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Nov
2011
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Scheiss die Wand an: Quote.FM ist online!

… und weil ich das so grossartig finde, haber ich 3 Invites im Gepäck! Doch alles der Reihe nach:
Meine äußerst geschätzten Kollegen Martin Wolf (visuellegedanken.de), Marcel Wichmann (uarrr.org) und Phillip Waldauer (knuspermagier.de) haben mit Quote.fm  nun endlich ihr Baby  behutsam von der Wickelkommode genommen und ihm laufen beigebracht. Sie haben damit bewiesen, dass man mitnichten ein Heiden-Geschiss um das Durchführen einer Idee machen muss. Statt sich von einer Horde unnützer Besserwisser inspirieren zu lassen, haben sie einfach mal an die kleine Regel gehalten: “Nicht quatschen – machen!” Und dafür allein gibt es vom Piraten bereits den ersten großen Applaus!

Dass Quote.FM einfach eine grandiose Idee ist, wird einem spätestens dann klar, wenn man “drin” ist. Es ist eine Art Lesezirkel, bei dem ich mir die Leseempfehlungen von interessantem Lesestoff, in meiner Quote.fm-Timeline durch das Hinzufügen von “Empfehlern” zusammenstelle. Es ist mitnichten eine Zitatesammlung (musste ich auch erst lernen) oder  Linkschleuder von Web-Alphas. Es gibt weder digitale Penisse in Form von “schau-mal-wieviel-follower-ich-habe” noch dünnsinnige “Schenkelklopfer-Web-Fail-Sammlungen”. Ich finde hier einfach Empfehlungen auf interessante Artikel von intelligenten Leuten. Und jedesmal, wenn ich auf Quote.fm bin, sind die nächsten paar Stunden im Eimer… soweit meine Warnung.

Die Nutzung von Quote.FM ist relativ simpel. Zunächst “installiert” man sich ein Bookmarklet für den eigenen Browser. Stösst man nun im Internet auf einen interessanten Text, so braucht man nur eine Textstelle  mit der Maus markieren und auf das installierte Bookmarklet zu klicken. Das Zitat findet nun den Weg in die Quote.FM Timeline seines Empfehlers und ist sichtbar für seine Follower.

Die hohe Qualität der Inhalte ist nach meinem Dafürhalten das kostbarste Gut, dass Quote.FM zu bieten hat. Und damit dass so bleibt, haben die Drei sich für eine ganz eklige aber sehr effektive Art des Aus-Siebens entschieden:  Man kommt nur auf Einladung rein. Und wenn man drin ist, bekommt man wiederum nur Einladungen für Freunde, wenn man lieb ist und sich an die Spielregeln hält. Ihr dürft jetzt meckern und das Wort “Elite-Scheiss” benutzen, doch jeder andere Weg würde das Konzept aufweichen und Quote.fm wäre bald irgendein  Scheiss-Social-Media-Portal

Ich hab in den letzten Tagen einen ganzen Haufen Anfragen auf meine 3 Einladungs-Codes für Quote.FM bekommen. Und da es mehr Anfragen als Codes waren und ich nicht ungerecht werden wollte, hab ich mich für eine Verlosung hier im Blog entschieden. Doch damit es nicht die “Falschen” trifft und ich sichergehen möchte, dass ihr den Code wirklich verdient habt, spielen wir hier einfach mal Quote.FM (Diese grandiose  Idee hab ich mir übrigens von Herr Bertling geklaut, der mir an dieser Stelle verzeihen möge.). Also: Kommentiert hier mit jeweils einem Zitat eines lesenswerten Artikels und dem dazugehörigen Link zum Artikel. Ich wähle dann am Freitag morgen 10.00 Uhr die 3 aus, die mir am Besten gefallen.,

 

 

UPDATE: Wohooo! 70 Kommentare (bis jetzt) sprechen eine eindeutige Sprache. An der Verlosung der Quote.fm Invites haben mehr Leute mitgemacht, als an anderen Gewinnspielen, wo es hier was “physisches” zu gewinnen gab. Das spricht eine sehr eindeutige Sprache. Die hohe Qualität der von Euch verlinkten Artikel, macht mich ausserdem extrem glücklich. Somit hab ich zumindest das Gefühl, von intelligenten Leuten gelesen zu werden. ;-)
Die 3 Invites hab ich per Mail an die Gewinner versandt. Allen die  nicht gewonnen haben: Danke für´s mitmachen!!!

 

 

71 Responses

  1. “Statt sich von einer Horde unnützer Besserwisser inspirieren zu lassen, haben sie einfach mal an die kleine Regel gehalten: “Nicht quatschen – machen!””

  2. Brauch kein invite.
    Hab’s getestet und für echt gut befunden. Mag es sehr und finds super nützlich. Top Schuss den die drei da gelandet haben :) !

