17. Juni 2014

Ersterlebnisse, Lebensverlängerung, die Zeit geniessen

stilpirat-himmel-1Fast auf den Tag genau vor 3 Jahren war ich das letzte mal hier auf Sylt. Und als ich eben nachschaute, wie lang das nun genau her ist, dass ich hier das letzte mal war, konnte ich nicht glauben, dass es erst vor 3 Jahren war. Mir scheint es, als wäre es eine halbe Ewigkeit. 3 Jahre? Niemals! Und mir fiel diese Blogpost in die Hände, die ich damals geschrieben hatte:
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2. Juni 2014

Der Sinn im Unsinn

batman by stilpiratWenn ich mir die letzten Masterclass und Workshop Reviews anschaue, scheint es mir, als finde ich mich immer öfter in der Rolle des Psychoanalytikers, denn des Fotografen ein. Oft überfordert von den technischen Abläufen und gefesselt im selbst auferlegten Regelwerk, sitzen immer wieder Teilnehmer vor mir und schütteln, ob der einfachen Kooperation zwischen mir und der Technik, ungläubig den Kopf. Ja, ich benutze Blitze gern völlig anders, als gemeinhin gelehrt wird, schiebe merkwürdige Dinge vor das Objektiv und halte Kommunikation für einen wesentlich bedeutenderen Teil der Fotografie als die Technik. Dabei fällt mir zunehmend auf, dass ich immer ungeselliger werde, wenn mir Fragen über die genutzte Blende oder Verschlusszeit diesen oder jenen Fotos gestellt wird und ich entschuldige mich hier und jetzt für immer und alle Zeit dafür. Es gibt in meinen Augen nur eine gültige Antwort darauf: Es ist scheissegal! Viel wichtiger ist, warum du das Foto gemacht hast und was der Betrachter inhaltlich oder emotional damit anfangen kann. 
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27. Mai 2014

Life is about sayin´Yeah!!

buchparty-ghana-015Tag 2 nach der Veröffentlichung des “Logbuch Ghana“. Die letzten Wochen flogen wie eine Schar Sandregenpfeifer an mir vorbei und mir war, als verschwömmen die Tage zu einem “Montag-bis-Sonntag-Brei”. An Ausschlafen ist zwar immer noch nicht zu denken, aber wenigstens kann ich wieder mal gerade aus gucken. Als ich am vergangenen Sonntag vor den 30 geladenen “Logbuch-Kaffekränzchen-Gästen” im Heidestudio stand,  in die gespannten Gesichter blickte, stolz wie Bolle und mit einem sichtbar glücklichen Valentin an meiner Seite, hatte ich das Gefühl, ein Kreis aus weißem Licht würde sich schließen :-). Meine Kinder saßen stolz zwischen den Gästen und unterbrachen immer wieder munter meine unvorbereitete Rede, meine Frau stand Augenwässrig in der Tür und auf dem Studioboden saßen ausschliesslich liebe Menschen. Mann, was habe ich mit diesem Blog in den letzten Jahren eigentlich angerichtet!? Gefühl: Unbezahlbar!  Bis spät in den Abend saßen wir auf der Bank vor dem Studio und quatschen. Menschen, die sich vorher noch nie gesehen hatten, drückten sich zum Abschied. Wahnsinn. Machen wir jetzt jedes Jahr! Danke, dass ihr dabei seid, da ward und mir die Stange haltet!
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19. Mai 2014

Liebe Susanne

Ich erinnere mich noch ganz genau, wie du mir hier im Oktober letzten Jahres gegenüber gesessen hast. Es war der zweite Tag der Masterclass und wir beide sind in dem Moment der Einzelsession. Dir liefen die Tränen über die Wange und ich dachte: “Scheiße, was hab ich denn jetzt gemacht!?” Ich hatte dir ziemlich eindeutig die Meinung gesagt. Hatte gesagt, wie ich dich sehe. Es ging darum, gefangen zu sein in seinem eigenen Scheiß und immer nur so zu fotografieren, wie die anderen es von einem wollen - immer genau das zu machen, was die anderen von dir erwarten und dabei gar nicht zu merken, wie du dich immer mehr selbst aufgibst. Deine Situation war – zugegeben – nicht wirklich einfach, mit Mann und Kind und Kegel, mit Verantwortung und all dem anderen Ballast…. Wir haben uns dann gedrückt und du meintest, dass ich “scheiße-noch-eins” Recht hätte und du selbst nicht so genau weißt, wie du da raus kommst. Am Abend dann quatschten wir darüber, wie wichtig es sei, seine eigenen Ziele zu finden und seinen Weg zu gehen… und als wir uns verabschiedeten, meintest du, du wüsstest jetzt ziemlich genau, was du morgen machen wirst. Ich muss zugeben, daß mir in dem Moment echt ein wenig mulmig zumute war. “Mach keinen Scheiß!” hatte ich noch gesagt. Erinnerst du dich??
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2. April 2014

Danke der Nachfrage!

stilpirat-danke-1

Besorgte Anrufe, lustige Kommentare und Glückwunsch-SMS´en begleiteten meinen Tag gestern. Nein Freunde, Düsseldorf? C´mon! Ich stehe auf beiden Beinen und habe nicht vor, das zu ändern. Aber schön, dass ihr an mich gedacht habt!

Foto by Christian Anders

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