17
Mai
2017
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Meine Einschätzung zur Fuji Instax SQ 10

Als Fuji mich vor einigen Wochen fragte, ob ich als Instax-Fanboy die Einführung der Fuji SQ10 begleiten wolle, hüpfte mein Piratenherz – und zwar sehr. Denn was man mir da an Informationsbröckchen rüber schob, las sich nach einem soliden Sofortbild-Gamechanger und ja ich weis, das ist ein zunehmend überstrapaziertes Wort. Doch wenn man einmal im Sofortbild-Rausch gefangen ist und die Vor- und Nachteile der bisherigen Kameras und Formate  auf den Tisch legt, scheint die SQ10 die Lösung aller Nachteile bei gleichzeitiger Bündelung aller Vorteile. 

Und weil ich mich im Moment so gern vor die Kamera setze und vor mich hin plappere, habe ich alles dazu erzählt, was mir gerade so einfiel. Nachdem ich das Video geschnitten hatte, habe ich gemerkt, dass meinem Sprach-„Kuddelmuddel“ doch ein wenig die Struktur fehlt, deshalb möchte ich hier noch mal ein paar Sätze anfügen und die großen 5 Vorteile der Fuji SQ 10 benennen:

1. Man kann Sofortbilder machen, auch wenn man gerade keinen Film mehr hat. Über den internen Speicher der Kamera oder mittels einer optionaler SD Karte, kann man die Aufnahmen puffern und zu einem späteren ausdrucken
2. Man kann vor, während oder auch nach der Aufnahme entscheiden, ob man s/w oder Farbe fotografieren und/oder ausdrucken möchte
3. Während mich die Instax Mini in ein Hochformat und Instax Wide in ein Querformat zwingt (ästhetisch und im Handling der Kameras), wurde ich im quadratischen Format der SQ10 mit jedem Motiv glücklich.
4. Während mir die Instax-Mini Bildchen fast zu klein und die Instax Wide Kameras fast zu groß und unhandlich ist, platziert sich das Instax-Square Format genau dazwischen und schliesst die Lücke.
5. Fehlbelichtungen gehören bei den bisherigen Instax-Kameras fast schon zur Normalität und man muß mit einer nicht ganz unerheblichen Ausschussquote leben. Bei der SQ10 kannst du die Belichtung über das Display kontrollieren. Der Spaß ist dadurch sehr viel Kosteneffizienter

Gibt es Nachteile? Hm… kaum. Die digitalen Bilder die die SQ10 produziert, sind bei einer Größe von 1950×1950 Pixel ok, aber nichts womit man außerhalb des Instax-Prints unbedingt glücklich wird. Der Instax-Print aus der SQ10 macht aus den Pixeln des 1/4 Zoll Sensors genau das was er soll: er haucht ihm etwas Seele und den Charme des Vergänglichen ein:

DSCF0307instax_sq10_0010

Achja…

Den Preis der Fuji SQ10 habe ich im Video fälschlicherweise mit 390,-€ benannt. Der UVP liegt jedoch bei 290,-€. Die Instax Square Filme (Affiliate Link) kosten einen Euro pro Foto…

Und hier noch ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist kein Sponsored Post. Ich kriege also kein Geld dafür, dass ich das hier mache. Benutzt diesen Affiliate link und ich bekomme von Amazon am Monatsende vielleicht einen Gutschein, wenn es gut läuft… Ihr habt dadurch keine Nachteile.
Und nun gute Unterhaltung:

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Tamara
Im Instax Rausch (die Zweite)

17 Responses

  1. Roman Thomas

    Hallo Steffen,
    kannst du mir sagen, ob man die Batterie wechseln kann, oder muss die ganze Kamera an das Ladegerät?! Hast Du die I-1 ANALOG INSTANT CAMERA vom impossible-project mal ausprobiert?!
    Lieben Grüße aus der romantischen Fachwerkstadt Celle, Roman

  2. Uff -- 40 Euro für 10 Bilder ?? Das weicht doch schon ein wenig von dem Einen Euro pro Bild ab, den du oben erwähnst 😀 Alter Schwede. Ich verstehe deine Pro´s -- du fotografierst ja wie ein Wahnsinniger damit. Aber für mich ( und das muss nicht zwingende für andere gelten ) ist der Charme des Vergänglichen nicht mehr so gegeben bei der SQ. Bild speichern ?? Filter drüber legen ? Ne, das hat nicht den Charme des Vergänglichen sondern triggert dann schon wieder dieses „Ich muss immer und überall Fotos machen“ -- und am Ende des Tages hockt man dann da mit 100erten Bildern und kann sich mal wieder nicht entscheiden was man drucken soll und was nicht. Wenn man sich allerdings nen Instax-Drucker holen will, dann kann man auch ein paar Euro mehr hinlegen und hat 2 in 1 🙂

    1. Marco

      Die bilder kosten genauso viel wie die anderen auch (10€ für 10 Bilder). Kamera und Film sind ja noch nicht wirklich verfügbar, da rufen manche halt noch Mondpreise auf…

  3. Marco

    Hallo Steffen, eine Instax stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber so recht konnte ich mich bisher noch nicht vom haben wollen zum brauch ich überreden 😉

    Dein Video hat das jetzt geändert, die Frage war nur, welche.

