24. Mai 2013

Nyah und ich (2)

nyahundich-stilpirat-3“Nyah und ich” Teil 2. 
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22. Mai 2013

Nyah und ich (1)

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Pfingstmontag, 10 Uhr. Auf dem Parkplatz der Hannoverschen Herrengärten steht sich eine Gruppe im Sprühregen die kalten Beine in den Bauch. Bei immerhin 12 °C konnten wir die Handschuhe und Mützen zu Hause lassen, starren aber trotzdem in den grauen Himmel und wünschten, irgendwas zu machen, was mit “Bettdecken” und “zu Hause bleiben” zu tun hat. Wir sind 4 Models, 2 Fotografen, 2 Assistenten, 2 Visagistinnen sowie eine helfende Hand. Der Plan: Eine Kollektion der Designerin “Nyah und ich” zu fotografieren. Den Kofferraum voll mit Sunbouncern, beschließe ich, das Wetter zu genießen und alles so hinzunehmen. Die Models, trotz Regen, Kälte und Nässe hochmotiviert lassen sich im Kofferraum sitzend, von den Visa´s die Gesichter aufhübschen. Mein treuer Leichtmatrose Kai, kniet auf dem nassen Asphalt und spannt die Rotalux, während ich mit Alex Lebrenz, der den Shoot hier organisiert hat, die Gegend erkunde. Alex “kenne” ich bereits seit einigen Jahren über das Internet und er hat in dieser Zeit eine sehr beachtliche Kurve hingelegt. Wurde Zeit, dass wir uns nun auch mal persönlich kennen lernen und uns mal gegenseitig auf die Finger schauen. Wir fotografieren Anfangs im Wechsel und später dann parallel mit jeweils 2 Models. Nass bis auf die Socken lass ich den Ranger glühen und staune wieder über die Kapazität des Lith-Ionen Akkus, den ich trotz Dauerfeuers den ganzen Tag nicht in die Knie kriege…


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18. Mai 2013

Sophie (Akt)

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Hui. Das Thema “Akt” schlug in meiner Inbox hohe Wellen. Ich bekam viele liebe Mails mit Komplimenten, darunter auch schon einige “Bewerberinnen” für ein Akt-Shooting. Ich freue mich total über das Vertrauen und natürlich auch über die anstehenden Akt-Shootings. Eine Sache, die mich jedoch bei den vielen Zuschriften nachdenklich macht, ist der Umstand, dass es offenbar nur knackigen Frauen mit Model-Maßen zugesprochen wird, sich nackt vor der Kamera zu zeigen: “Ich würde ja gern, aber das will keiner sehen…” / “… bin leider nicht knackig genug…” / “… hab nicht die richtige Figur dafür…”… die Liste der Begründungen ist lang und zeigt, in welche Richtung die gesellschaftliche Akzeptanz von “Frauen ohne Modelmaße” geht. Und ich finde es ehrlich gesagt echt schade, wie sehr man sich diesem Druck beugt. Jeder noch so kleine Makel am Körper wird zur Quelle des Frusts… Hey Mädels: Steht zu Euch und Euren Rundungen! Ihr seid die Regel und NICHT die Ausnahme! 

Da freue ich mich doch über solche Frauen, wie Sophie, die sich ganz und gar akzeptiert:
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14. Mai 2013

Nebenprojekte

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Ich muss zugeben, ich hielt lange Zeit nicht viel von Akt-Fotografie. Alles,was ich davon sah, sprach mich nicht wirklich an: Nackte Mädels im Rauch auf Motorrädern vor blauem Fotokarton, geschminkt wie in den Achtzigern mit Posings aus dem großen “Aktposing-Lexikon”-  angepinnte Möpse im Spind – die hochgezogenen Röcke, die nackte Ärsche auf Fahrradsätteln freigeben… Ich habe es nicht verstanden. Möglicherweise habe ich zu wenig Y-Chromosomen!? Ich habe dann vor ein paar Jahren sogar mal einen Akt-Fotografie-Workshop besucht, weil ich irgendwie dachte, dass mir das weiterhilft. Das Gegenteil war der Fall. Um ehrlich zu sein, hatte ich bei den Teilnehmern nicht mal das Gefühl, dass es um Fotografie ginge. Ich fürchte, die Mehrzahl der Teilnehmer sammelte einfach nur Material zum “Besser-Einschlafen”.  Am Ende entschloss ich mich, angezogene Menschen auch sehr interessant zu finden und begrub das Thema. 
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10. Mai 2013

Trash the dress

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Da ist eine mit brennendem Herzen – noch jung und auf der Suche. Die Abenteuer ihrer noch kargen Lenze reichen bereits für mehr als ein Leben. Zu oft zu schnell verliebt, bleibt ein Hochzeitskleid als Erinnerung an eine zu schnell getroffene Entscheidung. Doch ist das Leben dazu da, “ja” zu sagen  - sie wäre nicht sie, wenn es anders gekommen wäre. Und so trägt sie diese kurze Ehe auf den Friedhof ihrer Abenteuer und beerdigt sie auf ihre Weise. Wie singt Udo so schön: “Geh deinen Weg, ob grade, ob schräg – das ist egal. Mach dein Ding!”  Ihr “Ding” gehört ihr. Ich durfte dabei sein. Lila auch.
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