  3. “Angst. Angst ist der größte Kreativitätskiller. Dabei ist Angst immer nur eine Zukunftsvermutung, die auf persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit basiert. Ich glaube jedoch, dass in der Zukunft alles möglich ist. Es ist immer nur eine Frage der richtigen Idee. Das beste Mittel gegen Angst ist übrigens Spaß. Mir macht es unheimlich viel Spaß, Regeln zu brechen, das Thema zu verfehlen und von meinen persönlichen Katastrophen zu erzählen. ”

    http://www.designmadeingermany.de/2011/22442/

  4. “Es ist sicher nicht falsch, zu sagen, daß der Mensch einen zwanghaften Drang zum Fotografieren hat, einen Drang, Erfahrung in eine bestimmte Sehweise zu verwandeln. Eine Erfahrung zu machen, wird schließlich identisch damit, ein Foto zu machen, und an einem öffentlichen Ereignis teilzunehmen, wird in zunehmendem Maß gleichbedeutend damit, sich Fotos davon anzusehen. Der konsequenteste Ästhet des neunzehnten Jahrhunderts, Mallarmé, sagte, alles in der Welt sei dazu da, in einem Buch zu landen. Heute ist alles dazu da, auf einem Foto zu landen.”

    http://mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/sontag_fotografie/sontag_fotografie.html

  5. “Syria has a strong army, and Syria is not alone,” said Bassem Abu Abdullah, a professor of international affairs at Damascus University and a member of the dominant Baath Party.

    “Attacking Syria means regional war, because we will attack Israel directly. Hezbollah will participate. Iran will participate. This is not in the interests of Europe and America.”

  6. Jan

    „Die Bedingungen, an die Zahlungen die der Troika gekoppelt sind, sind jedoch für die griechische Volkswirtschaft und das griechische Volk verheerend. Gehälter und Renten sind im freien Fall begriffen, der Staat fällt als Investor weitestgehend aus, die Nachfrage implodiert – wer glaubt, mit einer Brüningschen Deflationspolitik die fiskalischen und volkswirtschaftlichen Probleme eines Landes lösen zu können, beleidigt die Geschichte durch ein unglaubliches Maß an Ignoranz und Phantasielosigkeit.“ -- http://www.nachdenkseiten.de/?p=11178

  7. Max O.

    “Seven hours hopping about in a hellish, reverberating bunker in exchange for sharing 64 febrile, panting pelvic thrusts with someone who’ll snore and dribble into your pillow till 11 o’clock in the morning, before waking up beside you with their hair in a mess, blinking like a dizzy cat and smelling vaguely like a ham baguette? Really, why bother? Why not just stay at home punching yourself in the face? Invite a few friends round and make a night of it. It’ll be more fun than a club.”

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2007/aug/13/fashion.comment

  8. Pingback : aptgetupdateDE » Reminder: Quote.fm + 1 Invite

  9. da mein Link nicht übernommen wurde, hier ein zweiter Versuch.
    “Mr. Mollison’s new book, “Where Children Sleep,” had its origins in a project undertaken for a children’s charity several years ago. As he considered how to represent needy children around the world, he wanted to avoid the common devices: pleading eyes, toothless smiles. When he visualized his own childhood, he realized that his bedroom said a lot about what sort of life he led. So he set out to find others.”

  10. Prinzipiell ist es gut erreichbare Lebensziele zu haben, man ist nicht allzu enttäuscht, wenn es nicht so endet, wie man es sich vorgestellt hat. Allerdings ist der einfache Weg auch derjenigen, die das RTL-Nachmittagsprogramm gut finden. Deswegen setzte ich mir bisher immer Ziele von denen ich selbst nicht so wirklich wusste, wie ich sie erreichen soll, aber irgendwie spürte, dass ich es will und auch unter Umständen schaffen kann.

    http://uarrr.org/2011/02/17/marcel-was-willst-du-in-deinem-leben-noch-bewerkstelligen-erzaehl-doch-mal/

  11. “(…) wird zumindest von Umsonstzeitschriften (die den Metallica/Lou Reed-Scheißdreck “Lulu” vermutlich als “spannend” feiern) und kritiklosen Alleshörern wahrgenommen. Der nach wie vor stark verhaltensauffällige Mainzer Trainer-Clown Thomas Tuchel coacht noch immer, und auf der neuen Yann-Tiersen-CD “Skyline” klebt ein Sticker, auf dem “life-affirming” steht! Wer bitte hört sich freiwillig eine lebensbejahende Platte an? ”

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,795173,00.html

  12. “Badeurlaub in Nordkorea, geht das? Oder geht das nicht? Ich will es wissen. Doch diese Reise soll keine journalistische Reise sein. Ich will nicht als Reporter auftreten und offizielle Interviews mit Kims Marionetten führen. Ich will auch nicht verdeckt recherchieren, um schlimme Machenschaften aufzudecken. Nein, ich führe ein privates Experiment durch. Ich mache Ferien in Kims Reich, eine Woche lang.”

    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,678274,00.html

  13. Jan

    “The trick is to accept the now you will not be the person facing those choices, it will be the future you – a person who can’t be trusted. Future-you will give in, and then you’ll go back to being now-you and feel weak and ashamed. Now-you must trick future-you into doing what is right for both parties.”

    http://bit.ly/tTttiV