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Nov
2011
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Scheiss die Wand an: Quote.FM ist online!

… und weil ich das so grossartig finde, haber ich 3 Invites im Gepäck! Doch alles der Reihe nach:
Meine äußerst geschätzten Kollegen Martin Wolf (visuellegedanken.de), Marcel Wichmann (uarrr.org) und Phillip Waldauer (knuspermagier.de) haben mit Quote.fm  nun endlich ihr Baby  behutsam von der Wickelkommode genommen und ihm laufen beigebracht. Sie haben damit bewiesen, dass man mitnichten ein Heiden-Geschiss um das Durchführen einer Idee machen muss. Statt sich von einer Horde unnützer Besserwisser inspirieren zu lassen, haben sie einfach mal an die kleine Regel gehalten: „Nicht quatschen – machen!“ Und dafür allein gibt es vom Piraten bereits den ersten großen Applaus!

Dass Quote.FM einfach eine grandiose Idee ist, wird einem spätestens dann klar, wenn man „drin“ ist. Es ist eine Art Lesezirkel, bei dem ich mir die Leseempfehlungen von interessantem Lesestoff, in meiner Quote.fm-Timeline durch das Hinzufügen von „Empfehlern“ zusammenstelle. Es ist mitnichten eine Zitatesammlung (musste ich auch erst lernen) oder  Linkschleuder von Web-Alphas. Es gibt weder digitale Penisse in Form von „schau-mal-wieviel-follower-ich-habe“ noch dünnsinnige „Schenkelklopfer-Web-Fail-Sammlungen“. Ich finde hier einfach Empfehlungen auf interessante Artikel von intelligenten Leuten. Und jedesmal, wenn ich auf Quote.fm bin, sind die nächsten paar Stunden im Eimer… soweit meine Warnung.

Die Nutzung von Quote.FM ist relativ simpel. Zunächst „installiert“ man sich ein Bookmarklet für den eigenen Browser. Stösst man nun im Internet auf einen interessanten Text, so braucht man nur eine Textstelle  mit der Maus markieren und auf das installierte Bookmarklet zu klicken. Das Zitat findet nun den Weg in die Quote.FM Timeline seines Empfehlers und ist sichtbar für seine Follower.

Die hohe Qualität der Inhalte ist nach meinem Dafürhalten das kostbarste Gut, dass Quote.FM zu bieten hat. Und damit dass so bleibt, haben die Drei sich für eine ganz eklige aber sehr effektive Art des Aus-Siebens entschieden:  Man kommt nur auf Einladung rein. Und wenn man drin ist, bekommt man wiederum nur Einladungen für Freunde, wenn man lieb ist und sich an die Spielregeln hält. Ihr dürft jetzt meckern und das Wort „Elite-Scheiss“ benutzen, doch jeder andere Weg würde das Konzept aufweichen und Quote.fm wäre bald irgendein  Scheiss-Social-Media-Portal

Ich hab in den letzten Tagen einen ganzen Haufen Anfragen auf meine 3 Einladungs-Codes für Quote.FM bekommen. Und da es mehr Anfragen als Codes waren und ich nicht ungerecht werden wollte, hab ich mich für eine Verlosung hier im Blog entschieden. Doch damit es nicht die „Falschen“ trifft und ich sichergehen möchte, dass ihr den Code wirklich verdient habt, spielen wir hier einfach mal Quote.FM (Diese grandiose  Idee hab ich mir übrigens von Herr Bertling geklaut, der mir an dieser Stelle verzeihen möge.). Also: Kommentiert hier mit jeweils einem Zitat eines lesenswerten Artikels und dem dazugehörigen Link zum Artikel. Ich wähle dann am Freitag morgen 10.00 Uhr die 3 aus, die mir am Besten gefallen.,

 

 

UPDATE: Wohooo! 70 Kommentare (bis jetzt) sprechen eine eindeutige Sprache. An der Verlosung der Quote.fm Invites haben mehr Leute mitgemacht, als an anderen Gewinnspielen, wo es hier was „physisches“ zu gewinnen gab. Das spricht eine sehr eindeutige Sprache. Die hohe Qualität der von Euch verlinkten Artikel, macht mich ausserdem extrem glücklich. Somit hab ich zumindest das Gefühl, von intelligenten Leuten gelesen zu werden. 😉
Die 3 Invites hab ich per Mail an die Gewinner versandt. Allen die  nicht gewonnen haben: Danke für´s mitmachen!!!

