31
Mai
2012
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Bildkritik

Ein Thema, dass mir schon längere Zeit unter den Nägeln brennt und zu dem ich mich wirklich mal äußern will, ist das Thema Bildkritik. Um meinen Standpunkt zu diesem Thema besser nachvollziehen zu können, erlaube mir zunächst klarstellen, warum ich hier im Blog überhaupt Fotos zeige. Mein Hauptgrund – und das mag überraschen – ist: Ich zeige hier Fotos, weil ich sie gemacht habe und ich mir vorstellen kann, dass es Leser gibt, die sich daran erfreuen oder Inspirationen daraus schöpfen. Und ich erzähle gern die Geschichten dazu, weil die Aufnahmen dadurch an unterhaltsamen Aspekten hinzugewinnen. Dabei geht jedem gezeigten Foto, ein bewusster Entscheidungsprozess hinsichtlich der bildgestaltendenden Mittel voraus.

Ich habe die Phase, in der meine Aufnahmen zufällig entstanden sind, ebenso hinter mir gelassen, wie die Unsicherheit darüber, ob mir eine Aufnahme gefällt oder nicht. Und hier schließt sich der Kreis: Ich zeige hier meine Aufnahmen nicht, um irgendeine Art Bildkritik zu bekommen. Das macht aus meiner Sicht weder Sinn noch ist es für mich nutzbringend (was nicht heißt, dass ich nicht kritikfähig bin)

Und bevor die Trolle gleich wieder wutschnaubend den Rest des Textes links liegen lassen und mir dumme Kommentare schreiben, möchte ich sogar kurz darlegen, warum. Also dranbleiben:
Unser Wahrnehmungsprozess hat vor allem mit Vergleichen zu tun. Wir vergleichen das Gesehene mit den in unserem Hirn gespeicherten Bildern und treffen dann eine Entscheidung darüber, ob es uns gefällt oder nicht. So kommt es, dass ein Architektur-Fotograf, der sich noch nicht viel mit Hochzeitsfotografie auseinandergesetzt hat, ein Hochzeitsfoto völlig anders bewertet, als das ein Hochzeitsfotograf tut, der bereits einige Jahre jede Form von Hochzeitsfotos im Netz aufgesogen hat. Der Architekturfotograf, dem es vor allem um korrekte Abbildung und Farbgenauigkeit geht, wird die Bilder nach völlig anderen Kriterien bewerten, als das der Hochzeitsfotograf tut. Dem Architekturfotograf sind die allseits beliebten Farbverschiebungen und Fadings des Hochzeitsfotografen möglicherweise völlig unverständlich, während der Hochzeitsfotograf die “mühevoll erarbeitete Brücke” des Architekturfotografen als belanglos abtut. Das unbedarfte Brautpaar wiederum, wird die Fotos wieder völlig anders bewerten, weil ihm die Vergleichsbilder fehlen.

Ich bekomme Kommentare von Fotografen, die vor Jahrzehnten selbst analoge Grossformatfotografie betrieben haben und mir schreiben, dass sie sich freuen, dass es immer noch Leute gibt, die sich mit diesem Medium auseinandersetzen und meinen Bildaufbau und das Korn loben, während die gleiche Aufnahme von einem Digital Native als “total verrauscht und Augenkrebs” bezeichnet wird. Welchen Nutzen ziehe ich aus dieser “Bildkritik”? Keinen!

Ich kann Bildkritik also nur wirklich einschätzen, wenn ich weiß, von wem sie kommt und was die fotografische Vorgeschichte des Kritikgebers ist. Deshalb treffe ich mich oft und gern mit befreundeten Fotografen, um mir fundierte Bildkritik anzuhören.

Deshalb sei mir bitte nicht böse, wenn ich ich es mal sehr drastisch formuliere: “Mir ist es scheißegal, ob Dir der Kontrast “zu flau”, die Farben nicht “knackig” genug oder das Motiv zu belanglos ist. Ich hab mich bewusst für diese Aufnahme, das Motiv und seine Bearbeitung entschieden. Ich habe diese Aufnahme nicht für Dich gemacht – ich zeige sie Dir bloß. Dir steht es frei, sie anzusehen und Dir Deine Gedanken dazu zu machen.”

Oder um es mit Konstantin Wecker zu sagen:

Ich singe, weil ich ein Lied hab,
nicht, weil es euch gefällt.
Ich singe, weil ich ein Lied hab,
nicht, weil ihr´s bei mir bestellt.

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Bildkritik mit Paul Ripke und mir

101 Responses

  1. Isa

    Ich kann von mir behaupten, von Fotografie absolut keine Ahnung zu haben.Ich kann Fotos machen die verwackelt sind,unscharf, überbelichtet und (eine kleine Leidenschaft) ich kann Körperteile abtrennen.Auf dem Foto natürlich!

