30. März 2012

Kalifornien, Sturm und Regen und warum die Frau mit Helm Schuld daran ist, dass ich Carmel gut finde

Zugegeben, das Kalifornische Wetter weiss mich in den letzten Tagen nicht wirklich zu beeindrucken. Sturm, Regen und Nebel geben sich permanent die Klinke. Andererseits gibt es genug Bilder der Sonne Kaliforniens und so rede ich mir immer wieder ein, dass es auch eine Schicksalsfügung sei, dass ich diesen Landstrich auch mal etwas “unruhiger” zu Gesicht bekomme.
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28. März 2012

verregnete Grüße aus Kalifornien

Ich gebe zu, dass es die Kombination aus Kalifornien und Dauerregen bei 9°C in meinem Kopf nicht gab. Seit meiner Ankunft hier im wunderschönen Kalifornien regnet kübelt es vom Himmel. Da nützt es mir nichts, wenn mir die nette Wetterfrau im Fernsehen erklärt, sie selbst habe eine solche Folge von Regentagen mit derartigen Regenfällen selbst noch nicht erlebt. Ich hab die Kamera hin und wieder mal herausgeholt, doch macht es echt keinen Spaß zu fotografieren. Alles ist klamm, kalt und nass…
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13. März 2012

Noch ne Ladung Fotos aus Indien

Nun bin ich schon wieder ein paar Tage zurück aus Indien und muss bei Verkehrsmeldungen wie: “Vorsicht Personen auf der Autobahn” immer noch an die schlafenden Bettler am Kantstein der Schnellstrasse in Delhi denken. Ich gebe zu, Indien hängt mir nach. Anders als andere Länder, in die ich gefahren bin, hat mir hier die andere Sicht der Dinge zu etwas mehr Gleichmut und Dankbarkeit verholfen. Und auch mit einer Woche Abstand bin ich mir sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch dort war. 
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5. März 2012

Chandigarh

 

6:32 Uhr. Nun stehe ich hier also auf dem Bahnsteig des Zentral-Bahnhofes in Delhi, der exakt so riecht, wie er aussieht. Mein Zug steht bereits 15 Minuten vor Abfahrt bereit und dampft vor sich hin. Hätte ich so nicht erwartet. Die Kontraste auf einem so kleinen Flecken Bahnsteig in einer Stadt wie Delhi, können größer nicht sein. Hier präsentieren sie sich, als zur Schau getragenes, schlechtes Gewissen derer, die Glück im Leben hatten. Allerlei finstere Gestalten starren mich aus dunklen Ecken an und ich tu so, als würde ich sie nicht sehen. Überhaupt hab ich gerade das Gefühl, das mich der ganze Bahnsteig anstarrt und ich werde permanent  von Typen angequatscht, die meinen Koffer tragen wollen, obwohl ich direkt vor dem Zug stehe. 
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4. März 2012

Meine Reise zum Taj Mahal

Delhi, 6 Uhr. Der Wecker des iPhones war überflüssig. Seit einer Stunde liege ich wach, obwohl ich hundemüde sein müsste. Meine innere Uhr ist am 3. Tag noch nicht wirklich in Delhi. Ich starre an die Decke. Es ist laut hier. So laut, dass ich das Gefühl habe, auf einer Bank, mitten auf einer der belebtesten Strassen Delhis zu liegen. Die kleine, heruntergekommene Gasse vor meinem Fenster, entpuppt sich als sehr beliebte Durchfahrtsstrasse für TuckTucks (Motor-Rikschas) ohne Auspuff. Das bunte und sehr freundlich aufgemalte “please blow horn” auf der Rückseite eines jeden TuckTucks wird vom gemeinen, indischen TuckTuck-Fahrer sehr ernst genommen. Und diese kleine süsse heruntergekommene Gasse wurde offenbar so konstruiert, dass sich die Schallwellen optimal verstärken. Was böte sich denn anderes an, als hier ein Hotel hinzusetzen?
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