 

 

71 Responses

  1. „Statt sich von einer Horde unnützer Besserwisser inspirieren zu lassen, haben sie einfach mal an die kleine Regel gehalten: “Nicht quatschen – machen!”“

  2. Langsam füllt sich die Stadt. Aus allen Richtungen strömen die Nachtschwärmer heran und verschwinden in Rudeln, in Pärchen oder einzeln in die Nacht. Manche gehen jagen. Manche suchen einen Partner. Und manche suchen einfach einen Platz für die Nacht oder streifen umher.
    Und in einem Hinterhöfen irgendwo miaut es vor einer Terrassentür.

    http://nach21.wordpress.com/2011/10/03/text-60-die-nachtschwarmer-anlasslich-von-das-letz-niest-vi/#more-7506

  3. „Angst. Angst ist der größte Kreativitätskiller. Dabei ist Angst immer nur eine Zukunftsvermutung, die auf persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit basiert. Ich glaube jedoch, dass in der Zukunft alles möglich ist. Es ist immer nur eine Frage der richtigen Idee. Das beste Mittel gegen Angst ist übrigens Spaß. Mir macht es unheimlich viel Spaß, Regeln zu brechen, das Thema zu verfehlen und von meinen persönlichen Katastrophen zu erzählen. “

    http://www.designmadeingermany.de/2011/22442/

  4. „Es ist sicher nicht falsch, zu sagen, daß der Mensch einen zwanghaften Drang zum Fotografieren hat, einen Drang, Erfahrung in eine bestimmte Sehweise zu verwandeln. Eine Erfahrung zu machen, wird schließlich identisch damit, ein Foto zu machen, und an einem öffentlichen Ereignis teilzunehmen, wird in zunehmendem Maß gleichbedeutend damit, sich Fotos davon anzusehen. Der konsequenteste Ästhet des neunzehnten Jahrhunderts, Mallarmé, sagte, alles in der Welt sei dazu da, in einem Buch zu landen. Heute ist alles dazu da, auf einem Foto zu landen.“

    http://mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/sontag_fotografie/sontag_fotografie.html

  5. “Syria has a strong army, and Syria is not alone,” said Bassem Abu Abdullah, a professor of international affairs at Damascus University and a member of the dominant Baath Party.

    “Attacking Syria means regional war, because we will attack Israel directly. Hezbollah will participate. Iran will participate. This is not in the interests of Europe and America.”

  6. Jan

    „Die Bedingungen, an die Zahlungen die der Troika gekoppelt sind, sind jedoch für die griechische Volkswirtschaft und das griechische Volk verheerend. Gehälter und Renten sind im freien Fall begriffen, der Staat fällt als Investor weitestgehend aus, die Nachfrage implodiert – wer glaubt, mit einer Brüningschen Deflationspolitik die fiskalischen und volkswirtschaftlichen Probleme eines Landes lösen zu können, beleidigt die Geschichte durch ein unglaubliches Maß an Ignoranz und Phantasielosigkeit.“ -- http://www.nachdenkseiten.de/?p=11178

  7. Max O.

    „Seven hours hopping about in a hellish, reverberating bunker in exchange for sharing 64 febrile, panting pelvic thrusts with someone who’ll snore and dribble into your pillow till 11 o’clock in the morning, before waking up beside you with their hair in a mess, blinking like a dizzy cat and smelling vaguely like a ham baguette? Really, why bother? Why not just stay at home punching yourself in the face? Invite a few friends round and make a night of it. It’ll be more fun than a club.“