    In Frage kamen die Mini90, der SP-2 und jetzt die SQ10.

    Die SQ10 vereint ja quasi beides, und das sogar noch im angenehmeren Bildformat wie ich finde. Allerdings hat Fuji die Druckfunktion so verstümmelt, dass sie eigentlich quatsch ist. Die Bilder müssen auf der Karte sein und dann noch aus 4 Buchstaben und 4 Zahlen bestehen? wtf? Für knapp 300€ hätte man ruhig noch WiFi spendieren können, aber vermutlich will man den SP-2 nicht kannabalisieren.
    Außerdem kommt die Kamera gerade erst so langsam auf den Markt, deswegen sind die Preise gerade auch für die Filme am Anfang sicher noch höher als beim Mini Format.

    Der SP-2 ist es nicht geworden, weil es denke ich doch etwas anderes ist, ob man die bilder mit dem Smartphone oder einer richtigen Kamera macht. Das ist halt einfach was anderes so ein reiner Drucker. Außerdem ist die Instax Share App so unsäglich hässlich 😉

    Also dann eine Mini90, mit dem vollen Analog Feeling ohne Möglichkeit zu Schummeln inkl. dem Sofortbild-Charme ;p
    Ich meine natürlich inkl. dem Ärgern über den Euro, den man gerade wieder verballert hat.

    Letzendlich ist es eine Leica Sofort geworden. Die werden zur Zeit bei ebay neu mit einem Pack Film für ca. 150€ vertickt, weil es offenbar von Huawei so eine Aktion gab, wo es die zum Handy dabei gab.
    Das ist dann nur minimal teurer als ne Mini 90, gefällt mir aber optisch besser und man kann noch etwas mit dem roten Punkt angeben 😉

    Und wenn mich das Fieber packt, wird es sicher dann auch noch eine SQ10 (oder was in dem Format noch so kommt) dazu geben.

  4. Wunderbar für deine ersten Eindruck. Ich bin immer noch am überlegen, ob es sich für mich lohnt. Ich liebe das fotografieren vor Ort. Selbst fotografiere ich mit einer Fuji. Dann liebe ich es aber auch meinen Fotos, den eigenen Stil zu verpassen mit meiner Bearbeitung. Wie ich schon mal erwähnte, drucke ich über den Instax-Drucker, dann meine Fotos auf Polaroids aus.
    Mich reizt der Moment es wieder fort Ort schon quasi auf Polaroid zu bannen, aber es fehlt meine eigene Note darin in Form meiner Bearbeitung. In diesem Zwiespalt stecke ich.

  5. Hallo Steffen, cooles Teil. Weißt du zufällig ob sie eine drahtlos Kommunikation mit Fujifilm X Kameras aufbauen kann, um auch von dort Bilder zu empfangen und auszudrucken ?

    Gruß
    Udo

  6. Jürgen

    Hallo, mit was scannst Du denn Deine Bilder? Die Polaroids machen ja auch nur Sinn, wenn ich sie schlußendlich doch ‚digitalisiere’…

    1. HF

      „Die Polaroids machen ja auch nur Sinn, wenn ich sie schlußendlich doch ‚digitalisiere’…“ -- ist das so? Vor der Digitalkmerazeit wurde doch auch ohne Digitalisierung fotografiert -- gerade das ist doch der Reiz der Sofortbildtechnik!

  7. Alexander Görisch

    Danke für deinen ersten Eindruck. Wie groß ist so ein 1950x1950 Bild in KB/MB? Und kann man auch einzelne Bilder auf der Kamera löschen?

    Freu mich schon drauf, werde meine über deinen Link dann kaufen.

    LG,
    Alex

      1. Alexander Görisch

        Super danke. 805kb. Mein Gedanke wäre die SD Karte drin zu lassen und so die Fotos immer drauf zu lassen. Aber da müsste ich irgendwie viel kleinere Karten bekommen. Bei 32GB sind das über 30.000 Fotos. das kann man nie durchschauen wenn man etwas nachdrucken will 🙂 also dann doch auf die festplatte 🙂

  8. Ich habe mir aufgrund Deiner Instaxmanie einmal den SP2 Instax Drucker bestellt. Ich fotografiere ja es mit Fuji und habe gesehen, daß der SP2 die Instax Mini Filme nutzt. So habe ich beide Welten in eine gepackt, also so ähnlich wie mit der SQ10.
    Ich freue mich diebisch auf meine ersten Sofortbilder seit 30 Jahren. Hab Dank für Deine Inspirationen.

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