    Sie hingegen machen wunderschöne Fotos an denen ich mich auch in Zukunft erfreuen möchte. Es ist Ihre Sicht eines bestimmten Augenblicks-und mir gefällt ihre Blickwinkel (auch wenn ich keine Ahnung hab)! ;)

  2. Hallo Steffen und ein Hallo an alle anderen Leser und Kommentierenden,

    das Wichtigste zuerst: Der Artikel ist sehr gut und spricht mir aus der Seele.

    Wie gehe ich damit um? Nun, in meinem Fotoblog hatte ich noch nie die Kommentarfunktion aktiviert, allein schon deswegen, weil ich vermeiden wollte, dass vielleicht der eine oder andere Spinner die Kommentarfunktion für seine Zwecke missbraucht. Aber eben auch, weil ich keine gutgemeinten Kommentare von Freunden und Bekannten haben wollte, die aus Höflichkeit etwas Nettes schreiben und weil ich bei all den anderen nie wissen würde, ob derjenige, der etwas schreibt überhaupt Ahnung hat, von dem was er schreibt. Insofern ist weder eine positive noch eine negative Kritik in irgendeiner Form hilfreich. Noch nicht mal die Tatsache, dass ein Foto besonders oft positiv kommentiert wird, ließe den Schluss zu, dass es sich um ein „gutes Foto“ handeln muss. Denn hier wirkt der sogenannte „Matthäus-Effekt“ – Fotos werden häufig nur kommentiert, weil sie häufig kommentiert wurden.
    Ich habe unlängst erst in der Model-Kartei alle vorhandenen Kommentare gelöscht und die Kommentarfunktion deaktiviert. Das hat mehrere Gründe. Unter anderem, weil diese Jagd nach Kommentaren und der Umgang damit („Ich kommentiere dir ein Foto, wenn du mir eines kommentierst“) einfach nur nervig ist, und weil es zum Teil absolut widerlich ist, wie einige Möchtegernfotografen und „knipsenden Spanner“ mit ihren Kommentaren versuchen sich bei den (vor allen Dingen neuen) Models einzuschleimen. Vorzugsweise werden natürlich die Fotos kommentiert, die besonders viel Fleisch zeigen.
    Aber der ausschlaggebende Grund war eben dieser Matthäus-Effekt. Überwiegend wurden die alten Fotos kommentiert. Das führte natürlich dazu, dass diese Fotos natürlich häufiger angeklickt (um die vergrößerte Version zu sehen) und somit erneut kommentiert wurden. Neuere Fotos (die auch einen Wechsel meiner fotografischen Ausrichtung darstellen und die ich als die besseren einstufe) wurden mitunter gar nicht mehr angeklickt, geschweige denn kommentiert. Seitdem ich nun ohne Kommentare lebe, verzeichne ich gar einen positiven Effekt. Models, die ich anschreibe, nehmen nun eben auch diese Fotos wahr, die ich wahrgenommen haben möchte und erwähnen mitunter diese positiv in den Mails.

    Wenn ich ein Bild bewertet haben möchte, dann zeige ich es jemandem, von dem ich weiß (oder glaube zu wissen), dass er die Fähigkeit besitzt, ein Foto fundiert zu bewerten. Zurzeit versuche ich auch in einer Facebook-Gruppe („Bildkritik“) eine kompetente Aussage zu dem einen oder anderen Foto zu erlangen. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Grundsätzlich gilt für mich natürlich: Kompetente Kritik ist hilfreich und wichtig. Nur so, gewinnt man neue Sichtweisen und verlernt nicht, auch seine eigenen Werke kritisch zu bewerten.

  3. Max Black

    Tja, was will man machen, wenn man hier immer nur so gute Bilder sieht; also bei mir ist es reiner Neid, wenn ich (Dich) kritisiere… (hab ich schon mal?…)
    Ich zeige meine Bilder zum Beispiel keinen Fotografen mehr: es göbelt mich an, in immer der gleichen Reihenfolge auf “Schnitt” “Weißabgleich” und “Schärfe” angesprochen zu werden. Meinen Studenten versuche ich anzutrainieren, immer erst zu sagen, was ihnen an einem Bild gefällt und was gelungen ist…
    Im Podcast habt Ihr Euch ja auch ganz schön in Rage geredet, über die “Honks”, -- die gemeinen Kommentareschreiber. Gut so! Zum Glück bleibt ja nicht unerwähnt, dass es solche und solche gibt. Ein Guter Kommentar kostet auch Zeit und Energie -- und schließlich leben Bolgs davon.
    Abgesehen davon teile ich Deine Meinung, dass jeweils der Hintergrund (des Fotografen und des Kritikers) bekannt sein sollte; sonst bringt es nix! Dein Hintergrund scheint zu sein -- Ich mache alles, was ihr seht absichtlich und ich will es so. Das bedeutet -- keine Kritik an dieser Stelle möglich. Gut zu wissen.
    Mal ehrlich -- Du hast ja auch wirklich nicht nach unserer Meinung gefragt. Ich überlege gerade, ob ich wirklich auf “SUBMIT COMMENT” klicken soll…
    Spontan fällt mir da was ein:

    Love it, change it, or leave it!

