17
Mrz
2011
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Analogwoche (3) Elbphilharmonie im Grossformat auf Spürsinn G50 (Typ3)

Am dritten Tag meine kleinen Analogwoche erreichen wir auch schon den qualitativen „Break Even“. Wussten mich bereits die beiden Ortho´s der Hafencity zu beeindrucken, so haute mich der Spürsinn G50(Typ3) komplett aus den Latschen. Spürsinn selber beschreibt den Film so: „Orthopanchromatischer Schwarzweißfilm mit hoher Bilddichte und verstärkter Kontrastbildung. In seiner Abbildungsart erinnert der Film an legendäre Materialien, wie sie zwischen den 1930er und 1950er Jahren Verwendung fanden und noch heute für die ganz große Fotografie stehen. Unübersehbar hat der Film einen leichten Hang zur Dramatik.“

Ich hatte mir für die Dramatik, die gerade noch im Bau befindliche Elbphilharmonie ausgesucht und 3 Bilder mit unterschiedlichen Perspektiven überlegt, in der Hoffnung, eines davon würde meinen Erwartungen gerecht. Dass es nun alle 3 in mein Herz geschafft haben, liegt mit Sicherheit am Film aber auch an den fantastischen Bildästhetik des Grossformats – möglicherweise (aber nur am Rand) hab ich mit der Aufteilung und dem Bildschnitt sicherlich auch ein glückliches Händchen gehabt. Vielleicht hat Vernon die Kamera (ich hab sie von ihm gekauft) auch einfach nur mit seinem Zauberstaub überzogen… „Vernon ich will ein Kind von Dir!“

Ich bin vom Grossformat derart überwältigt, daß ich es kaum erwarten kann mit dem Ungetüm wieder loszuziehen.

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18 Responses

  1. Pingback : Was war, was wird… | Der Stilpirat

  2. Hey Mann,
    Wenn ich noch kein grosser Fan von dir wäre, dann… Nee im Ernst: very nice !!! ich finde gerade die Kratzer und die Fusel cool, gehört halt dazu. Hast du also die Scanprobleme lösen können?!?

    Beste Grüße josh

  3. Auch wenn man sich an die schwachen Kontraste ein wenig gewöhnen muss (es wirkt fast wie tone mapping), die Bilder wirken einfach lebendig!
    Größer wäre natürlich schön um die hohe Auflösung genießen zu können.
    Stellst du sie noch auf flickr/500px?

  4. Naja, die Kratzer kommen eigentlich daher, daß meine Fingerfertigkeit beim ein- und ausladen der Filme noch nicht optimal trainiert ist… 😉
    Ich find es eigentlich ok… denn wenn ich in 20 Jahren mal meine Anfänge im Grossformat ansehe, sind die Kratzer am Rand der Filmen so was wie meine Handschrift 😉
    An eine Galerie würde ich es allerdings nicht so übergeben 😉

  5. h.Till.w

    Moin,

    also die Bilder sind wirklich toll, das einzige was mich ja was stört sind die Staub flecken und so.

    sie geben den Bildern zwar einen netten vintage Touch was aber gerade bei den tollen Motiven und Details auch ein wenig wie Effekthascherei wirkt.

    hast du sie extra drauf gelassen?
    oder ist so etwas bei GF nicht zu vermeiden?

    selber habe ich nie GF gemacht sondern steige gerade in MF ein.

    das es hier mein erster Post ist, muss ich auch noch mal sagen, interessanten Blog hast du

    lg aus St Pauli
    Till

  6. hier merkt man natürlich, was michael meinte, als er sinngemaß sagte „internet wird dem großformat nicht gerecht“. denn die negative / scans dürften noch deutlich mehr hergeben als die 72dpi srgb bilder, die ich hier sehen darf.
    das hast du wieder fein eingefangen, auch ich freue mich auf den rest der analogen priratenwoche. eine prima idee, so eine themenwoche!
    weiter so!

  7. … wie von Dir angekündigt, da steigen mir die Tränen in die Augen. Dramatik, ja das ist es. Gestern old style, heute sehr moderne GF-Fotografie. Ich belobhudele ja nicht gerne Lichtstimmung, aber Du hast das perfekt aufs Bild genagelt. Sehr gut.

  8. Roland

    Echt super!!!
    Die drei Bilder sprühen nur so mit Dramatik und haben mit der Elbphilharmonie dafür den perfekten Hauptdarsteller gefunden. Die Bildkompositionen sind Dir genial gelungen. Freue mich schon auf den Rest der Woche, wenn das so weiter geht.

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