25. Juli 2011

Das Leben, die Arbeit und der Teufel

Ich wurde neulich gefragt, worüber ich mich definieren würde. Meine Arbeit oder mein Leben. Scheiss Frage. Ich hab schon lang nicht mehr gearbeitet – im Sinne von “Nine to Five”, schwitzend Dinge tun die ich hasse oder so. Aber gelebt –  im Sinne von ausspannen, prassen, ruhen – irgendwie auch wieder nicht. Ich bin wohl irgendwie “dazwischen”. Jede freie Minute geht eigentlich für “Suche und Erkenntnisgewinn”drauf. Wenn ich mich kritisieren müsste, würde ich sagen: “Lass Dich nicht hetzen, Fotografie ist kein Wettlauf…” und doch denke ich oft, dass mir die Zeit davonläuft. Manchmal sollte ich wirklich den Beißring rausnehmen…
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29. Juni 2011

Mit 18…

Ich hab neulich irgendwo gelesen, dass einem die ersten 18 Jahre genau so lange vorkommen, wie der übrige Rest des Lebens. Das liegt wohl vor allem daran, dass unser Gehirn wiederkehrende Erlebnisse zu einem Gesamterlebnis zusammenfasst. Da die ersten 18 Jahre voller “Premieren” sind, gibts vom Gehirn noch nichts zusammen zu fassen und deshalb kommen uns die ersten 18 Jahre auch länger vor. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir ab dem 18. Lebensjahr einfach ordentlich Ersterlebnisse sammeln müssen, damit wir mehr vom Leben haben.
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26. Juni 2011

anders sein macht nicht glücklich

Ich werde nie verstehen, wie Leute Kaffee aus diesen stinkenden Kaffee-Pad-Maschinen trinken können oder zu Roxette ins Konzert gehen. Ich konnte auch noch nie was mit Gottschalk, Pocher oder Raab anfangen, geschweige denn, deren Sendung länger als 2 Minuten folgen. Ich hab nichts für Fussball übrig und kann schnellen Autos nichts abgewinnen. Ja, ich bin möglicherweise anders als der Rest und wünsche mir mit fortschreitendem Alter nichts sehnlicher, als ein wenig Gleichmut gegenüber solchen Erscheinungen.


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21. Juni 2011

Mein Büro, mein Studio, meine Freunde

Früher war alles besser! Da wurde noch gutes Geld für gute Arbeit bezahlt. Man wusste, wer ein echter Freund ist und musste keine hilflosen Freundschaftsanfrage stellen oder bestätigen. Morgens ging man aus dem Haus und kam abends pünktlich wieder nach Hause. Sonntags ging man in die Kirche und das Wochenende gehörte der Familie. So! Zwei deutsche Generationen bauten so Ihr Glück auf, bis das Internet kam und alles kaputt machte. Plötzlich war man “überall”, “kannte” tausende von Leuten und die Zahl der Freelancer explodierte.
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7. Juni 2011

iCloud am Arsch

Oh Oh – böse Überschrift! Nunja, ein wenig bin ich schon bedröppelt, dass Stevie mir mal eben meinen innig geliebten Mobile Me Account unter den Füßen wegzieht.  “iCloud” schickt “MobileMe” in die Jagdgründe und wird komplett kostenlos. Für mich als Fotograf war die iDisk und die Gallery-Funktion von MobileMe ein Segen. Ich konnte auf diese Weise meinen Kunden die Fotos schnell und unkompliziert bereitstellen. Und nun? 1.000 Bilder? 30 Tage? 5GB? So richtig verstanden hab ich es noch nicht, verstanden hab ich allerdings, daß ich meine 20GB Kunden-Galerien wohl irgend woanders hinschaufeln muss. 
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