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2007/aug/13/fashion.comment

  8. Pingback : aptgetupdateDE » Reminder: Quote.fm + 1 Invite

  9. da mein Link nicht übernommen wurde, hier ein zweiter Versuch.
    „Mr. Mollison’s new book, “Where Children Sleep,” had its origins in a project undertaken for a children’s charity several years ago. As he considered how to represent needy children around the world, he wanted to avoid the common devices: pleading eyes, toothless smiles. When he visualized his own childhood, he realized that his bedroom said a lot about what sort of life he led. So he set out to find others.“

  10. Prinzipiell ist es gut erreichbare Lebensziele zu haben, man ist nicht allzu enttäuscht, wenn es nicht so endet, wie man es sich vorgestellt hat. Allerdings ist der einfache Weg auch derjenigen, die das RTL-Nachmittagsprogramm gut finden. Deswegen setzte ich mir bisher immer Ziele von denen ich selbst nicht so wirklich wusste, wie ich sie erreichen soll, aber irgendwie spürte, dass ich es will und auch unter Umständen schaffen kann.

    http://uarrr.org/2011/02/17/marcel-was-willst-du-in-deinem-leben-noch-bewerkstelligen-erzaehl-doch-mal/

  11. „(…) wird zumindest von Umsonstzeitschriften (die den Metallica/Lou Reed-Scheißdreck „Lulu“ vermutlich als „spannend“ feiern) und kritiklosen Alleshörern wahrgenommen. Der nach wie vor stark verhaltensauffällige Mainzer Trainer-Clown Thomas Tuchel coacht noch immer, und auf der neuen Yann-Tiersen-CD „Skyline“ klebt ein Sticker, auf dem „life-affirming“ steht! Wer bitte hört sich freiwillig eine lebensbejahende Platte an? “

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,795173,00.html

  12. „Badeurlaub in Nordkorea, geht das? Oder geht das nicht? Ich will es wissen. Doch diese Reise soll keine journalistische Reise sein. Ich will nicht als Reporter auftreten und offizielle Interviews mit Kims Marionetten führen. Ich will auch nicht verdeckt recherchieren, um schlimme Machenschaften aufzudecken. Nein, ich führe ein privates Experiment durch. Ich mache Ferien in Kims Reich, eine Woche lang.“

    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,678274,00.html

  13. Jan

    „The trick is to accept the now you will not be the person facing those choices, it will be the future you – a person who can’t be trusted. Future-you will give in, and then you’ll go back to being now-you and feel weak and ashamed. Now-you must trick future-you into doing what is right for both parties.“

    http://bit.ly/tTttiV

  14. Sebastian

    „Liebe Marie, erinnerst Du Dich noch an den Tag, an dem wir das letzte Mal im Kino waren? An diesen Tierfilm, den Du so gerne sehen wolltest? Wie hieß der bloß noch? Ich glaube, Tiger, Bären und Vulkane, aber sicher bin ich mir nicht. Denn unser Ausflug liegt schon ein paar Monate zurück.“

    Schöner Text zu dem Thema Schulzeitverkürzung, auch wenn er schon etwas älter ist 😉

    http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8/komplettansicht

  15. Hey Steffen Bötcher! Toller Artikel. Quote.fm ist durchaus ein tolles Produkt/ Projekt und die Gründer sind genau so toll. Sie haben es sehr gut und stilsicher auf die Beine gestellt und das zu (mehr oder weniger) zu dritt.

    Wirklich erstaunlich. Mir gefällt besonders das Design, das schlichte Verhalten von Quote.fm und das das ganze auf Englisch gehalten wird. So bekommt man nicht nur Texte aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt und das finde ich wirklich faszinierend.

    :) Und um kein Spielverderber zu sein, bekommst du nun mein lesenswerten Artikel:

    » Die Identität eines Individuums ergibt sich aus der Interaktion mit seiner Umwelt und den daraus gezogenen Schlussfolgerungen für das weitere Auftreten im sozialen Leben; daraus entsteht zwangsläufig die persönliche Einzigartigkeit, die wiederum in der Gesamtheit aller Individuen die gesellschaftliche Komplexität ausmacht. Damit ist Identität nicht das Bindeglied zwischen persönlicher Einzigartigkeit und gesellschaftlicher Komplexität, sondern Identität ist die Basis für beides – jedenfalls im realen Leben. « (Autor: Ibrahim Evsan, http://www.ibrahimevsan.de/2011/05/11/crowdreputation/)

    Liebe Grüße!

