13
Mrz
2012
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Noch ne Ladung Fotos aus Indien

Nun bin ich schon wieder ein paar Tage zurück aus Indien und muss bei Verkehrsmeldungen wie: „Vorsicht Personen auf der Autobahn“ immer noch an die schlafenden Bettler am Kantstein der Schnellstrasse in Delhi denken. Ich gebe zu, Indien hängt mir nach. Anders als andere Länder, in die ich gefahren bin, hat mir hier die andere Sicht der Dinge zu etwas mehr Gleichmut und Dankbarkeit verholfen. Und auch mit einer Woche Abstand bin ich mir sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch dort war. 

Ein paar Pläne reicher und voller Zuversicht, dass mich der Ehrgeiz nicht verlässt, bereite ich mich auf die kommenden Wochen vor. Ende dieser Woche darf ich meinem Großformat-Helden Vernon Trent bei der Arbeit assistieren und Ende nächster Woche geht es mit einem ganzen Sack voller vereinbarter Shootings nach Kalifornien und anschliessend sofort weiter in die Schweiz, wo ich meine Hochzeitssaison für dieses Jahr (zumindest im europäischen Raum) beginne.

Die Bilder der Hochzeit in Indien sind soweit fertig bearbeitet und ich hoffe, dass ich die Euch noch in dieser Woche zeigen kann. So lange überbrücke ich die Zeit mit noch ein paar bisher nicht gezeigten Fotos meines kurzen Trips nach Indien:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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12 Responses

  1. Ich bin nun auch schon seit einer Woche zurück und habe mich gefreut, hier bei dir optisch stöbern und in (gemeinsamen) Erinnerungen schwelgen zu können. Ich selbst habe weit weniger „bewusst“ fotografiert, als ich es vorhatte und weit mehr als auf jedem anderen Trip zuvor die Dinge im Kopf mitgenommen. Und außerdem bin ich ja kein hauptberuflicher Fotograf :-), da nerven die Ergebnisse meist, weil sie die Realität z. T. noch nicht mal streifen. Aber: Danke. Für deine Eindrücke, denn auch sie verneinen die Horrorszenarien, die einen vorab einer solchen Reise von allen bekannten und unbekannten Seiten mitgegeben werden. Ich versuche grad, meine drei handschriftlichen Moleskine ins Netz zu bringen, es macht Spaß, nochmal in allem zu wühlen.

  2. Ich mag die Bildsprache, die Fotos an sich und auch die beiden looks.

    Aber irgendwie finde ich das die desaturierten Farben nicht Indien wiedergeben, zumindest so wie ich es kenne. Trotz Dreck und Staub knallen die Farben dort. Oder vielleicht gerade deshalb.

    #10, die Karre, ist ein Burner!

  3. Hallo Steffen, die Bilder sind echt beeindruckend. Sie leben und man hat das Gefühl man ist mittendrin. Es wird einem mal wieder klar, dass wir in hier, in unserer satten Wohlstandsspießigkeit eigentlich keine Probleme haben. Deine Mitdenker Schwester!

  4. DocMaowi

    . Und auch mit einer Woche Abstand bin ich mir sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch dort war. 

    Hast du nicht geschrieben…nie nach Indien 🙂 ….fein und du machst echt eine Menge geiler Sachen…viel Spaß bei Vernon ….
    ich freue mich im wie damals als ich noch ein kleiner bengel gewesen bin und mir meine Comics am Kiosk geholt habe..Vorfreude auf das nächste…wie bei deinen Artikeln und Fotos ….danke Steffen

  5. Mambo

    10 is ja mal wohl der Hammer. Der Widerspruch Handy und Ochsenkarren mit der tollen Schärfeführung find ich einfach nur gut.

  6. Die Bilder muten wie aus einer anderen Zeit an. Sonnengeblichen und die Motive entsprechen diesem Eindruck. Wahrscheinlich ein toller Ausgleich zu Hochzeitsstrahlerei und schön, schön : )
    Ich will auch mal in dien…

  7. Tolle Aufnahmen. Mir gefallen besonders die farblich entsättigten Bilder. Ich muss mich Boris anschließen, das Treiben auf den Straßen in Indien in SW ist ein schwieriges Thema. Eben weil es dort bunt und laut und stinkig und vieles mehr ist. Andersherum besteht natürlich schnell die Gefahr, dass die farbigen Bilder zu bunt und unruhig wirken. Da finde ich die deutlich entsättigten Versionen eine wirklich sehr gelungene Lösung.

  8. Möglicherweise sind meine Sehgewohnheiten in Sachen Indien Bilder zu einseitig geprägt, aber Indien in SW finde ich schwierig.

    Hätte nie gedacht, dass ich das als eingefleischter SW-Verfechter mal sagen würde…

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