  4. Pingback : Kritik? Unbedingt. | Splitter von Glück

  5. “Ich singe, weil ich ein Lied hab,
    nicht, weil es euch gefällt.
    Ich singe, weil ich ein Lied hab,
    nicht, weil ihr´s bei mir bestellt.”

    Und trotzdem hat der Herr Wecker Platten gemacht und ist auf Tournee gegangen und hat vor Publikum gesungen, die meist gar nicht anders konnten, als standing ovations zu geben. Und das mochte er. Er mochte die Kritiker vielleicht nicht so sehr, aber da er sich öffentlich präsentierte, musste er die wohl oder über in Kauf nehmen, ob die nun groß Ahnung hatten oder -- seiner Meinung nach -- nicht, so ist das im Show-Business ;-) Aber dem Publikum hätte er den Applaus nicht verbieten können und dem Kritiker nicht die Kritik.

    Du, mit deinem Blog, hast es da besser, kannst die Kommentare abstellen. Hast du heute getan und mir geht es damit wie in einem Konzert, in dem das Klatschen oder Buh-Rufen verboten ist. Ein Konzert (eine Präsentation) ohne Resonanz des Publikums?

    ….. Diese Gedanken dürfen gern weitergesponnen werden……

  6. Nachdem ich mir jetzt mal die Mühe gemacht habe, die Kommentare bis zum Ende zurchzuackern stelle ich fest, dass meine Ansichten schon anderweitig deutlich vertreten wurden. Aber jetzt hab ich‘s schon geschrieben, dann schicke ich‘s auch weg, auch wenn einiges schon gesagt wurde.

    Lieber Steffen,
    ungefragt Sachverstand um sich werfende Möchtegerns können einem freilich den Nerv rauben, allerdings nur, wenn sie einen erwischen. Wenn man ihnen aus dem Weg geht, bleibt man unbehelligt. So weit so unbefriedigend.

    Du kommst mit „mein Haus meine Regeln“, „Meine Hauswand…“ usw. und das finde ich ein wenig seltsam. Du kannst ja auch nicht Party feiern, jeden, aber auch wirklich noch den allerletzten dir unbekannten Spack von der Straße in dein Haus einladen und dann am nächsten Tag rumweinen, dass dir einer auf den Teppich gepinkelt und einer in die Mikrowelle gekotzt hat. Wie sieht das denn aus, sach ma…?

    Das hier ist eben nicht dein Haus. Das hier ist das Web, und dein Blog mit aktiver Kommentarfunktion ist eine Einladung mitzumachen, nur die Blöden und die mit den Segelohren sollen wohl draußen bleiben und dürfen nicht mitspielen.

    Du kannst entscheiden dein Blog laufen zu lassen oder zu schließen. Du kannst entscheiden Bilder zu zeigen oder auch nicht. Du kannst Kommentare zulassen oder ablehnen aber darüber entscheiden zu wollen, wer dir welchen Kommentar schreibt „macht scho a Gschmäckle“.

    Natürlich ist dieser Blog hier der falsche Platz für Bildkritik…
    Und der Erkenntnisgewinn aus dieser Aussage? Keiner. Das hab ich schon vorher gewusst, wie du auch und alle diejenigen, die ungewünscht kritisieren sicherlich ebenso. Die wollen nicht konstruktiv sein sondern sich nur mitsenfen. Aber bin ich wirklich online um Höflichkeit, Vernunft und vornehme Zurückhaltung zu finden, noch dazu in der Fotografenszene?

    Ich glaub dir sofort, dass du über anonymer und substanzloser Kritik stehst, weil du in deinen Ausdrucksmitteln souverän genug bist, zu wissen was du tust und zu tun was du willst. Dafür meinen Respekt. Soweit wäre ich auch gerne mal. Aber ich bezweifle stark, dass das auch nur die Hälfte der Geschichte ist. Das Erfolgsmärchen „Stilpirat“ lebt vor allem davon, dass du dich unablässig exponierst. Du bist als Stilpirat ein ganzheitlich zu betrachtendes Vermarktungskonzept dem der wind- und wettergegerbte Charme des grundehrlichen Naturburschen nur so aus den Ohren tropft. Daran ändert auch nichts, dass du möglicherweise privat tatsächlich so bist. Es ist nur einfach naiv zu glauben, man könne seinem Sendungsbewusstsein freien Lauf lassen, und trotzdem mittelfristig irgendeine Kontrolle über Reaktionen behalten. Einen naiven Eindruck hast du auf mich bis jetzt eigentlich nicht gemacht, den einer Diva schon eher (genauso wie der Wecker Konstantin). Das hat mich nie davon abgehalten deinen Blog zu lesen und die Podcasts von der ersten Folge weg mit großem Vergnügen zu hören. Warum auch? Ich will mich ja nicht langweilen.

    Langer Rede kurzer Sinn, ich kauf dir diesen Artikel irgendwie nicht ab.

