4. November 2014

Wandern ist das neue Chillen – unterwegs in Polen

polen-stilpirat-1-8 Ich bin mir fast sicher, dass ich diese Überschrift bereits vor Jahren für einen ähnlichen Blogpost nutzte und seitdem hat sich in dieser Hinsicht aus meiner Sicht kaum etwas verändert: Wandern klingt immer noch spießig, anstrengend und uncool. Und doch mache ich es oft – mit der Familie. Ich erzähle es nur nicht ständig – wie stehe ich denn da?? Wandern?? Hallo?
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27. August 2014

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich

stilpirat-frankreich-holiday-28Erlaubt mir das Wort “dekadent” zu benutzen, wenn man im Zenit der Hochzeitsfotografen-Hochsaison für ganze drei Wochen in den Urlaub fährt. Doch mal ehrlich: was sind schon Attribute, wenn es um das Verpassen wichtiger Zeiteinheiten im Leben der eigenen Kinder geht. Zu oft sehe ich meine Lieben mit weißen Tüchern auf der Einfahrt stehen und mir hinterher winken, wenn ich wieder mal verschwinde…  Und so waren wir uns ohne jede weitere Diskussion alle einig darüber, daß wir nun mitten im Sommer den Schalter einfach mal in Richtung OFF legen und mit dem Wohnmobil relativ ziellos – “Irgendwas in Richtung Atlantik – immer an der Küste lang” – aufbrechen. So ein Häuschen auf Rädern verspricht ja neben der totalen Flexibilität auch ein Familien-Leben in einer Nußschale. Und auch wenn ihr es mir nicht glaubt: nichts ist schöner, als alles auf so kleinem Raum zu teilen… :-)Unsere Tour führte uns von der deutschen Nordseeküste aus, immer an der Küste lang – über Holland – das Ijsselmeer – bis in die Bretagne. “Uns Mimmi” wollte jedoch unbedingt mal nach Paris – also nahmen wir den Abstecher dankend in unsere Tour auf und fuhren kurzerhand in die Stadt der Liebe, nur um nächstens einen Crepe am Eiffelturm zu essen… Es gibt schlimmeres… Und nach einer ausgiebiger Shoppingtour durfte auch ich einen Wunsch äußern und da ich Berge hasse (ihr wisst), nahmen wir den kürzesten Weg in die französischen Alpen, fuhren Bötchen, wanderten und bestiegen den höchsten Berg Europas ließen uns schön mit der Seilbahn auf den Mont Blanc karren … :-)  Nichts und niemand wird uns diese Zeit jemals nehmen können…
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24. September 2013

… like an eagle

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Wind Nordost, Startbahn 03.  “Wir können gern mal fliegen”  höre ich Ralph noch sagen, kurz nachdem Begrifflichkeit wie “Pilot” und “Hobby” fielen. Und meine Augenbrauen wanderten spontan nach oben und ein “Hach, ich höre mich nicht “Nein” sagen.” fuhr aus mir raus. Ein paar Wochen später, stehe ich im Vereinshaus des Nordholzer Flugplatzes und schaue auf die Gras-Startpiste, die von kleinen Motorseglern umsäumt wird. “Lass uns einfach mal Richtung Nordseeküste fliegen und uns ein paar Inseln und Leuchttürme von oben ansehen.”  sagt er und stellt die Tasche ab. An der Wand hängen unendlich viele Krawatten mit uralt-Passbildern – “Flugreifeprüfung” werde ich schnell aufgeklärt. “Aaaah”

15 Minuten später höre ich ein letztes “Lokalflug Lima Bravo Ralph plus eins” durch die Kopfhörer und schon heben wir ab… so schnell kann es gehen…
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17. Juli 2013

Wochenendausflug nach Serbien

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Ich war vorletztes Wochenende auf eine Hochzeit in Serbien. Fragt mich nicht, wie das Dorf hieß – ich habe keine Ahnung. Es waren 3 verrückte Tage, über die ich  in einer kommenden Blogpost drüben beim Heidefotografen noch ausführlich berichten werde. Mein geschätzter Kollege Christian Hamann begleitete mich als Assistent und 2nd Shooter. Es war durchaus anstrengend aber  ja wir hatten Spaß!  Heute zeige ich Euch ein paar Aufnahmen, die ich abseits der Hochzeit gemacht habe. Einige der Bilder sind mit meinem neuen Lieblingsspielzeug der Contax 645 entstanden, in die ich bis über beide Ohren verschossen bin…
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17. Juni 2013

Das war die Followertour

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Quelle: Google Maps

Nach 5 Tagen, 2.133 Kilometern, 12 Litern Bier, unzähligen Raststätten, Umarmungen, Handshakes, Büchersignierungen und hunderten Erinnerungsfotos grinst du dich im Spiegel an und schüttelst ganz vorsichtig den Kopf. “Hey Pirat, was war das denn bitte? Hab ich das wirklich erlebt?”

Seit Jahren führe ich diesen Blog und mit jedem Jahr steigt die Anzahl der Blogleser. Doch ist das “Eine” diese nicht darstellbare Zahl an Bloglesern, und das “Andere”, durch die Lande zu fahren und “die Blogleser” dann auch wirklich mal zu treffen. Kein Kommentar unter einem Bild, keine e-Mail und kein “like” kommt auch nur ansatzweise in die Nähe dessen, was es bedeutet, ein “like” wirklich mal zu treffen. Und ich schwöre: Ich werde nie nie wieder beleidigt sein, wenn tagelange fotografische Arbeit mit gerade mal “20 likes” bedacht werden, während mein ge-instagramtes Essen, knapp hundert schafft. Wenn nämlich plötzlich 20 “likes” in Form von richtig netten Menschen vor einem sitzen und aus jedem “like” ein strahlendes Gesicht wird, ist das ein ganz wunderbares Gefühlskarussell! 
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