2. April 2014

Danke der Nachfrage!

stilpirat-danke-1

Besorgte Anrufe, lustige Kommentare und Glückwunsch-SMS´en begleiteten meinen Tag gestern. Nein Freunde, Düsseldorf? C´mon! Ich stehe auf beiden Beinen und habe nicht vor, das zu ändern. Aber schön, dass ihr an mich gedacht habt!

Foto by Christian Anders

1. April 2014

Entscheidungen treffen. Ein Auge lacht, ein Auge weint.

stilpirat-franjo-1Ihr kennt das. Da steht plötzlich ein alter Wegbegleiter vor dir, den du lange nicht mehr gesehen hast. Man hat sich viel zu erzählen und nach drei Glas Wein schmiedet man Pläne. Und dann schläft man drüber und hofft, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst. Aber irgendwie passiert das Gegenteil. Ein kleiner Keim beginnt zu sprießen und schlägt Wurzeln. Und die Idee wird immer konkreter und der Tag kommt, an dem man eine Entscheidung treffen muss. Und dann lacht ein Auge und eins beginnt zu weinen. Nun, da ich eine Entscheidung getroffen habe, fühlt vieles sich leichter an. Und ich habe lange gehadert, ob ich hier überhaupt eine große Ansage machen will, aber das hier ist mein Tagebuch und deshalb gehört es rein: Ich muss mein Heidestudio schweren Herzens wieder aufgeben und werde nach Düsseldorf ziehen. Einige von euch wissen ja, dass ich schon mal einige Zeit in Düsseldorf gelebt und gearbeitet habe, deshalb wird vieles für mich nicht neu sein. Tolle neue Aufgaben warten dort auf mich, über die ich hier auch berichten werde…
Ich freu mich! Stay tuned!

12. März 2014

Ghana, eine Reiseempfehlung? Der Versuch eines Fazits

stilpirat-ghana-1-3Was hattest du gehofft, was ich mitbringe aus Ghana!? Was hatte ich gehofft? Schöne Geschichten aus wundervoller Natur, Geschichten von herzlichen Menschen an traumhaften Küsten? Bilder von süßen Babys mit großen Kulleraugen, die auf dem Schoß glücklicher Mütter sitzen? Tolle Elefantenbilder von Fotosafaris? Nein, Ghana ist nicht das Land, in dem sich irgendwelche selbst ernannten Krieger für Fotografen herichten und für 5 Dollar fotografieren lassen. Es gibt  keine Touristendörfer, in denen sich die Einheimischen vor ihre Lehmhütten setzen und für kleines Geld auf „exotisch“ machen. Es gibt dort nichts, was du „pseudomäßig“ fotografieren kannst, um hinterher erzählen zu können, was du für tolle Abenteuer erlebt hast. Ghana ist „untouristisch“, sperrig und echt.
(weiterlesen )

28. Januar 2014

Meine Lieblingskamera

Ich könnte ja sagen, ich habe es in den letzten Jahren kommen sehen. Wenn mich meine Verwandtschaft fragte, welche Kompaktknipse ich ihnen empfehlen könne, war meine Antwort eindeutig: “Keine! Fotografiere mit dem Smartphone! Das hast du immer dabei, die Bildqualität ist völlig ok und anschauen kannst du dir die Bilder hinterher auch immer, weil: du hast das Ding ja immer dabei. Und außerdem: Du kriegst Unmengen von Apps, die auf deine Foto-Vorlieben zugeschnitten sind und die du nach deinem Gusto installierst oder wieder entfernen kannst. Nicht zu unterschätzen: Du kannst die Fotos sofort mit allen Freunden oder der Familie teilen. Kompaktkameras können das nicht!”. Samsung schickte mir dann die Galaxy NX, um mich eines besseren zu belehren. Die Kamera konnte alles, was ein Smartphone kann – prima! Allerdings: Wozu brauche ich sie dann? Das bisschen Schärfentiefe, was ich aus dem Pups-Sensor herauskitzeln kann, ist nicht der Rede wert, mir weitere 1.500,-€ aus der Tasche zu ziehen und die Jacke mit einem weiteren Gadget auszubeulen.

Ich gebe zu: Fuji und Olympus geben in letzter Zeit ordentlich Gas. Aber soll ich euch was sagen? Jeder Fotograf in meinem Umfeld hat seine stolz angeschaffte X100, X-Pro oder was auch immer wieder verkauft. Aus Gründen. Und auch wenn es genug Kollegen gibt, die die schöne neue Welt der spiegellosen Kameras anpreisen – damit einen “Job abliefern” tut keiner. Die “Welt geht sogar soweit, zu prophezeien: “Nur 3 Hersteller werden den Kamerakrieg überleben”. Das ist sicherlich eine provokante These, doch sehr weit hergeholt finde ich sie nicht. Hätte ich euch vor 10 Jahren prophezeit, dass Kodak sterben wird, hättet ihr mich gesteinigt. 
(weiterlesen )

13. Januar 2014

Vom Glück und anderen Enttäuschungen

Da  kam neulich wieder jemand ins Heidestudio und sagte: “Wow, wenn ich das hier sehe… – da hast du aber echt Glück gehabt! Das Leben meint es gut mit dir!”. Wenn ich ehrlich bin, machen mich derlei “Komplimente” eher nachdenklich als stolz. Meint es das Leben wirklich gut mit mir oder ist es nicht vielleicht anders herum? Klar: Glück definiert jeder für sich anders, doch irgendwie eint viele Menschen das gleiche Gefühl: Sie gehen davon aus, dass das Leben ihnen wenigstens ein kleines Fünkchen Glück schuldet. Und wenn sie nix abbekommen, sind sie enttäuscht.  
(weiterlesen )

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 ... 23 24 25