    Übrigens, sollte man nicht konsequenterweise von der weitgehend anonymen Masse des lobhudelnden und tollschreienden Jubelvolkes mindestens genauso genervt sein? ;)

    p.s.: Deine Fotos mag ich trotzdem gut leiden, nicht alle aber ich sag nicht welche ;)

  7. ap-fotodesign berlin

    Hallo Steffen, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Die Schönheit des Bildes (der Kunst ) liegt im Auge des Betrachters. Tausend Betrachter, tausend Meinungen. Wichtig ist nur, das deine Bilder deinen Kunden gefallen, nur das Zählt und Dein Erfolg gibt Dir Recht. Somit erübrigt sich jede Diskusion. Erfreue uns bitte weiter mit deinen inspirierenden Bildern.
    Viele liebe Grüße

    Andreas

  8. Klaus

    Steffen, ich bin mir nicht sicher ob ich mit meinem Kommentar zum vorherigen Post das Fass zum überlaufen gebracht habe. Ich hoffe es war zu erkennen das ich nicht Dich persönlich sondern eher Kommentargeber ansprach bei denen immer alles toll ist, DAS GIBT ES NICHT!

    Deine Argumentation, ich möchte wissen wer derjenige ist der etwas kritisches äußert, sollte aus meiner Sicht dann aber in beide Richtungen gehen. Wenn 99% der Kommentargeber alles klasse finden, dann wäre für mich auch zu hinterfragen was für Leute sind das. Denn ggf. muss man dann auch einen hohen Anteil der postiven Kommentare “Tolle Bildserie” in Frage stellen.

    Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, ein Kommentar der mein Bild oder Aspekte davon in Frage stellt, der schmeckt im ersten Moment nun mal nicht. Aber mal eine Nacht darüber geschlafen, haben mich solche Kommentare um Lichtjahre weitergebracht wie irgendwelches Gesülze. Leider habe ich viel zu wenig solcher Hinweise erhalten. Die wenigsten haben so viel Rückrat gegen den allgemeinen Strom zu schwimmen. Falls Du Dich persönlich angegriffen gefühlt hast tut mir das leid. Durchschnittskost war ohne Frage nicht sachlich, bzw. ich hätte vertiefen sollen was ich damit meine. Ein Bild, ganz ok, aber nicht was mich vom Hocker reisst, so wie das bei Bild 14 der Fall ist. Damit war nicht gemeint das sind schlechte Bilder.

    Hier mal noch ein Link zu einem aus meiner Sicht guten Blogpost der auf das Thema Bildkritik näher eingeht. Ich finde ihn absolut lesenswert.

    http://www.foto-howto.de/praesentieren/bildkritik-thomas-tremmel/

  9. (Bild-)Kritik und die Diskussion darüber sind schon so alt und festgefahren, daß es sich eigentlich erübrigt, Artikel und Kommentare darüber zu schreiben… Es wundert mich, daß sich noch so iele dazu äußern. Eigentlich reicht es doch, wenn dem Fotografen die Bilder gefallen -- solange er für sich fotografiert…

  10. Na dann: Have fun.. :)

    Vielleicht habe ich mich zu wenig in Foren bewegt und zu wenig Scheiße abbekommen und bestimmt lesen viel zu wenige Leute meinen Blog, aber ein Blog ohne Kommentare ist ne statische Webseite..
    Naja, is ja Deine Hauswand.. ;)

  11. “Wer sich einsetzt, der setzt sich aus”
    und wer Bilder ins Web stellt UND eine Kommentarfunktion zuläßt, der muß auch in Kauf nehmen, wenn unqualifizierte Kommentare abgegeben weden. Darum gebe ich auch nicht viel auf “Gefällt mir”-Buttons, die anonym angeklickt mir nicht viel sagen.
    Ob du deinen Leser allerdings sagen mußt, daß dir Kommentare “am Arsch vorbei” gehen wirkt zumindest auf mich befremdlich. Warum läßt du denn die KOmmentarfunktion zu, wenn dir deselbe mehr als Gleichgültig ist? darum glaube ich dor deine Zeile auch nicht. Du willst KOmmentare haben und du willst, daß die Bilder Reaktionen auslösen -- sonst würdest du sie ja auch alleine in deinem Kämmerchen betrachten und alleine dich daran erfreuen können ;-) Ein bißchen eitel sind wir doch alle -- eben Künstlerseelen, die auch verletzlich sein können -- und wenn dann so ein sch… Kommentar kommt, dann muß man den hinnehmen. Mir ist jede Reaktion willkommen, doch lege ich es nicht auf Reaktionen um jeden Preis an. Ich zeige ein Bild, weil ich ein Bild habe. Wird es beachtet, hat es einen Zweck erfüllt -- der andere Zweck (es gefällt mir) genieße ich in meinem Kämmerchen ;-)
    Grüße an die Piratenfront
    cu
    Holger

    P.S.: Wer ausschließlich viele Klicks haben will, der muß nur möglichst viel nackte Haut zeigen … oder wirklich gut sein ;-)

  12. JuliaBerlin

    Ach ja, eine Frage hätte ich noch: Wie hoch ist der Prozentsatz an Troll-Kommentaren so im Schnitt? Kann man das abschätzen?

