Oh Mann - was war ich damals aufgeregt, als ich mein erstes eBook veröffentlichte. Ich wurde damals vom plötzlichen Erfolg total überrascht und hatte nicht den leisesten Plan, was ich damit bei mir angestoßen hatte. Auch als ich das zweite Buch an den Start brachte, war das was ganz Besonderes. Ich hatte einen Verlag gefunden und mein Werk lag gedruckt in den Buchläden. Wow! Das Ding ist ebenfalls ein unglaublicher Erfolg und manchmal muss ich mich ganz doll kneifen, um das überhaupt richtig zu begreifen. Neulich haben wir mit dem “Abenteuer Fotografie” die 10.000er Marke übersprungen… was für ein Fachbuch wirklich sensationell ist. Nun stehe ich hier mit der 3. Buchveröffentlichung und bin wieder total aufgeregt. Diesmal versuche ich mich mit meinem ersten eigenen Bildband und bin gleichzeitig mein eigener Buchverleger. Hui! Warum? Ich wollte bei diesem Buch keinerlei Kompromisse eingehen und alles genau so haben, wie ich es will: Das Papier, die Gestaltung, die Wahl der Unwörter… und ich möchte mit niemandem darüber diskutieren, was geht und was nicht. Der Preis, den ich dafür zu zahlen habe, ist der Invest an vielen Wochen Zeit und Mühe sowie das Risiko, den Preis eines Kleinwagens in ein Projekt zu investieren, von dem ich allerhöchstens hoffe, das es wirklich funktioniert. Doch predige ich in meinen Workshops nicht permanent, immer genau dass zu tun, woran man glaubt? Also lieber Herr Pirat: Go for! Ich gebe zu, mein Piratenherz schlug mir bis zum Hals als der LKW hier neulich vor der Tür stand und die 2 Paletten mit meinen Bildbänden ablud. Und als ich gestern hier die ersten Testkäufer durch meinen neuen Online-Shop jagte, um die letzten Fehler im System auszumerzen, war das schon ein Gefühl, “wie wenzte fliechst”… Nein Mann: Ich brauch keine Drogen… mein Leben ist Droge genug.
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