Sigma 12-24. Über die Qualität des Ultraweitwinkels will ich heute gar nicht viel Worte verlieren, naja vielleicht eins: ausreichend. Außerdem waren mein Nikkor 24/1,4 (eiskalt001) und mein Nikkor 105/2,8 (Pferd) dabei…
Ich muß zugeben, daß ich eine besondere Liebe zu Druckerzeugnissen habe. Wahrscheinlich bin ich deshalb vor vielen Jahren zunächst auch in den grafischen Sektor gegangen. Ich liebte nicht nur die Erstellung von Drucksachen am Computer, sondern ließ es mir – sofern möglich – nie nehmen beim Andruck in der Druckerei dabei zu sein. Das frisch gedruckte Papier in den Händen zu halten, die Farbe zu riechen und zu wissen, daß meine Arbeit gleich tausendfach verewigt wird, fand ich herrlich. Nun – die Zeiten ändern sich. Ich hab mich aus diesem Bereich weitestgehend zurückgezogen und bin nur noch selten in Druckereien. WEITERLESEN »
Was heisst “Bildsprache” eigentlich? Kann ein Bild sprechen? Und wenn ja, was erzählt es? Wozu braucht man eigentlich eine eigene Bildsprache? Nun, zumindest die letzte Frage lässt sich relativ einfach beantworten: Die eigene, unverwechselbare Bildsprache ist der Multiplikator deiner Arbeit, der Fluchtweg aus dem sich kannibalisierenden Diskount-Bereich, der Faktor X mit dem du deinen Tagessatz multiplizieren kannst – sie ist deine fotografische Identität. WEITERLESEN »
Ich nehme Euch heute mit auf den 2. Teil meines Weges fotografischer Erkenntnis: “Vergleich & Analyse”. Nachdem mir hinsichtlich des zu verwendeten Equipments die Fesseln abgenommen wurden (Siehe Teil 1) wandte ich mich dem nun Machbaren zu. Alle Türen standen mir offen und ich begann nunmehr Fotografien mit einem anderem analytischen Blick zu betrachten. Ein Fotograf der was auf sich hält, wirft den Handrücken auf die Stirn und blockt Fragen hinsichtlich seines verwendeten Equipments und der eingesetzten Objektive ab. Nein – darum geht es in der Fotografie nicht. Stimmt. Aber erst ab einem bestimmten Punkt. Vorher ertappt sich der neugierige und lernwillige Fotografenschüler jedoch beim durchstöbern der Exif-Daten Anderer – Flickr sei Dank! WEITERLESEN »