  13. JuliaBerlin

    Kann Dich voll verstehen. Ich male mehr als dass ich fotografiere und kämpfe mit mir, ob ich einen Kunst-Blog aufmache. Aber auf Trolls, die meinen mutigen Strich als “Krikelkrakel” bezeichnen (schon geschehen) und meine Farbwahl als “zu schrill” kann ich verzichten. Es ist mein Geschmack. Es sind meine Bilder. Es sind meine Entscheidungen. Und irgendwie trifft es mich doch, wenn Leute ihren Frust oder ihren Neid in abwertenden Kommentaren freien Lauf lassen. Es ist, als ob sie sich toll fühlen, polemisch zu sein. Den Kunstkritiker herauslassen zu können. Das ärgert mich ungemein. Dennoch hätte ich gerne konstruktive Kritik von Leuten die Ahnung haben. Für mich gibt es momentan nur eine Lösung, die geht aber nur, wenn man schon eine Art Community aufgebaut hat (und das hast Du!):
    Wenn Du die Leute zwingst, ihren Real-Life-Namen anzugeben, werden sich viele Trolle verziehen. Dann nennt sich keiner “Was nen Quatsch”. Das ginge leider nur mit organisatorischem Aufwand… wenn man z.B. das Passwort dann per Schneckenpost zuschickt. Oder Du lässt nur Leute posten, die selbst ihre Bilder auf ner Fotografieseite veröffentlichen. Zum einen hättest Du dann meist automatisch ihren Real-Life-Namen, und zum anderen sind die sensibler, weil sie ihre Bilder selber einer Öffentlichkeit präsentieren. Auf jeden Fall vermisse ich bei deinem neuesten Blogeintrag die Kommentare irgendwie. Fehlt an Lebendigkeit. Aber es ist Dein Blog, Dein Ding, und ich werde mit Freude auch weiterhin Deine Posts lesen, egal ob kommentiert oder unkommentiert…

    1. @Julia: genug, dass es nervt
      @DasMaddin: Ich kann das Thron-Gequatsche langsam nicht mehr hören. Du fragst Dich, warum so vielen “aus der Seele” gesprochen wird? Möglicherweise, weil es vielen genau so wie mir geht. Es hat auch nichts mit Majestätsbeleidigung zu tun, wenn ich nicht möchte, das jeder Hans-Franz “das Bild sieht scheisse aus” unter mein Foto klatschen kann. Das hier ist meine Hauswand und ich möchte selbst entscheiden, was drauf steht. Ich möchte Dich erleben, wieviel “Demokratie” Du an Deiner Hauswand zulassen würdest. Ich zeige hier Fotos, weil ich das möchte und nicht mein Ego zu streicheln. Du implizierst mit Deinem Kommentar, dass ich -- wenn ich Bilder zeige -- automatisch möchte oder in Kauf zu nehmen habe, dass Kommentare folgen. Dem ist NICHT so. Deshalb -- und da gebe ich hier einigen Kommentatoren recht -- ist es nur logisch, wenn ich die Kommentarfunktion hier im Blog schliesse, was ich mit meiner heutigen Blogpost auch getan habe.

  14. Ich frage mich, warum hier so vielen “aus der Seele” gesprochen wird? Haben denn so viele das Problem, von Unwürdigen Bildkritik zu erhalten? 
    Klar, von einem “gefällt mir” oder “gefällt mir nicht” kann man sich erstmal nichts kaufen, aber man kann sehen, ob es dem Publikum gefällt. Und mal ehrlich: aus welchem anderen Grund zeigt man seine Bilder? Damit andere (auch potentielle Kunden) die Bilder cool finden.. So geht’s mir. Ich will, dass meine Bilder gemocht werden. Ich mache die Bilder nicht für mich, sondern für andere. Sonst bräuchte ich kein Flickr, kein 500px und keinen Blog. Bilder, die ich für mich mache, zeige ich nicht öffentlich. 
    Dass Kritik ‘ne andere Gewichtung hat, wenn sie von jemandem kommt, den man gut kennt, ist klar, aber die Qualität der Kritik erhöht sich dadurch doch nicht. Sie nur nach dem Background des Kritikers als falsch oder richtig einzustufen und damit allen anderen die Kritikkompetenz abzusprechen, halte ich zumindest für fragwürdig.
    Klar, jeder kann machen, was er will. Erst Recht auf seinem eigenen Blog, aber der Thron -- Vergleich kommt mMn nicht aus dem Nichts.
    Peak Pirate?

    M.

