7. Februar 2013

Dankeschön Shooting mit Van

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Mittlerweile wieder im kalten Deutschland, hab ich noch das eine oder andere Schmankerl aus den letzten 3 Wochen Vietnam auf dem Rechner welches ich Euch nicht vorenthalten möchte. Anfangen möchte ich heute mit Bildern aus einem Shooting, welches ich meiner Gastgeberin Van im Mekong Delta als Dankeschön für ihre Mühen gemacht habe. Uns lag die Zeit ein wenig im Nacken, weil die Sonne schon recht tief stand und wir noch keine geeignete Location gefunden hatten. So stiegen wir einfach irgendwo aus, liefen zu einem Feld und ich begann mit ein paar Aufwärmübungen, Sie war natürlich anfangs supernervös und konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass ich aus ihr irgendwas herausholen könnte. Doch als sie den ersten Shot auf meinem Kamera-Display sah, war sie hin und weg. Und ich auch. Danke Van!! Für alles!
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6. Februar 2013

Mein “Vietnam Experience”

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Vietnam – ich hab mich verliebt. In Dich, in die vielen verrückten Momente hier, in die Schönheit deiner Natur, in die Menschen. Ich hab Dinge gefunden, nach denen ich nicht gesucht habe und habe mit von dir den Kopf waschen lassen. So sollte es sein. Ich hab gelacht, geflucht und war den Tränen nahe. Hier haben Dinge an Bedeutung verloren, die mir wichtig schienen, dafür andere wiederum an Bedeutung gewonnen, die verloren schienen. Das Ziel meiner Reise ist übererfüllt. 3 Wochen Intensivkurs “Leben”.  Ich bekam ne Menge Post von Euch. In vielen Mails stand, man bewundere meinen Mut, drei Wochen allein und auf eigene Faust hier unterwegs zu sein. Ganz ehrlich? Es bedarf keines Mutes, durch Vietnam zu reisen. Allein durch New York zu spazieren ist gefährlicher. Die Menschen hier sind sehr wahnsinnig freundlich und herzlich wenn sie “Langnasen” sehen. Begegne ihnen mit einem ernst gemeintem Lächeln und du bekommst ein Königreich an Freude, Respekt und Herzlichkeit zurück. Der Alltag hier folgt anderen Regeln. Er ist genügsamer, ohne dabei jedoch einfach nur “in den Tag hineinzuleben”. Der Verkehr wiederum folgt gar keinen Regeln und Rücksicht ist dabei ein Fremdwort. Der Vietnamese schlürft und rülpst beim Essen – da muss man sich erst dran gewöhnen. Auch lässt er die Knochen-Reste im Restaurant gern einfach auf den Boden fallen. Er isst gern eklig und viel und trotzdem ist das Essen superlecker und eine Karussell-Fahrt an Eindrücken für den Gaumen. Als Kind der DDR hab ich hier eine Sache wiedergetroffen, die Ostdeutschland mit der Wiedervereinigung verloren hat und offenbar symptomatisch für eine Mangelwirtschaft ist: Dieses gewisse Miteinander, das füreinander dasein, sich zu helfen… (die “Altossis” wissen was ich meine).
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5. Februar 2013

Taxi fahren in Vietnam

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Es gibt gute Menschen und es gibt böse Menschen. Und es gibt den vietnamesischen Taxifahrer. Ich hab keine Ahnung, was den lieben Herrgott geritten hat, als er Selbigen erschuf. Zwischen freundlich-dumm und gerissen-falsch bietet der vietnamesische Taxifahrer einen breit gefächerten Strauss an verrückten Attributen und deren Kombinationen zueinander. Ein Attribut wird dabei allerdings fehlen: langweilig! Ich komme nach und nach dahinter, dass es leider keinen Trick gibt, einen Taxifahrer zu finden, der dich nicht verarscht, komplett kenntnisfrei ist oder mit seiner Blödheit überrascht. Manipulierte Taxameter sind für mich mittlerweile noch das kleinere Übel.


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4. Februar 2013

20 Onkels und Tanten im Mekong Delta und eine Liebeserklärung

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Manchmal wache ich hier auf und es fühlt sich an, als träumte ich noch. Mit verschlafenen Augen tappele ich – das Handtuch über der Schulter – ins Bad. Onkel Tu steht vor dem Hausaltar im ersten Stock und zündet Weihrauchstäbchen an und die Mädchen liegen zu Dritt im Bett unter ihrem Moskitonetz und winken mir kichernd zu. Tante Dung wünscht mir freundlich einen Guten Morgen und das Dienstmädchen bereitet, bereits adrett gekleidet, die Körbe für den Einkauf im Markt vor. Sie hätte meine Shirts noch gewaschen. Wow!  Danke!!  Aus der Dusche läuft kaltes Wasser – bei morgendlichen 26 Grad ist das völlig ok. Heute heisst es nun Abschied nehmen von dieser ganz wunderbaren Familie. Ich packe meine Sachen und stehe 20 Minuten später frisch geduscht und abfahrbereit im unteren Foyer. 


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One of the best feelings in life, is seeing a smile  on a person´s face and knowing that you put it there. 

(Kevin Hart)

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