9. Februar 2014

In die Palästinenser Gebiete – Bethlehem und Ramallah

stilpirat-israel-palestinian-3Tag 4 unserer Israel Reise. Unser Busfahrer wechselt. Albert ist Israeli und darf uns deshalb nicht in die palästinensischen Gebiete begleiten. Unser neuer Fahrer ist  Mahmud – ein Araber. Er ist nicht das erste mal hierher unterwegs. Er gibt uns ein paar knappe Anweisungen: Wir sollen die Pässe bereithalten, vorn bitte anschnallen und Gang frei räumen. Die Grenzposten nähmen Kleinigkeiten zum Anlass, um die Einreise in die Länge zu ziehen oder Einreisende mit Unsinnigkeiten zu schikanieren. Wir passieren den Grenzposten in Richtung Bethlehem jedoch ohne weitere Vorkommnisse. Ein kurzer Blick eines Soldaten in den Bus und 2-3 Fragen auf hebräisch, das war´s. Auf der anderen Seite erwartet uns ein palästinensischer Tourguide, der uns für unsere Fragen zu Verfügung steht. 
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6. Februar 2014

Israel

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Ich muss zugeben, mir fällt es sehr schwer, meine Eindrücke in Israel so zu beschreiben, dass sich für dich ein klares Bild ergibt. Als Tour-Fotograf einer Gruppe von Politikern, deren Ziel es ist, in einer Woche möglichst viele Gespräche mit Vertretern beider Seiten des schwelenden Konfliktes zu führen, kam ich kaum dazu, die schöne Landschaft oder die Jahrtausende alte Architektur Israels zu bewundern. Und so kann ich dir nur das zeigen, was ich zwischen all den Gesprächen gesehen habe und schwerlich “wie es ist”. Und mit Sicherheit werde ich mir irgendwann einmal Zeit nehmen, mir Israel genauer anzusehen. Was ich gesehen und gehört habe, hat mich sehr beeindruckt und meine Hochachtung zu den Menschen, die dort leben und arbeiten kennt keine Grenzen. Vor allem die letzten Tage, in denen wir vornehmlich in den palästinensischen Gebieten unterwegs waren und dort mit Vertretern der PLO und palästinensischen Jungunternehmern sprachen, gingen mir nachhaltig nahe. Davon berichte ich allerdings in der nächsten Blogpost.


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2. Februar 2014

Jerusalem – die alte Stadt

stilpirat-jerusalem-11Ich habe noch nie so oft den ersten Satz einer Blogpost geändert, wie bei dieser. Ich habe noch nie so oft und in so kurzer Zeit, die Seiten gewechselt und meine Gefühlswelt sortiert, wie hier in Israel. Man kann es eigentlich nicht besser formulieren als mit der Aussage einer unserer Gastgeber hier: „Wenn du nach Israel gekommen bist, um für dich Licht in die Problematik dieses Landes zu bringen und du anschliessend noch konfuser als vorher wieder nach Hause fährst, dann hast du die Problematik hier verstanden.“
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29. Januar 2014

Picdrop – der schnellste Weg, Fotos an Kunden zu senden

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Man mag mich ja für vieles verantwortlich machen, aber als mich neulich der Andreas Chudowski anrief und mir erzählte, dass er auf Grund, einer Blogpost von mir, eine Idee verfolgte, programmierte und mittlerweile ein Unternehmen führt, das mit dieser Idee heute die “Beta-O” verlässt, konnte ich fast nicht glauben. Aber der Reihe nach:


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28. Januar 2014

Meine Lieblingskamera

Ich könnte ja sagen, ich habe es in den letzten Jahren kommen sehen. Wenn mich meine Verwandtschaft fragte, welche Kompaktknipse ich ihnen empfehlen könne, war meine Antwort eindeutig: “Keine! Fotografiere mit dem Smartphone! Das hast du immer dabei, die Bildqualität ist völlig ok und anschauen kannst du dir die Bilder hinterher auch immer, weil: du hast das Ding ja immer dabei. Und außerdem: Du kriegst Unmengen von Apps, die auf deine Foto-Vorlieben zugeschnitten sind und die du nach deinem Gusto installierst oder wieder entfernen kannst. Nicht zu unterschätzen: Du kannst die Fotos sofort mit allen Freunden oder der Familie teilen. Kompaktkameras können das nicht!”. Samsung schickte mir dann die Galaxy NX, um mich eines besseren zu belehren. Die Kamera konnte alles, was ein Smartphone kann – prima! Allerdings: Wozu brauche ich sie dann? Das bisschen Schärfentiefe, was ich aus dem Pups-Sensor herauskitzeln kann, ist nicht der Rede wert, mir weitere 1.500,-€ aus der Tasche zu ziehen und die Jacke mit einem weiteren Gadget auszubeulen.

Ich gebe zu: Fuji und Olympus geben in letzter Zeit ordentlich Gas. Aber soll ich euch was sagen? Jeder Fotograf in meinem Umfeld hat seine stolz angeschaffte X100, X-Pro oder was auch immer wieder verkauft. Aus Gründen. Und auch wenn es genug Kollegen gibt, die die schöne neue Welt der spiegellosen Kameras anpreisen – damit einen “Job abliefern” tut keiner. Die “Welt geht sogar soweit, zu prophezeien: “Nur 3 Hersteller werden den Kamerakrieg überleben”. Das ist sicherlich eine provokante These, doch sehr weit hergeholt finde ich sie nicht. Hätte ich euch vor 10 Jahren prophezeit, dass Kodak sterben wird, hättet ihr mich gesteinigt. 
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