  15. Van Lurch

    Die meisten Leute kennen halt den Unterschied zwischen Kritik und Nachplappern nicht. Ersteres sollte konstruktiv sein und hilft dann auch dem besten Fotografen noch weiter. Leider begnügen sich die “Kritiker” aber mit der zweiten Variante und das ohne weiters nachdenken, gar nicht um tatsächlich zu kritisieren, sondern um einfach seinen Senf dazu abgegeben zu haben. Dummerweise sind die Ergüsse der letzteren Fraktion meist bescheiden…

  16. Man sollte nicht meinen, dass Foto-Kritik etwas grundsätzlich subjektives darstellt. Nur kann objektive Kritik nur von einem geschulten Auge ausgehen. Daher gebe ich Dir Recht, wenn man gerne wissen will, von wem die Kritik stammt.
    Die Fotografen, die hier gerne Deine souveräne Haltung kopieren, haben auch ein qualitativ schlechteres Portfolio. Die Fotografen, die in Ihren Kommentaren einen lockereren Umgang mit dem Thema pflegen, haben eine deutlich bessere Performance im Portfolio.
    Fazit: Wer gut ist, ist souveräner.
    (Objektive Bild-Kritik: Das 4-Augen-Modell von Martin Zurmühle)

  17. klaus

    So ein Schmarrn. Wer den Leuten keine vernünftige Kritik zutraut entfernt die Kommentarfunktion und holt sich sein Feedback über Quellen, die nicht jeder einsehen kann. Dann muss man sich im Zweifelsfall auch nicht verteidigen. Aber in Sozialnetwork Zeiten, wo jeder davon profitieren will, möchte man die negative Aspekte (Trolle und Spacken) gerne ausblenden. Ein Statement alá “Ich bin zu gut für eure Kritik” ist einfach nur schwach.

  18. Pingback : Bildkritik – hilfreich oder unerwünscht? | UnderConditions.NET | World’s largest Net-Art Project

  19. Wie sagte Steffen einst so schön: ‘Fotografie ist Krieg’. Und mit diesem Blogpost wird auch der Friedensnobelpreis an ihm vorüber ziehen…

    Ein Fan.

  20. @Steffen Nein, alleine dem Morgenstern war es vorbehalten geschwungen zu werden. Wenngleich Du andeutest, mit dem Zaunpfahl zu winken -- ich sehe es nicht. ;-)

    Was ich nicht gemeint habe, war, dass Du dir die Kritik zu eigen machen solltest -- eine grobe Skizze deines Weges hast Du ja in der Gesäßtasche -, aber vielleicht solltest Du bei größtmöglicher Gelassenheit bereit sein, sie hinzunehmen. Dieses Social Media ist ja ein bisschen wie Ping Pong und Du wirst immer einen finden, der schmettern will -- auch und gerade, wenn Du den gar nicht gesucht hast.

    Zu deinen verklärten Erinnerungen an meine früheren Fotos fällt mir derweil nichts mehr ein. Ich hab’ dich ja auch gern’. :-)

  21. Pingback : “Der Horizont ist schief” – Bildkritik in Bildagenturen | shashin toro!

  22. Das Resumee deines Artikels: Bildkritik gern, aber nur von jenen Gesellen, welche von dem Thema etwas verstehen und sich über das Wortgruppen-Geschriebsel hinausbegeben?

    Finde ich gut!

    Ich lese deine Geschichten gern, und lechze nach deinen Fotos dazu. Unterhaltsame Texte und klasse Bilder unterscheiden dich von flickr,facebook,Dings -- mach weiter so, und lass die Kommentarfunktion an. (Außerdem muss der Penisverlängerungsspamkommentardingsmist irgendwo hin… ) ;-)

    Lg,
    Hannes

  23. So wie man jedem das Recht einräumen muss, seine Bilder überall hinzuposten, sollte man auch jedem das Recht einräumen, seinen Senf (und ebenfalls seine ‘Marmelade’ ;) ) dazu zu geben. Denn, genauso wie sich meine Freunde, wie auch mir unbekannte Personen, an meinen Fotos erfreuen, wenn sie sie an etwas erinnern oder einfach berühren, so erfreut es mich, wenn sie mich darüber wissen lassen ( = Marmelade). Darüber würde sich ja nie jemand beschweren. Weiterhin würde ich auch jede Kritik, die nicht sinnloses Rumgemecker und Verbessere beinhaltet (= Senf,… und überhaupt, gibts sowas denn noch, außer in Foren, die scheinbar nur aus diesem Grund existieren?) als Marmelade bezeichnen und begrüße sie damit -- denn auch, wenn manchmal Ideen und kreative Inputs enthalten sind, die ich schon hatte/kannte (und bewusst nicht umgesetzt habe), find ich es gut, wenn andere sich damit auseinander setzen. Das ist auch ein Gewinn! Und wenn ab und an Ideen dabei sind, die ich tatsächlich so noch nicht hatte, dann ist es ja umso besser für alle. Allerdings, ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen, würde ich behaupten, es gibt keine besseren und schlechteren Fotografen -- demnach gibt es auch keine Fotografen, die Kritik weniger nötig haben als andere.
    Viele Grüße, und danke für Anregung zum Denken ( und die vielen interessanten Meinungen ).

