14. Februar 2013
Steindruck
Die fortwährende Suche des Fotografen, sein Bildwerk in möglichst aufregend-gedruckter Form zu präsentieren, gleicht der Suche nach der passenden Fototasche, dem “Immerdrauf-Objektiv” oder schlicht der Suche nach dem heiligen Gral. Und wenn wir ehrlich sind: Es wird nie DAS Medium oder DEN Print geben. Ich hatte mich bei meiner Auseinandersetzung mit der Nassplatten-Fotografie bereits wie ein Kind darüber gefreut, dass die Fotografie als Direkt-Positiv entsteht und genoss das haptische Gefühl schwarzen Glases. Ja, so eine Fotografie auf Glas ist schon etwas, worauf mein Körper mit der Ausschüttung von Dopamin reagiert. Auch mein knapp 2m großer Direktdruck-Alu-Dipond des Hammeren Fry Leuchtturmes (ihr erinnert Euch: das Foto, dass mich hasste) an der Wand meines Wohnzimmers, gilt mir als Pokal für den gewonnenen Kampf mit fotografischen Unwägbarkeiten.
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