  16. „As silly as it is – trying to calculate how much hard drive or card space one will need for a particular shot or project can become extremely complex. Now, let me clarify that … Once you factor in the different compression settings, resolutions, frame rates etc -it can be downright maddening!“

    http://blog.vincentlaforet.com/2011/10/25/extremely-useful-app-to-calculate-data-usage-space-needed-katadata/

    Vincent Laforet stellt eine interessante iOS-App vor, die unter anderem für Fotografen nützlich ist und dem User ausrechnet, ob die mitgenommenen Speicherkarten für ein Shooting ausreichen.

  17. Mr. Mollison’s new book, “Where Children Sleep,” had its origins in a project undertaken for a children’s charity several years ago. As he considered how to represent needy children around the world, he wanted to avoid the common devices: pleading eyes, toothless smiles. When he visualized his own childhood, he realized that his bedroom said a lot about what sort of life he led. So he set out to find others.

  18. Doch was Griechenland betreibt, ist ja genau das Gegenteil jener Werthaltung, die Europa ausmacht. Es gibt Gründe für Parlamente. Einer davon ist die schlichte Erkenntnis, dass gewisse Sachverhalte nicht dem Populismus überlassen werden sollten. Hätten die deutsche Regierung beispielsweise kurz vor Einführung des Euro über die Abschaffung der Mark abstimmen lassen – Deutschland wäre wohl kaum zu einem der großen Profiteure des Euro geworden.

    http://www.indiskretionehrensache.de/2011/11/frank-schirrmacher-hort-die-signale/

  19. »Handelt es sich um Kunstwerke oder Visualisierungen philosophischer Gedanken? In einer Art Manifest in zehn Punkten behauptet Steinweg: „Nie geht es darum, einen ästhetischen Mehrwert zu erzeugen.“ Er grenzt sich damit recht deutlich von dem Anspruch ab, Kunst zu machen. Doch was machen die Diagramme dann in einer Galerie, die ihnen unweigerlich einen ästhetischer Mehrwert zugeschreibt?!«

    http://www.donnerstag-blog.com/2011/10/27/kunst-undoder-philosophie/

  20. David Lampe

    „Aber mit der Dunkelheit hatte sich das Szenario komplett verändert. Horden von Spukgelichter bevölkerten den Fußweg und belagerten die Hauseingänge; die dazugehörigen Erwachsenen lehnten an Vans am Straßenrand. Durch den Flur des nächsten Hauses tobten schon eine Rotte kleiner Vampire, eine Gruppe mittelgroßer Frankensteins und drei exaltierte jugendliche Teufelinnen.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-11/familienglueck-kinder-halloween-2/

  21. niquechelle

    „..Die subjektive Wahrnehmung entsprach nicht dem Studienergebnis. Beinahe alle Probanden sagten aus, dass das Lesen auf dem Papier weitaus komfortabler sei. Rein objektiv allerdings werden die über ein Lesegerät aufgenommenen Informationen im Gehirn schneller und leichter verarbeitet. Das Lesen von Literatur allerdings, so darf man vermuten, ist keine reine Kopf-, sondern auch Herzenssache.“ http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-10/digitalisierung-buchmarkt

  22. Stefan

    „“Wow, wir haben Gästelistenplätze für die 90er Megaparty!“, schrie ich und wir fühlten uns wie total erhabene Bildungswichser, die bei RTL direkt immer weiterschalten und sich Parmesan über ihren Grana Padano streuen. Meine Fresse, so eine 90er Party mit Opfern aus dem Umland. Das könnte ein guter Blogartikel werden. Ich wollte viel, bekam noch mehr und musste am Ende nur noch weinen.“

    http://cl.ly/BU3b

  23. Simon

    “Der Meister des Flanierens trägt seine Persönlichkeit wie einen Mantel, er legt sie ab wenn er in die warme Stube kommt und besorgt sich eine neue, wenn sie verschlissen ist. Man könnte auch sagen, es geht nicht unbedingt darum sich kein Facebook-Profil anzulegen, sondern, wenn schon, dann mindestens zehn, für jede schizophrene Laune eines.“
    http://fm4.orf.at/stories/1670016/