  24. @Nelja, Ich hab oft darüber nachgedacht, die Kommentarfunktion zu schliessen -- sogar offen -- hier in den Blogposts. Die Reaktionen waren eindeutig…  Ich fürchte, ich fange mir mehr “Shitstorm” ein, wenn ich die Kommentare schliesse…  Aber lass es uns versuchen… gern!

  25. Ja aber warum hast du denn dann hier eine Kommentarfunktion offen, wenn du nicht mal hören willst, das gefällt mir auch oder das gefällt mir nicht?

    Grüße! N.

  26. wenn jemand genau die worte findet, nach denen man selbst suchte um mal klar und deutlich zu sagen warum einem die bildkritik von anderen oft egal ist, dann kann ich auch mal einen kommentar schreiben. hast du gut gemacht. danke dafür.

  27. So weit wie Du bin ich nicht. Unsicherheit spielt noch eine Rolle, wenngleich diese immer kleiner wird. Dennoch stimme ich Dir voll und ganz zu -- hab ich doch bislang immer gedacht, nur mir ginge es so…

  28. Allein schon diese ellenlange Diskussion wieder.
    Steffen spricht mal wieder etwas aus, was einige denken aber nicht offen sagen/schreiben.

    Ganz ehrlich, wenn mir etwas nicht gefällt, dann beschäftige ich mich nicht länger damit. Ich beneide Leute die sich hinsetzen und so viel negative Energie ins (um bei Steffens Wortwahl zu bleiben) „Anpupen“ investieren um Ihre Zeit. ;)
    Vielleicht sollten die „Anpuper“ mal überlegen, warum sie sich denn genau mit etwas beschäftigen, was denen eigentlich nicht gefällt.
    Denkt euch euren Teil und beschäftigt euch lieber mit den Fotos, die euch gefallen…

  29. @Martin: Inwieweit dich Kritik an deiner Arbeit weiter voran bringt ist zumindest für deinen eigenen Stil unerheblich. Die eigene Handschrift musst du selber entwickeln, das kannst nur Du.

    @Steffen: Mir gefallen nicht alle Aufnahmen von dir, aber ich erkenne oft das du sie gemacht hast. So muss das! Dein Artikel ist ein Ventil, läuft aber ins Leere. Jeder sieht und versteht immer alles anders, daran wird sich auch nix ändern. Heterogenität gibt es seit Adam und Eva, das bringt uns allen Farbe, Antrieb, Wettstreit, Freude und Leid. In diesem Sinne alles Gute :)

  30. Um hier als Kritiker Gehör zu finden, so scheint es, sollte man erst einmal die Hofschranzen mit einem Roundhousekick aus dem Wege räumen, um dem Thronsaal näher zu kommen. Die Erlaubnis sprechen zu dürfen, sollte man bei Erreichen der imposanten Hallen gar nicht erst einholen, sondern gleich -- vielleicht einen Morgenstern schwingend -- seinen Kommentar abgeben.

    Es ist wie mit dem hier und da und gewiss auch in Einzelfällen nicht zu Unrecht geforderten “Fickführerschein”: es steht dem Bildrezipienten (als Grundrecht) frei, seine Anmerkungen zu einem öffentlich ausgestellten Foto anzubringen und dabei ist es ohne Belang, ob es nun Ah’s und Oh’s, ein “geil”, “tolle Farben” oder gar -- die Palastwachen rappeln sich im Hintergrund der Szenerie wieder auf und trinken Fritz-Kola -- kritische Bemerkungen sind.

    Häschen Stilpirat! Es sind auch die Geister, die Du gerufen hast, die Geister, die sich gerne anhören, was Du zu erzählen hast, die deine Bücher kaufen, die sagen, dass Du eine geile Sau bist und sich dann auch anmaßen, mit dir interagieren zu wollen. Da aber dein Frühstück, das Wetter oder Dings nicht weiterführend sind, wollen sie über deine Fotos reden, also manche von ihnen. Haue also jenen, die Dinge über deine Fotos anbringen wollen, nicht Zischlaute ausstoßend mit dem Knüppel auf die Finger. Es sind auch deine Kinder, und manchmal haben sie vielleicht auch Trollkostüme an, weil die der Superhelden schon vorher allesamt ausgeliehen worden sind.

    Nun kommen wir noch zu den “Nicht-Hochzeitsfotografen”, die bestimmt prima Häuser fotografieren, aber von der Dings-Materie nicht ausreichend Ahnung haben, um dir weiterbringende Hinweise zu geben. Etwas irritiert wühle ich im großen Jutebeutel und werfe einen interdisziplinären Tellerrand in Richtung Thron. Ich weiß zum Beispiel, ob mir ein Bild gefällt und manchmal auch, warum das so ist.

