30. September 2009
Berlin aus der Sicht einer Voigtländer und eines Redbird
Da hatte ich doch tatsächlich mal einen Tag frei – und das in Berlin. Schon so oft war ich in hier, doch wirklich Zeit hatte ich nie für diese Stadt. So stand ich denn an diesem Morgen in meiner Herberge und überlegte, welcher Kamera ich die Stadt zeigen wollte. Bedingt durch den Job am Vortag hatte ich einen Großteil meiner Gespielinnen dabei, meine Wahl fiel jedoch auf die Voigtländer, denn ich kasteie mich gern selbst. Es fördert die Kreativität und schärft den Blick aufs Wesentliche. Die knapp 50 Jahre alte Voigtländer ohne Autofokus und anderen Schnick Schnack schien mir somit die beste Wahl.
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Vor ein paar Wochen bekam ich den Auftrag zum Shooting und anschliessender Gestaltung des CD-Covers für das “Felice Sound Orchestra”. Das Felice Sound Orchestra verbindet Stilelemente der 60er Filmmusik (Pulp, James Bond, Raumpatroille Orion, Spagetti Western) mit Jazz und Bigbeat. Kopf des Projektes ist Felix Behrend, der als Komponist, Produzent und Musiker vor allem im TV Bereich Erfahrungen sammeln konnte.
Seit langem bin ich ein großer Fan des amerikanischen Fotografen Neil Krug. Auch wenn er bereits in dem einen oder anderen Fotoblog vorgestellt wurde, möchte ich auch hier auf diesen fantastischen Fotografen hinweisen. Neil Krug fotografiert auf abgelaufenem Polaroid-Material was der Ästhetik seiner Bilder einen ungeheuren Charme verleiht. Seine atemberaubenden Motive sehen aus als wären sie “zufällig ins Bild gelaufen”, dahinter steckt jedoch schon ein nicht unerheblicher Aufwand, arbeitet er doch mit Supermodels wie 