  24. „I admire dreamers and think you have to be one if you want to be an artist. But there’s a dangerous side effect to being a dreamer and that’s self-delusion. For the dreamer photographer with tendencies of self-delusion there maybe no more lethal a narcotic than internet popularity. You can watch this play out on social media platforms. As comments, reblogs, favs and followers add up a photographer gains more confidence in their work and can quickly slip into a bubble of self-delusion.“
    http://lpvmagazine.com/2011/06/the-dreams-and-delusions-of-photographers/

  25. Tayo

    „That said, this understanding is very liberating. Think about it, as a reader — what it means is that what I most wanted to do with my time right now is to write this article so that you — yes, you — would read it. And even more amazingly, I know, as a writer, that the thing you most want to do right now, even more than you want to be in Malibu, is to read my words. It makes me want to write something meaningful — and it gives me a way to put meaning into my life.“

    http://www.huffingtonpost.com/stephen-downes/things-you-really-need-to_b_788989.html

  26. „Weil jeder vermeintlich ernste Satz aus dem Off im Bild ironisch gebrochen wird. Wenn ein Kandidat „indisch kocht“, reißt er bloß eine Tiefkühlpackung auf und kippt sie in den Topf; wenn jemand „liebevoll die Brötchen dekoriert“, kippt er sie ungeschickt in einen Korb; und wenn ein Picknickkorb „mit allerlei Leckereien“ ausgestattet ist, meint das: Sprühsahne. Als ein Teilnehmer mit den Frauen, die er gerade kennengelernt hat, Windebeutel isst und dabei furchtbar kleckert, heißt es: „Mit viel Geschick lassen sich die Gebäckliebhaber die faustgroßen Teilchen schmecken.““

    -- 8 Gründe, warum die Macher von „Schwiegertochter gesucht“ in die Hölle kommen. http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2011/11/01/8-gruende-warum-die-macher-von-schwiegertochter-gesucht-in-die-hoelle-kommen.aspx

  27. „Es wird immer klarer, dass das, was Europa im Augenblick erlebt, keine Episode ist, sondern ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen. Schon hat das Politische massiv an Boden verloren, was man daran erkennt, dass alle politischen Begriffe, die mit dem geeinten Europa verbunden waren, im Wind zerstoben sind, wie Asche. Aber der Prozess beschleunigt sich. “

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html

  28. Jonas

    „Ciao, Grazie“ – sind die zwei Worte, die die Strandverkäufer sehr oft zu hören bekommen. Ciao, Grazie – Nein Danke! Auf Wiedersehen.

    Ein junger Mann, den ich getroffen habe, ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Sein Name war Max, 32 Jahre alt, aus dem Senegal. Max studiert Spanisch in Italien und verdient seinen Lebensunterhalt als Strandverkäufer. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.

    Wir unterhielten uns über seine Arbeit als Strandverkäufer, seine Familie, sein Land und dass ich dort unbedingt mal hinfahren sollte.

    Nach einer Weile erzählte ich Max von meinem Projekt und dass ich gern ein Foto von ihm machen würde. Max willigte sofort ein. Als Max sich wieder seiner Arbeit zuwenden musste, wollte ich ihm aus Höflichkeit eine Kleinigkeit abkaufen.

    Max winkte nur ab. Lächelte mich an und verabschiedete sich mit den Worten: „Ciao, Grazie!“