    1. Hey Stephan, wie immer klasse geschrieben! Du solltest mal Deinen Blog mit derlei Schriften füttern. Ich würde Dich abonnieren! Nun aber mal zum Inhalt des Geschriebenen: Nein, ich fühle mich weder als Majestät, noch musst Du Dich hier durch den Thronsaal kämpfen. Schwingt da möglicherweise etwas anderes mit? Ich spreche Dir nicht ab, dass Du weisst, ob Dir ein Foto gefällt oder nicht. Und da ich Dich kenne, ist mir Deine Kritik auch sehr willkommen. Ich kenne ja Deinen Background. Ich bitte nur um das Recht, mich nicht mit Bildkritik auseinandersetzen zu müssen, mit der ich nichts anfangen kann. Und ich habe dargelegt, warum. Ich habe weder Geister noch Palastwachen gerufen. Also schnapp Dir Deinen Jutebeutel, leg eine Deiner unzähligen Kameras hinein und mach wieder solche Bilder wie früher… als ich sie noch gut fand… :-)

  31. Servus Steffen

    Danke für diesen Beitrag, in dem viel Wahrheit liegt und aus dem man wieder eine Schlussfolgerung ziehen kann:

    Es gibt zu wenig gute und konstruktive Kritik!!!

    Grüße aus München, Martin

  32. TG

    Hallo, ein 2. Mal,

    was ist das eigentlich, was Paddy und dich da manchmal zu solchen Posts treibt -- Masochismus?

    (ich meinte nicht machismo!
    obwohl es „Ehefrau” ja zu imponieren scheint…)
    ;-)
    Gruß, Thomas

  33. Danke Steffen für diesen Beitrag. Ich kann dich voll und ganz verstehen. Ich bin genau aus diesem Grund auch in keinem Fotoforum oder ähnlichem. Die, deren Kritik ich Beachtung schenke, das sind bei mir die fotografierten Personen. Wenn der Kunde mit dem Bildstil und der Aussage zufrieden sit, dann bin ich es auch. Und wenn Herr XY ein Problem mit dem Bild hat, dann ist mir das Shit egal :). Ich mache alle meine Bilder für mich oder für meine Kunden, sonst für niemanden. Jedoch finde ich am schlimmsten, wenn der Bildstil kritisiert wird, als würde ich nicht wissen was ich da gemacht habe. Bei mir wurde schon einmal eine Teiltonung bei einem Fashionbild als Farbstich bemängelt. Da frage ich mich dann, was bringt eigentlich der Kritiker an Wissen mit. In diesem Sinne mach weiter wie bisher. Und zum Schluss noch eines, ich liebe dein Buch “Abenteuer Fotografie” :) Gruß Flo

  34. Ralf

    Hallo Steffen. Eigentlich hättest du für diesen Beitrag die Kommentarfunktion abstellen können. Es ist ALLES gesagt! Für mich der Kern ist diese Textpassage:

    „Ich bekomme Kommentare von Fotografen, die vor Jahrzehnten selbst analoge Grossformatfotografie betrieben haben und mir schreiben, dass sie sich freuen, dass es immer noch Leute gibt, die sich mit diesem Medium auseinandersetzen und meinen Bildaufbau und das Korn loben, während die gleiche Aufnahme von einem Digital Native als “total verrauscht und Augenkrebs” bezeichnet wird. Welchen Nutzen ziehe ich aus dieser “Bildkritik”? Keinen!“

    Der „Digital Native“ diffamiert analoge (Großformat-) Fotografie dann auch gleich noch als vorübergehende „Hype“. Das macht die abertausend technisch perfekten und gleichzeitig todlangweiligen Bildchen, die mit albernen Fotocommunity-Kürzeln geltungssüchtiger Amateure versehen werden, aber nicht ein bisschen sehenswerter!

    Ich kann nur immer wieder diese Links nennen:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28415145.html
    http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=28415145&aref=image035/E0334/ROSP200303500780079.PDF&thumb=false

    Außerdem: „Viel Feind, viel Ehr’“ Genauso weitermachen! Ich bin froh deine Seite gefunden zu haben, dein Buch „Abenteuer Fotografie“ und auch das eBook „Der Hochzeitsfotograf“ zu besitzen/lesen, obwohl ich mit Hochzeitsfotografie nichts am Hut habe.

    Ralf

  35. Super Steffen! Danke für diesen Post! Ich habe heute was ähnliches geschrieben…ich mein, ich mache meine Fotos nicht für andere Fotografen, sondern für meine Kunden. Und wenn jemand nicht mag, was er sieht, warum verlässt er dann nicht einfach meine Seite? Sehr gut geschrieben, danke !

  36. Ehefrau

    Toll, wie du immer alles auf den Punkt bringen kannst. Musste ja auch mal gesagt werden. Es gibt ja auch Menschen, die ihre Werke zeigen, um Anregungen zu bekommen.

  37. Wie bereits mehrfach geschrieben ist Kritik auch positiv und die wird im Regelfall gerne genommen und nicht auf fundiert überprüft. Dann ist es tatsächlich konsequent Kommentare abzuschalten -- warum ist hier die Meinung der Leser auf einmal relevant?

    Meiner Meinung nach ist jede Kritik fundiert, denn alles ist subjektiv.