    http://kwerfeldein.de/index.php/2011/09/21/ciao-grazie-die-strandverkaufer/

  29. kaventsmann

    „Naja, weiter gehts: Hat es mich noch vor einem Monat gestört, wenn man kaum noch ein S am Ende eines Wortes zu hören bekam, so hat sich hier auch Einiges getan. Ich habe keinerlei Hemmungen mehr, die Endungen ziemlich verwurstet aus dem Mund fallen zu lassen; gebt mir noch ein paar Monate und mein Spanisch wird authentisch nicaraguanisch (und für Außenstehende kaum verständlich) sein. Man könnte jetzt anmerken, dass ich selber Außenstehender sei, aber so fühle ich mich kaum noch. Die Sprachbarriere habe ich gründlich dezimiert, Anschluss habe ich direkt gefunden (ich wurde und werde herzlich willkommen geheissen) und meinerseits bin ich sowieso offenherzig und kontaktfreudig. Insofern fühle ich mich bereits als anerkannten Teil der Gesellschaft und gebe mein Bestes, Selbiger die Gastfreundschaft mit aufrichtigem Interesse zu vergelten.“

    http://gitarrenmessias.wordpress.com/thoughts-oct/

  30. „Three hundred years ago news travelled by word of mouth or letter, and circulated in taverns and coffee houses in the form of pamphlets, newsletters and broadsides. “The Coffee houses particularly are very commodious for a free Conversation, and for reading at an easie Rate all manner of printed News,” noted one observer. Everything changed in 1833 when the first mass-audience newspaper, the New York Sun, pioneered the use of advertising to reduce the cost of news, thus giving advertisers access to a wider audience.“

    http://www.economist.com/node/18928416?story_id=18928416

  31. Johannes

    „Meine Tochter Siri hatte unlängst im Kindergarten eine Fotosession. Das ist zunächst nicht besonders aufregend, weil das schöne Kind seit ihren ersten Atemzügen eigentlich stündlich von meiner Frau fotografiert wird. Allerdings murmelte Siri in den folgenden Tagen – und zum besonderen Vergnügen ihres Opas – immer etwas von „Ameisenscheiße“. Auf unsere Nachfrage teilte sie uns mit, dass man das in dem Moment des Klickens des Fotoapparates sagen solle. Quasi als zeitgemäße Version von „Cheeeese!“ Da sage doch mal jemand, Kinder lernen nichts im Kindergarten.“

    http://www.jazzthing.de/blogthing/ameisenscheisse/

  32. „I think, fundamentally, music is something inherently people love and need and relate to, and a lot of what’s out right now feels like McDonalds. It’s quick-fix. You kind of have a stomachache afterwards.“
    -Trent Reznor

  33. «Koffer packen. 3 Stunden vor Abflug. Diesmal gar nicht mal wegen Zeitmangel, sondern weil die Socken noch nicht trocken waren. Irgendwas ist ja immer. Dafür dann umso mehr Zeit am Flughafen gehabt. Ein wunderbarer Ort zum Menschen beobachten. Zudem fühlt man sich dabei auch noch so weltmännisch. Meine fehlende Nachtruhe war auch auf einmal wie weg gezaubert, als ein Herr mit Bluetooth-Headset beim Telefonieren gegen eine Glastür lief. Jackpot!»

    http://www.hermsfarm.de/blog/?p=5813

  34. „Amüsant finde ich es immer, wenn sich die Fotobegeisterten auf die schlechte optische Leistung diese Superzoomobjektive stürzen und nicht müde werden dies zu erwähnen. Lustig ist dass genau diese in Wirklichkeit ihre Bilder fast nie auf Papier bringen und wenn dann mal auf 13×18! Dh. im echten Leben fotografieren die meisten für das Web und das bei einer maximalen Kantenlänge von 900 Pixel. Überspitzt formuliert kann man sich bei dieser Bildgröße auch ein abgeschliffenes Whiskyglas vor die Kamera schnallen, man wird denn Unterschied bei den meisten Motiven nicht sehen!“

    http://www.zoomyboy.com/2011/10/06/superzoom-objektive-eine-chance/

  35. „5) Have Fun
    The first thing to put in your head is that you must have fun on your wedding day. Forget about minor problems or insignificant details. Enjoy each moment of your day. So, laugh a lot, make funny expressions and be playful. Even if the two of you need a glass or two of champagne. Don’t forget, it’s a day to really be happy and to celebrate.“

    http://networkedblogs.com/pc1YH?ref=nf

  36. Jan

    „He isn’t burdened by what other products are like or what the existing product is like. He doesn’t care what he said yesterday, even if he was presented with the same product. He approaches everything from first principles every time. I’ve never met anyone so willing to scrap a good product in favor of a great one.“

    Andrew Bosworth über Mark Zuckerberg und etwas, dass wir uns alle angewöhnen sollten wenn es um Produktentwicklung geht!

    https://www.facebook.com/notes/facebook-engineering/working-with-zuck/339013388919

  37. „Wie krass der Unterschied von einst zu heute ist, merkt man am besten an den Anachronismen, die in der alten Medienwelt bis heute überwinterten. Es gibt immer noch den Reflex der Massenmedien, sobald irgendwo ein Unglück geschieht, dass die Opferzahl unter den Deutschen extra ausgewiesen wird. So nach dem Motto: „Erbeben in China. 12 Deutsche verletzt. Insgesamt 8000 Todesopfer.“ Auf den ersten Blick wirkt das für unsereins zynisch und auf den zweiten nationalistisch, fast rassistisch. Aber ich glaube, diese Deutung ist falsch. Es ist schlicht: aus der Zeit gefallen. “

    -- http://www.heise.de/tp/artikel/35/35735/1.html

  38. „Das Problem an anonymen Kommentatoren ist, dass sie zwangsläufig zu allem eine Meinung haben müssen. Und die mag noch so dumm sein. Beispiel QUOTE.fm: Ja, als Kommentator kann man Dinge fragen, vorschlagen und einwerfen. Die Frage bei jedem Kommentar ist nur, ob es irgendwem außer einem selbst nützt. Das meiste, was in den Kommentaren gepostet wird, ist dämliches Selbstprofilieren irgendwelcher dahergelaufenen Internetspacken. Ziemlich genau das, was ich hier auch mache, also, mit einem Unterschied: Das hier ist mein Blog. Wenn jemand irgendwelche naheliegenden Vorschläge zu QUOTE.fm postet, die so grundlegend und logisch sind, dass wir schon lange selbst darüber nachgedacht haben, dann bringt mir das nichts, im Gegenteil, es ärgert mich.“

    http://uarrr.org/2011/04/05/dieser-beitrag-entspricht-vermutlich-nicht-deinem-weltbild/

  39. Der Rassist verletzt das Prinzip der Gleichheit, indem er den Interessen der Mitglieder der eigenen Rasse bei einem Interessenkonflikt mehr Gewicht beimisst als der anderen Rasse. Genau so setzt der Speziesist die Interessen seiner eigenen Spezies über die fundamentalsten Interessen der Mitglieder anderer Spezies. Das Muster ist in beiden Fällen dasselbe. Die meisten Menschen sind Speziesisten.
    http://www.monsieurcroche.ch/der-ganz-alltagliche-rassismus/

  40. Michel

    „Die Netzpolitik nimmt gerade die Hürde vom Fachthema ins Zentrum der politischen Arena: Zentrale Fragen der Netzintegrität, des „Anspruch auf kommunikative Grundversorgung“ (Susanne Baer) und eines Grund- oder Menschenrechts auf Netzzugang werden die Agenda einer freiheitlichen und sozialen Politik zu Beginn dieses Jahrhunderts revolutionieren. Dieser Prozess hat gerade erst begonnen. “

    http://beckstage.volkerbeck.de/2011/10/31/pipio-ergo-sum/

  41. „Über die herausgehobene Stellung des Deutschen in Bildung, Politik und Kultur in Bund und Ländern besteht darüber hinaus ein breiter gesellschaftlicher Konsens, der während der gesamten Geschichte der Bundesrepublik auch ohne grundgesetzlich festgeschriebenen Status nie in Zweifel gezogen worden ist.
    Eine Festschreibung des Deutschen als Landessprache im Grundgesetz hätte deshalb eine ausschließlich symbolische Funktion: Sie wäre ein Signal der Abschottung gegen die internationalen Freunde und Verbündeten der Bundesrepublik ebenso, wie gegen die in Deutschland heimischen Mitbürger mit Migrationshintergrund, die einen wichtigen Teil der bundesdeutschen Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur darstellen.“

    http://bit.ly/uaKXhu

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